Kurfürstliche Jagdbefehle
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H 188, Nr. 47 (Benutzungsort: Wernigerode)
168, 52
H 188 (Benutzungsort: Wernigerode) Gutsarchiv Rackith
Gutsarchiv Rackith >> 01. Patrimonialherrschaft >> 01.01. Besitzstand der Herrschaft >> 01.01.07. Jagdrechte
1560 - 1668
Enthält auch: Jagderlaubnisse für Martin List und Sohn (Radis) über die Hirsch- und Hohe Jagd zwischen Pfingsten und Faßnacht sowie Schweine- und Hetzjagd mit Hunden.- Schreiben wegen des Waidwerks an Siegmund List.- Abschriften kurfürstlicher Reskripte aus der Registratur des Herrn von Bodenhausen (Radis).- Jagdbefugnis über die Hirsch-, Wild-, Reh- und Saujagd sowie Vogelfang.- Mitteilung über das Verbot der Jagd im Kemberger Forst.- Mitteilung über den Tausch des Niederwaiddrechts der Universität auf dem Fläming gegen die kurfürstliche Jagd in Pratauer, Lammsdorfer und Pannigkauer Mark.- Beschwerde wegen eines von den Jagdhunden gerissenen Schafes in Dorna.- Mitteilung über das Verbot der Hasen- und Fuchsjagd mit Netzen in den Amts- oder Klostergründen.- Schreiben von Siegmund List wegen seiner Jagdberechtigungen.- Antworten von Amtmann und Schösser aus Wittenberg.- Anfragen wegen der Hasen- und Niederwildbretjagd in den Dorfmarken Bietegast, Dornau, Globigk, Bleddin und Bösewig, mit Berichten des Kraft von Bodenhausen, Nickel List und Albrecht Rabiel sowie Auszügen aus Jagdanschlägen, Jagdabschieden und -konsensen.- Beschwerde wegen der Jagd mit Netzen und Hunden auf der Kemberger Heide und auf den Amtsgütern.- Mitteilungen über das Verbot der Hirschjagd bis zum Ende der kurfürstlichen Jagden.- Stellungnahme von Adam Heinrich List wegen der Beschwerde gegen ihn.- Bericht des Oberförsters Hans Straucher, Pratau.
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.04.2025, 15:18 MESZ