Titel: Plan der an der Rottach befindlichen Stadt Kemptener Wasserleitungen, Brunnenkästen und -stuben. Art: Hybrid. Darstellungsmethode: Grundriss, Nebendarstellungen und aufgeklebte Teile in Ansicht. Dargestellter räuml. Bereich: Gebiet rechts und links der Rottach vom "Veyelberg" (Feilberg) bis kurz vor die Stadt Kempten. Dargestelltes räuml. Thema: Streit zwischen Stift und Stadt wegen angeblicher Verunreinigung der Wasserleitung durch Einleitung von Schmutz in den Brunnenkasten D (Menschen- bzw. Katzenhaar). Aussagen des zugehörigen Schriftguts: Die Stadt Kempten klagt gegen das Stift, da einer ihrer Untertanen, nämlich Johannes Zorn, vom Stift gepfändet worden ist als Repressalie dafür, dass die Stadt den Brunnenmeister des Stifts, Johannes Dannheimer, wegen angeblicher Verunreinigung der Wasserleitung gefangen genommen hatte. Der Plan entsteht als Gegendarstellung der Stadt zu einem vom Stift angefertigten "Riß"; er stützt sich auf die eidlichen Zeugenaussagen von Matthäus Karg und Andreas Planer. Historisches Territorium: Fürststift Kempten. Modernes Territorium: Kreisfreie Stadt Kempten (Allgäu)
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Titel: Plan der an der Rottach befindlichen Stadt Kemptener Wasserleitungen, Brunnenkästen und -stuben. Art: Hybrid. Darstellungsmethode: Grundriss, Nebendarstellungen und aufgeklebte Teile in Ansicht. Dargestellter räuml. Bereich: Gebiet rechts und links der Rottach vom "Veyelberg" (Feilberg) bis kurz vor die Stadt Kempten. Dargestelltes räuml. Thema: Streit zwischen Stift und Stadt wegen angeblicher Verunreinigung der Wasserleitung durch Einleitung von Schmutz in den Brunnenkasten D (Menschen- bzw. Katzenhaar). Aussagen des zugehörigen Schriftguts: Die Stadt Kempten klagt gegen das Stift, da einer ihrer Untertanen, nämlich Johannes Zorn, vom Stift gepfändet worden ist als Repressalie dafür, dass die Stadt den Brunnenmeister des Stifts, Johannes Dannheimer, wegen angeblicher Verunreinigung der Wasserleitung gefangen genommen hatte. Der Plan entsteht als Gegendarstellung der Stadt zu einem vom Stift angefertigten "Riß"; er stützt sich auf die eidlichen Zeugenaussagen von Matthäus Karg und Andreas Planer. Historisches Territorium: Fürststift Kempten. Modernes Territorium: Kreisfreie Stadt Kempten (Allgäu)
Plansammlung 20413
Plansammlung
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18. Februar 1715 (Bestand 1715)
Bemerkenswerte Details, Beiwerk: Vergrößerte Ausschnitte von Wasserleitungen; einzelne, z.T. doppelt übereinander geklebte Tekturen
58,0 x 43,5
Trägermaterial: Papier
Ausführung: Mit Wasserfarben kolorierte Federzeichnung
Beschriftung: Beschriftung in der Zeichnung. Ein erläuternder Text setzt sich unterhalb der Darstellung und auf der Rückseite fort.
Ausführung: Mit Wasserfarben kolorierte Federzeichnung
Beschriftung: Beschriftung in der Zeichnung. Ein erläuternder Text setzt sich unterhalb der Darstellung und auf der Rückseite fort.
Karten und Pläne
Karg: Matthäus
Planer: Andreas
Kempten (krfr.St.)
Rottach (Nebenfluss der Iller): bei Kempten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2026, 13:34 MESZ