D. 2. Mandate (Bestand)
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Man
Stadtarchiv Fürth (Archivtektonik) >> Beständebeschreibung
1600 - 1900
Der Bestand besteht aus einer Sammlung von Mandaten (im Sinne von Aufträgen, Ermächtigungen oder Verhaltensanweisungen eines Herrschenden gegenüber seinen Untertanen), Gelegenheitsgedichten, Einblatt- und sonstigen Druckwerken zur Stadt- und Landesgeschichte, das wegen des geringen Umfangs zur Erfassung in den Beständen des Stadtarchivs oder der Stadtbibliothek nicht geeignet ist. Der Erschließungsgrad umfasst - soweit bekannt - Ausstellungsort und -datum, einen kurzen Betreff als Regest und den Aussteller. Hinzu kommen z.T. die Maße, der Umfang, das Material und formelle Besonderheiten. Die Stücke stammen aus der Zeit vom 17. bis ins 20. Jahrhundert. Der Bestand ist thematisch äußerst heterogen. Er reicht inhaltlich vom markgräflichen Mandat bezüglich des Umgangs mit Vagabunden über kaiserliche Anweisungen des 18. Jahrhunderts, verschiedene Gedichte, Separatismus in der Rheinpfalz in den 1920er Jahren bis zum Aufruf Adolf Hitlers zur Beteiligung am Winterhilfswerk 1941/42 u.v.m. Genauere Informationen können nur mit Hilfe des Findbuchs gewonnen werden.
Vermischt
ca. 785 Einheiten
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
30.06.2025, 11:55 MESZ