Hofgericht Freiburg (Vorprovenienzen) (Bestand)
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Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 241
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe (Archivtektonik) >> Ältere Bestände (vornehmlich aus der Zeit des Alten Reichs) >> Akten >> Vorprovenienzen südbadischer Behörden vor 1806 >> Landgerichte
(1696-) 18. Jahrhundert - 1806 (-1820)
Überlieferungsgeschichte
Ablieferungen des Landgerichts Freiburg zwischen 1891 und 1932. Gesamtverzeichnis wohl in den 1960er Jahren, 1991 Abgabe der Akten mit Laufzeit nach 1806 an das Staatsarchiv Freiburg und Neuverpackung der Restakten in Springnummern. 2007 Konversion des Findmittels
Inhalt und Bewertung
Vor allem Prozesse der streitigen Gerichtsbarkeit (Ehe-, Erb- und Zehntstreitigkeiten). Provenienzanalyse und angemessene Erschließung stehen noch aus; es dürfte sich meist um Akten des markgräflich badischen Hofgerichts, der vorderöstereichischen Landrechte und des vorderösterreichischen Appellationsgerichts handeln.
Ordnung nach Generalia und Ortsspezialia (A-W; nichtbadisch: Umkirch/Elsaß).
Überlieferung: Unter den Akteneinlieferungen des Landgerichts Freiburg an das Generallandesarchiv befanden sich auch zahlreiche Prozessakten von Vorgängerbehörden, vor allem dem markgräflich badischen Hofgericht und dem vorderösterreichischen bzw. 1803-1805 "erzherzoglichen" (modenesischen) Appellationsgericht, daneben auch der vorderösterreichischen Landrechte als Vorinstanz des Appellationsgerichts. Beim Beständeaustausch zwischen Generallandesarchiv und Staatsarchiv Freiburg 1991 blieben diese Vorakten des Landgerichts Freiburg im Generallandesarchiv und wurden neu verpackt; die entstandenen Springnummern blieben bestehen. 2007 wurde das Findmittel, eine Kartei aus den 1960er Jahren, konvertiert.
Inhalt: Die Prozesse der streitigen Gerichtsbarkeit (Zivilprozesse) berühren vor allem Ehe-, Erbschafts- und Zehntstreitigkeiten. Der Bestand enthält einige wenige Generalia zur vorderösterreichischen Gerichtsverfassung, ist aber wie alle badischen Jusitzbestände des 19. Jahrhunderts für die Masse der Prozessakten nach Orten gegliedert (A-W; Umkirch/Elsaß). Provenienzanalyse und angemessene Inventarisierung stehen noch aus. Karlsruhe, im November 2007, Juni 2012 Konrad Krimm
Ablieferungen des Landgerichts Freiburg zwischen 1891 und 1932. Gesamtverzeichnis wohl in den 1960er Jahren, 1991 Abgabe der Akten mit Laufzeit nach 1806 an das Staatsarchiv Freiburg und Neuverpackung der Restakten in Springnummern. 2007 Konversion des Findmittels
Inhalt und Bewertung
Vor allem Prozesse der streitigen Gerichtsbarkeit (Ehe-, Erb- und Zehntstreitigkeiten). Provenienzanalyse und angemessene Erschließung stehen noch aus; es dürfte sich meist um Akten des markgräflich badischen Hofgerichts, der vorderöstereichischen Landrechte und des vorderösterreichischen Appellationsgerichts handeln.
Ordnung nach Generalia und Ortsspezialia (A-W; nichtbadisch: Umkirch/Elsaß).
Überlieferung: Unter den Akteneinlieferungen des Landgerichts Freiburg an das Generallandesarchiv befanden sich auch zahlreiche Prozessakten von Vorgängerbehörden, vor allem dem markgräflich badischen Hofgericht und dem vorderösterreichischen bzw. 1803-1805 "erzherzoglichen" (modenesischen) Appellationsgericht, daneben auch der vorderösterreichischen Landrechte als Vorinstanz des Appellationsgerichts. Beim Beständeaustausch zwischen Generallandesarchiv und Staatsarchiv Freiburg 1991 blieben diese Vorakten des Landgerichts Freiburg im Generallandesarchiv und wurden neu verpackt; die entstandenen Springnummern blieben bestehen. 2007 wurde das Findmittel, eine Kartei aus den 1960er Jahren, konvertiert.
Inhalt: Die Prozesse der streitigen Gerichtsbarkeit (Zivilprozesse) berühren vor allem Ehe-, Erbschafts- und Zehntstreitigkeiten. Der Bestand enthält einige wenige Generalia zur vorderösterreichischen Gerichtsverfassung, ist aber wie alle badischen Jusitzbestände des 19. Jahrhunderts für die Masse der Prozessakten nach Orten gegliedert (A-W; Umkirch/Elsaß). Provenienzanalyse und angemessene Inventarisierung stehen noch aus. Karlsruhe, im November 2007, Juni 2012 Konrad Krimm
241 Nummern
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 11:03 MESZ
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