Ratsdekret
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A 2 c (Zünfte) Nr. A 2 c (Zünfte) Nr. 2600 b
A 2 c (Zünfte) Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 8-11 u. 18)
Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 8-11 u. 18) >> Bd. 8 Zünfte Allgemeines
1768 April 15
Regest: 1) Jeder, der einen Streit im Feld hat, soll sich in der unteren Stadtschreiberei melden, überhaupt aber soll von jedermann bei Strafe rechter Steg und Weg gebraucht und niemand Schaden gelaufen werden. Die, welche Holz brauchen, haben sich beim Stadt- und Feldschultheissenamt zu melden.
2) Dem Magistrat ist von den Steuersetzern mit grösstem Unmut geklagt worden, dass unerachtet alles Vorbietens bei dem Steuersatz fast niemand erscheine und höchstens die Weiber kommen. Diese Klage wird auch von allen Pflegern geführt. Der Magistrat muss daher ernstlich befehlen, dass künftig jeder, dem zu dem Steuersatz oder einer Pflegschaft geboten wird, auf die gesetzte Zeit selbst erscheinen und nicht das Weib schicken soll, widrigenfalls er um 1 fl unnachlässig gestraft werden soll.
Bürgermeister und Rat der Reichsstadt Reuttlingen.
2) Dem Magistrat ist von den Steuersetzern mit grösstem Unmut geklagt worden, dass unerachtet alles Vorbietens bei dem Steuersatz fast niemand erscheine und höchstens die Weiber kommen. Diese Klage wird auch von allen Pflegern geführt. Der Magistrat muss daher ernstlich befehlen, dass künftig jeder, dem zu dem Steuersatz oder einer Pflegschaft geboten wird, auf die gesetzte Zeit selbst erscheinen und nicht das Weib schicken soll, widrigenfalls er um 1 fl unnachlässig gestraft werden soll.
Bürgermeister und Rat der Reichsstadt Reuttlingen.
Beschreibstoff: Pap.
Archivale
Genetisches Stadium: Or.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.03.2025, 11:14 MEZ