KEISERSWERDT, ANDERNACH
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5-8-9 Grafik- und Plakatsammlung Vogel, Kaiserswerth, 5-8-9-7.0000
5-8-9 Grafik- und Plakatsammlung Vogel, Kaiserswerth Grafik- und Plakatsammlung Vogel, Kaiserswerth
Grafik- und Plakatsammlung Vogel, Kaiserswerth >> Teil 1: Ansichten der Stadt und der Kaiserpfalz, Darstellungen zur Belagerung Kaiserswerths
1690
Bl. 186x144, Abb.173x130 (2x 173x65)
Papier
Das Blatt zeigt die befestigte Stadt Kaiserswerth von Westen her, ohne die Bastion S. Maximilian, aber mit S. Balthasar; Im Vordergrund der mit einem Schiff und zwei Kähnen belebte Rhein, die Stadt selbst in einer Dreiteilung von Bürgersiedlung, Stiftsbereich und Kaiserpfalz, offensichtlich der Ansicht von M. Merian nachempfunden; im Hintergrund die „Kaiserswerther Berge“ Kreuzberg-Fronberg-Johannisberg in starker Überhöhung, im oberen Bereich ein Schriftband mit dem Stadtnamen; Darunter die befestigte Stadt Andernach von Osten her gesehen; Aus: „Des Bey vermehrter Anfechtung Glantz vermehrter Und Triumph=leuchtenden/Kriegs=Helms“, Band IV des Kriegs=Helms, nach Seite 874, Nürnberg, 1690; Wie Kaiserswerth, so gehörte auch Andernach zum Gebiet des Kurfürstentums Köln; Beide Städte hatten in den Auseinandersetzungen mit Ludwig XIV. im Jahr 1689 eine französische Besatzung; Es gibt noch eine weitere Verbindung zwischen beiden Städten aus der Zeit nach der Belagerung Kaiserswerths im Jahr 1702: Dabei war auch die ehemalige Stiftskirche, die heutige Basilika, stark beschädigt worden; Alles Holzwerk wie Dach, Decken, Altäre und Gestühl waren verbrannt; Um die Kirche bis zum tausendjährigen Gedenken an den Tod des Pfarrpatrons im Jahr 1717 wieder fertigstellen zu können und das Fest so würdig zu begehen, verkauften die Stiftsherren ihr Jahrhunderte altes Anrecht auf den „Nassen Zehnt“, eine alljährliche Weinlieferung aus Rheinbrohl, an Stiftsdamen in Andernach; Literatur: Fauser, Alois: Repertorium älterer Topographie, Band I, 6316.
Karten und Pläne
Ausführung: Kupferstich
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:50 MEZ