Akten des Landgrafen Philipp: Schreiben der Amtmänner zu Vacha (Martin v.d. Tann hessischer, Rudolf v. Weiblingen fuldischer Amtmann), der Stadt und des Stadtpförtners am Oberthor Berlt Kindschuch. Listen und Notizen
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3, 199
3 Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen
Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen >> 2 Allgemeine Abteilung >> 2.4 Bauernkrieg
April, Mai, Dezember 1525
Enthält: 1525 April. Die Bauern vor dem Schlößchen Völkershausen, Verwüstung des Mönchsklosters vor Vacha und des Klosters Kreuzburg. Sie zwingen die Stadt zum Anschluß (Verschreibung beider Amtleute gegenüber den Bauern). Anschluß von Salzungen. Absicht über den Silgenswald (Seulingswald.) nach Rotenburg und Hersfeld zu ziehen. Absicht des Haufens bei Fulda, nach Schlitz zu wenden und mit dem andern bei Hersfeld oder Rotenburg zusammenzutreffen. Sendung von zehn Knechten nach Gießen. Empörung in Erfurt (28. April). Die Bauern vor Schmalkalden, Anschluß der Stadt und Eisenachs. Wirkung der Nachricht von der Einnahme von Hersfeld durch den Landgrafen. Hilfegesuch Vachas bei diesem. Verhandlungen des Grafen Wilhelm von Henneberg mit den Bauern
Enthält: Mai. Kundschaften gegen den Landgrafen. Graf Wilhelm bei den Bauern vor Meiningen. Zug der Bauern nach Wasungen und Salzungen. Nachricht des Amtmanns zu Crayenberg Eberhard Grunwald von einem beabsichtigten Zug der Bauern nach Hessen und Henneberg. Bitte des Pförtners Kindschuch, ihn aus der Haft zu entlassen. Fürbitte Martins v.d. Tann für ihn und die Vachischen Bürgermeister Kurt Königs und Hans Trewelz. Martins v.d. Tann Streit mit dem Schultheißen zu Eisenach. Die Bauern um Melrichstadt. Verbrennung des Balthasar Steinrück gehörigen Hauses Wüstensachsen. Die beim Bauernaufruhr beteiligten Einwohner von Vacha. Vergeblicher Versuch, den aus Mühlhausen entwichenen Bauern den Rückweg abzuschneiden
Enthält: Dezember. Bitte der Stadt Vacha, ihr den Rest der aufgelegten Brandschatzung (800 Gulden, von denen 600 bezahlt sind) zu erlassen. (Die drei Rädelsführer waren hingerichtet worden, einer in Eisenach, zwei in Vacha)
Enthält: Mai. Kundschaften gegen den Landgrafen. Graf Wilhelm bei den Bauern vor Meiningen. Zug der Bauern nach Wasungen und Salzungen. Nachricht des Amtmanns zu Crayenberg Eberhard Grunwald von einem beabsichtigten Zug der Bauern nach Hessen und Henneberg. Bitte des Pförtners Kindschuch, ihn aus der Haft zu entlassen. Fürbitte Martins v.d. Tann für ihn und die Vachischen Bürgermeister Kurt Königs und Hans Trewelz. Martins v.d. Tann Streit mit dem Schultheißen zu Eisenach. Die Bauern um Melrichstadt. Verbrennung des Balthasar Steinrück gehörigen Hauses Wüstensachsen. Die beim Bauernaufruhr beteiligten Einwohner von Vacha. Vergeblicher Versuch, den aus Mühlhausen entwichenen Bauern den Rückweg abzuschneiden
Enthält: Dezember. Bitte der Stadt Vacha, ihr den Rest der aufgelegten Brandschatzung (800 Gulden, von denen 600 bezahlt sind) zu erlassen. (Die drei Rädelsführer waren hingerichtet worden, einer in Eisenach, zwei in Vacha)
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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