Akten des Landgrafen Philipp: Briefwechsel mit den Befehlshabern des hessischen Kontingents auf dem Türkenzuge (Fußknechthauptmann Hans Ber von Berenthal und Hauptmann über die Reiter Georg v. Bischofferode), sowie mit dem Pfennigmeister Johann Kreuter
Vollständigen Titel anzeigen
3, 625
3 Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen
Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen >> 2 Allgemeine Abteilung >> 2.19 Ereignisse von 1542 bis zum Braunschweigischen Zug 1545
Mai - September 1542
Enthält: 1542 Mai. Aufbringung eines Fähnleins Knechte durch Ber. Zug nach Österreich, Bitte um Sendung des Dienstgeldes für Ber nach Augsburg. Abmarsch der Reiter und des Pfennigmeisters von Kassel (2. Juni). Stellung des waldeckischen und hersfeldischen Kontingents unter hessisches Kommando
Enthält: Juli. Vorstreckung von Geld an Ber durch Hans Ungnad. Klagen Bers über die Zustände im Heere und die Untätigkeit, Musterung durch den Kurfürsten Joachim. Parade vor König Ferdinand. Schlechte Aussichten für den Ausgang des Zuges. Schwäche der Kavallerie und Artillerie. Ber über Herzog Moritz. Bezahlung des dritten Monats für die Landsknechte und Reiter, gemeiner Pfennig. Annahme von 38 1/2 Landsknecht für den Abt von Corvey durch Ber, deren Bezahlung (Beschwerde Kreuters über den Statthalter in Kassel). Unzufriedenheit des Kreisrats Georg Zorn v. Bulach mit Kreuter. Umtriebe gegen diesen in der Kasseler Kanzlei
Enthält: August. Georg v. Bischofferode erbietet sich Reiter für den Landgrafen aufzubringen. Zeitungen über die Absichten der Türken. Angeblicher Stillstand des Kaisers mit Frankreich
Enthält: September. Glückwunsch Bers und Kreuters zum Siege über Herzog Heinrich. Verhinderung etwaiger Umtriebe des Herzogs im Heere. Maßregeln für den Rückmarsch der hessischen Hilfstruppen. Verzeichnis der rheinischen Kreisangehörigen, die ihre Unkosten nicht erlegt und ihre Knechte und Pferde meistenteils nicht geschickt haben
Enthält: Juli. Vorstreckung von Geld an Ber durch Hans Ungnad. Klagen Bers über die Zustände im Heere und die Untätigkeit, Musterung durch den Kurfürsten Joachim. Parade vor König Ferdinand. Schlechte Aussichten für den Ausgang des Zuges. Schwäche der Kavallerie und Artillerie. Ber über Herzog Moritz. Bezahlung des dritten Monats für die Landsknechte und Reiter, gemeiner Pfennig. Annahme von 38 1/2 Landsknecht für den Abt von Corvey durch Ber, deren Bezahlung (Beschwerde Kreuters über den Statthalter in Kassel). Unzufriedenheit des Kreisrats Georg Zorn v. Bulach mit Kreuter. Umtriebe gegen diesen in der Kasseler Kanzlei
Enthält: August. Georg v. Bischofferode erbietet sich Reiter für den Landgrafen aufzubringen. Zeitungen über die Absichten der Türken. Angeblicher Stillstand des Kaisers mit Frankreich
Enthält: September. Glückwunsch Bers und Kreuters zum Siege über Herzog Heinrich. Verhinderung etwaiger Umtriebe des Herzogs im Heere. Maßregeln für den Rückmarsch der hessischen Hilfstruppen. Verzeichnis der rheinischen Kreisangehörigen, die ihre Unkosten nicht erlegt und ihre Knechte und Pferde meistenteils nicht geschickt haben
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Hessisches Staatsarchiv Marburg (Archivtektonik)
- Gliederung (Tektonik)
- Akten bis 1867 (Tektonik)
- Hessen und Hessen-Kassel (Tektonik)
- Zentralregierung und Hofverwaltung (Tektonik)
- Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen (Tektonik)
- Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen (Bestand)
- 2 Allgemeine Abteilung (Gliederung)
- 2.19 Ereignisse von 1542 bis zum Braunschweigischen Zug 1545 (Gliederung)