Graf Claus von Tecklenburg (Tekeneborgh) überläßt Bischof Otto von Münster und seinem Stift als Entschädigung für Raub, Brand, Totschlag, Schatzung und sonstigem Schaden, der dem Stift von den Schlössern und aus dem Lande des Ausstellers zu seinen Zeiten und denen seiner Eltern getan worden ist, Herrschaft, Amt und Burg Cloppenburg (Cloppenborgh), Burg und Stadt Friesoythe (Oyte), die Schnappenburg (borgh tor Snappen) (bei Barßel) und alle Herrschaft, Hoch- und Niedergerichte, Mannschaft, Bürger, geistliche und weltliche Lehnsgewere, Lehngüter, freie und Eigengüter, Leute, Renten, Bede, Aufgebot, Glockenschlag, Wildbann, Fischerei, Gefälle und Einkünfte samt Zubehör in den Kirchspielen Friesoythe, Krapendorf (Cropendorpe), Lastrup (Lastorpe), Essen (Essene), Löningen (Lonyngen), Lindern (Lynherden), Molbergen, an den Waterstrome, im Saterland (Sagelterlande), an den Scharlevresen, ferner im Emsland und auf dem Hümmling (Hummelingen). Er verzichtet auf Amt, Burg und Stadt Bevergern (Bevergerne) samt allen obengenannten Rechten, und zwar in den Kirchspielen Bevergern, Riesenbeck (Rijsenbeke), Saerbeck (Sorbeke), Greven, Hembergen, Emsdetten (Detten), Rheine (Rene) und der Hälfte des Kirchspiels Schapen von der Oetmersstrate bis zum Hilgenmeere sowie auf alle Rechte am Kloster Gravenhorst und dessen Gütern, am Spelderwolde, am Oestenwolde und am Staderwolde. Beeidung des.Verzichts durch den Aussteller. Dieser und Arnd Bischoping (Bysschopingh), Richter in Münster, von dem der Verzicht geschehen ist, kündigen ihre Siegel an. Zeugen wie in der vorigen Nr. vom selben Tage. ipso die beatorum Crispini et Crispiniani martirum

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Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
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