Nachlass Kirchhoff (Bestand)
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S 143 S 143-Online
Archiv im Rhein-Kreis Neuss (Archivtektonik) >> Nichtamtliches Archivgut und Sammlungen >> Nachlässe
1919 - 2013 (Zeitraum der Originale; Fotokopien historischer Quellen gehen bis ins 15. Jahrhundert zurück.)
Der Nachlass des Historikers und Dortmunder Universitätsprofessors Hans Georg Kirchhoff (7. Juni 1930 - 6. Juli 2021) umfasst 161 Verzeichnungseinheiten, die Unterlagen über seine persönliche und berufliche Biographie, seine historische Forschung zum Gebiet des Rhein-Kreises Neuss und auch seine politische Tätigkeit enthalten. Der zeitliche Rahmen der Unterlagen erstreckt sich von der Jugend bis zur Phase des Ruhestands. Prof. Dr. Hans Georg Kirchhoff war dem Rhein-Kreis Neuss (und seines Rechtsvorgängers Kreis Grevenbroich) eng verbunden. Er wurde am 7. Juni 1930 als Sohn des Rommerskirchener Bürgermeisters Dr. Emil Kirchhoff und seiner Frau Maria-Elisabeth Kirchhoff-Werle in Rommerskirchen geboren. Hans Georg Kirchhoff engagierte sich schon früh in der katholischen Jugendarbeit und übernahm nach dem Abitur, das er am Gymnasium in Bergheim/Erft ablegte, den Vorsitz des Kreisjugendrings des Kreises Grevenbroich. Nach dem Studium der Geschichte an der Universität Köln und der Promotion im Jahr 1955 war er zunächst im Schuldienst tätig. In den 1950er und 1960er Jahren war er auch politisch aktiv und gehörte als Mitglied der CDU zeitweise dem Stadtrat von Grevenbroich und dem Kreistag des Kreises Grevenbroich an. Das politsche Engagement in Stadt und Kreis Grevenbroich endete mit der Berufung auf eine Professur für Geschichte an der Pädagogischen Hochschule Ruhr, Abteilung Dortmund (ab 1980 Universität Dortmund), wo er bis zur Emeritierung 1995 lehrte. Der fachliche Schwerpunkt von Prof. Hans Georg Kirchhoff lag in der mittelalterlichen und in der Landesgeschichte. Daneben galt sein Interesse der Schulgeschichte. Über Jahrzehnte widmete er sich neben seinen Verpflichtungen an der Universität auch der wissenschaftlichen Erforschung der Geschichte des Kreises Grevenbroich und seiner Gemeinden Er vermittelte seine Erkenntnisse und sein Wissen in zahlreichen Veröffentlichungen. Seine Kreisgeschichte ("Heimatchronik des Kreises Grevenbroich", 1971) und zahlreiche ortsgeschichtliche Monographien (zum Beispiel über Kaarst, Korschenbroich, Grevenbroich, Jüchen und die dem Tagebau zum Opfer gefallenen Orte Elfgen und Belmen) erreichten ein weites Publikum und gelten noch heute als Standardwerke. Umfangreiche Materialsammlungen und Manuskripte zu seinen kreisbezogenen Veröffentlichungen bilden einen wesentlichen Bestandteil des Nachlasses und machen seinen Wert für die Kreis- und Ortsgeschichte aus. Der Bestand kann gemäß der Bestimmungen des Landesarchivgesetzes für Nordrhein-Westfalen in der jeweils geltenden Fassung im Archiv benutzt werden. Er enthält einzelne personenbezogene Unterlagen, die noch der im Landesarchivgesetz definierten personenbezogenen Sperrfrist unterliegen.
Der Nachlass des Historikers und Dortmunder Universitätsprofessors Hans Georg Kirchhoff (7. Juni 1930 - 6. Juli 2021) umfasst 161 Verzeichnungseinheiten, die Unterlagen über seine persönliche und berufliche Biographie, seine historische Forschung zum Gebiet des Rhein-Kreises Neuss und auch seine politische Tätigkeit enthalten. Der zeitliche Rahmen der Unterlagen erstreckt sich von der Jugend bis zur Phase des Ruhestands.Prof. Dr. Hans Georg Kirchhoff war dem Rhein-Kreis Neuss (und seines Rechtsvorgängers Kreis Grevenbroich) eng verbunden. Er wurde am 7. Juni 1930 als Sohn des Rommerskirchener Bürgermeisters Dr. Emil Kirchhoff und seiner Frau Maria-Elisabeth Kirchhoff-Werle in Rommerskirchen geboren. Hans Georg Kirchhoff engagierte sich schon früh in der katholischen Jugendarbeit und übernahm nach dem Abitur, das er am Gymnasium in Bergheim/Erft ablegte, den Vorsitz des Kreisjugendrings des Kreises Grevenbroich. Nach dem Studium der Geschichte an der Universität Köln und der Promotion im Jahr 1955 war er zunächst im Schuldienst tätig. In den 1950er und 1960er Jahren war er auch politisch aktiv und gehörte als Mitglied der CDU zeitweise dem Stadtrat von Grevenbroich und dem Kreistag des Kreises Grevenbroich an. Das politsche Engagement in Stadt und Kreis Grevenbroich endete mit der Berufung auf eine Professur für Geschichte an der Pädagogischen Hochschule Ruhr, Abteilung Dortmund (ab 1980 Universität Dortmund), wo er bis zur Emeritierung 1995 lehrte. Der fachliche Schwerpunkt von Prof. Hans Georg Kirchhoff lag in der mittelalterlichen und in der Landesgeschichte. Daneben galt sein Interesse der Schulgeschichte. Über Jahrzehnte widmete er sich neben seinen Verpflichtungen an der Universität auch der wissenschaftlichen Erforschung der Geschichte des Kreises Grevenbroich und seiner Gemeinden Er vermittelte seine Erkenntnisse und sein Wissen in zahlreichen Veröffentlichungen. Seine Kreisgeschichte ("Heimatchronik des Kreises Grevenbroich", 1971) und zahlreiche ortsgeschichtliche Monographien (zum Beispiel über Kaarst, Korschenbroich, Grevenbroich, Jüchen und die dem Tagebau zum Opfer gefallenen Orte Elfgen und Belmen) erreichten ein weites Publikum und gelten noch heute als Standardwerke. Umfangreiche Materialsammlungen und Manuskripte zu seinen kreisbezogenen Veröffentlichungen bilden einen wesentlichen Bestandteil des Nachlasses und machen seinen Wert für die Kreis- und Ortsgeschichte aus. Der Bestand kann gemäß der Bestimmungen des Landesarchivgesetzes für Nordrhein-Westfalen in der jeweils geltenden Fassung im Archiv benutzt werden. Er enthält einzelne personenbezogene Unterlagen, die noch der im Landesarchivgesetz definierten personenbezogenen Sperrfrist unterliegen.
Vorwort: Der Nachlass des Historikers und Dortmunder Universitätsprofessors Hans Georg Kirchhoff (7. Juni 1930 - 6. Juli 2021) umfasst 161 Verzeichnungseinheiten, die Unterlagen über seine persönliche und berufliche Biographie, seine historische Forschung zum Gebiet des Rhein-Kreises Neuss und auch seine politische Tätigkeit enthalten. Der zeitliche Rahmen der Unterlagen erstreckt sich von der Jugend bis zur Phase des Ruhestands.
Prof. Dr. Hans Georg Kirchhoff war dem Rhein-Kreis Neuss (und seinem Rechtsvorgänger Kreis Grevenbroich) eng verbunden. Er wurde am 7. Juni 1930 als Sohn des Rommerskirchener Bürgermeisters Dr. Emil Kirchhoff und dessen Ehefrau Maria Elisabeth Kirchhoff-Werle in Rommerskirchen geboren. Hans Georg Kirchhoff engagierte sich schon früh in der katholischen Jugendarbeit und übernahm nach dem Abitur, das er am Gymnasium in Bergheim/Erft ablegte, den Vorsitz des Kreisjugendrings des Kreises Grevenbroich. Nach dem Studium der Geschichte an der Universität Köln und der Promotion im Jahr 1955 war er zunächst im Schuldienst tätig. In den 1950er und 1960er Jahren war er auch politisch aktiv und gehörte als Mitglied der CDU zeitweise dem Stadtrat von Grevenbroich und dem Kreistag des Kreises Grevenbroich an. Das politsche Engagement in Stadt und Kreis Grevenbroich endete mit der Berufung auf eine Professur für Geschichte an der Pädagogischen Hochschule Ruhr, Abteilung Dortmund (ab 1980 Universität Dortmund), wo er bis zur Emeritierung 1995 lehrte.
Der fachliche Schwerpunkt von Prof. Hans Georg Kirchhoffs wissenschaftlicher Arbeit lag in der mittelalterlichen und in der Landesgeschichte. Daneben galt sein Interesse der Schulgeschichte. Über Jahrzehnte widmete er sich neben seinen Verpflichtungen an der Universität auch der wissenschaftlichen Erforschung der Geschichte des Kreises Grevenbroich und seiner Gemeinden. Er vermittelte seine Erkenntnisse und sein Wissen in zahlreichen Veröffentlichungen. Seine Kreisgeschichte ("Heimatchronik des Kreises Grevenbroich", 1971) und zahlreiche ortsgeschichtliche Monographien (zum Beispiel über Kaarst, Korschenbroich, Grevenbroich, Jüchen und die dem Tagebau zum Opfer gefallenen Orte Elfgen und Belmen) erreichten ein weites Publikum und gelten teilweise noch heute als Standardwerke. Umfangreiche Materialsammlungen und Manuskripte zu seinen kreisbezogenen Veröffentlichungen bilden einen wesentlichen Bestandteil des Nachlasses und machen seinen Wert für die Kreis- und Ortsgeschichte aus.
Der Bestand kann gemäß der Bestimmungen des Landesarchivgesetzes für Nordrhein-Westfalen in der jeweils geltenden Fassung im Archiv benutzt werden. Er enthält einzelne personenbezogene Unterlagen, die noch der im Landesarchivgesetz definierten personenbezogenen Sperrfrist unterliegen.
Der Nachlass des Historikers und Dortmunder Universitätsprofessors Hans Georg Kirchhoff (7. Juni 1930 - 6. Juli 2021) umfasst 161 Verzeichnungseinheiten, die Unterlagen über seine persönliche und berufliche Biographie, seine historische Forschung zum Gebiet des Rhein-Kreises Neuss und auch seine politische Tätigkeit enthalten. Der zeitliche Rahmen der Unterlagen erstreckt sich von der Jugend bis zur Phase des Ruhestands.Prof. Dr. Hans Georg Kirchhoff war dem Rhein-Kreis Neuss (und seines Rechtsvorgängers Kreis Grevenbroich) eng verbunden. Er wurde am 7. Juni 1930 als Sohn des Rommerskirchener Bürgermeisters Dr. Emil Kirchhoff und seiner Frau Maria-Elisabeth Kirchhoff-Werle in Rommerskirchen geboren. Hans Georg Kirchhoff engagierte sich schon früh in der katholischen Jugendarbeit und übernahm nach dem Abitur, das er am Gymnasium in Bergheim/Erft ablegte, den Vorsitz des Kreisjugendrings des Kreises Grevenbroich. Nach dem Studium der Geschichte an der Universität Köln und der Promotion im Jahr 1955 war er zunächst im Schuldienst tätig. In den 1950er und 1960er Jahren war er auch politisch aktiv und gehörte als Mitglied der CDU zeitweise dem Stadtrat von Grevenbroich und dem Kreistag des Kreises Grevenbroich an. Das politsche Engagement in Stadt und Kreis Grevenbroich endete mit der Berufung auf eine Professur für Geschichte an der Pädagogischen Hochschule Ruhr, Abteilung Dortmund (ab 1980 Universität Dortmund), wo er bis zur Emeritierung 1995 lehrte. Der fachliche Schwerpunkt von Prof. Hans Georg Kirchhoff lag in der mittelalterlichen und in der Landesgeschichte. Daneben galt sein Interesse der Schulgeschichte. Über Jahrzehnte widmete er sich neben seinen Verpflichtungen an der Universität auch der wissenschaftlichen Erforschung der Geschichte des Kreises Grevenbroich und seiner Gemeinden Er vermittelte seine Erkenntnisse und sein Wissen in zahlreichen Veröffentlichungen. Seine Kreisgeschichte ("Heimatchronik des Kreises Grevenbroich", 1971) und zahlreiche ortsgeschichtliche Monographien (zum Beispiel über Kaarst, Korschenbroich, Grevenbroich, Jüchen und die dem Tagebau zum Opfer gefallenen Orte Elfgen und Belmen) erreichten ein weites Publikum und gelten noch heute als Standardwerke. Umfangreiche Materialsammlungen und Manuskripte zu seinen kreisbezogenen Veröffentlichungen bilden einen wesentlichen Bestandteil des Nachlasses und machen seinen Wert für die Kreis- und Ortsgeschichte aus. Der Bestand kann gemäß der Bestimmungen des Landesarchivgesetzes für Nordrhein-Westfalen in der jeweils geltenden Fassung im Archiv benutzt werden. Er enthält einzelne personenbezogene Unterlagen, die noch der im Landesarchivgesetz definierten personenbezogenen Sperrfrist unterliegen.
Vorwort: Der Nachlass des Historikers und Dortmunder Universitätsprofessors Hans Georg Kirchhoff (7. Juni 1930 - 6. Juli 2021) umfasst 161 Verzeichnungseinheiten, die Unterlagen über seine persönliche und berufliche Biographie, seine historische Forschung zum Gebiet des Rhein-Kreises Neuss und auch seine politische Tätigkeit enthalten. Der zeitliche Rahmen der Unterlagen erstreckt sich von der Jugend bis zur Phase des Ruhestands.
Prof. Dr. Hans Georg Kirchhoff war dem Rhein-Kreis Neuss (und seinem Rechtsvorgänger Kreis Grevenbroich) eng verbunden. Er wurde am 7. Juni 1930 als Sohn des Rommerskirchener Bürgermeisters Dr. Emil Kirchhoff und dessen Ehefrau Maria Elisabeth Kirchhoff-Werle in Rommerskirchen geboren. Hans Georg Kirchhoff engagierte sich schon früh in der katholischen Jugendarbeit und übernahm nach dem Abitur, das er am Gymnasium in Bergheim/Erft ablegte, den Vorsitz des Kreisjugendrings des Kreises Grevenbroich. Nach dem Studium der Geschichte an der Universität Köln und der Promotion im Jahr 1955 war er zunächst im Schuldienst tätig. In den 1950er und 1960er Jahren war er auch politisch aktiv und gehörte als Mitglied der CDU zeitweise dem Stadtrat von Grevenbroich und dem Kreistag des Kreises Grevenbroich an. Das politsche Engagement in Stadt und Kreis Grevenbroich endete mit der Berufung auf eine Professur für Geschichte an der Pädagogischen Hochschule Ruhr, Abteilung Dortmund (ab 1980 Universität Dortmund), wo er bis zur Emeritierung 1995 lehrte.
Der fachliche Schwerpunkt von Prof. Hans Georg Kirchhoffs wissenschaftlicher Arbeit lag in der mittelalterlichen und in der Landesgeschichte. Daneben galt sein Interesse der Schulgeschichte. Über Jahrzehnte widmete er sich neben seinen Verpflichtungen an der Universität auch der wissenschaftlichen Erforschung der Geschichte des Kreises Grevenbroich und seiner Gemeinden. Er vermittelte seine Erkenntnisse und sein Wissen in zahlreichen Veröffentlichungen. Seine Kreisgeschichte ("Heimatchronik des Kreises Grevenbroich", 1971) und zahlreiche ortsgeschichtliche Monographien (zum Beispiel über Kaarst, Korschenbroich, Grevenbroich, Jüchen und die dem Tagebau zum Opfer gefallenen Orte Elfgen und Belmen) erreichten ein weites Publikum und gelten teilweise noch heute als Standardwerke. Umfangreiche Materialsammlungen und Manuskripte zu seinen kreisbezogenen Veröffentlichungen bilden einen wesentlichen Bestandteil des Nachlasses und machen seinen Wert für die Kreis- und Ortsgeschichte aus.
Der Bestand kann gemäß der Bestimmungen des Landesarchivgesetzes für Nordrhein-Westfalen in der jeweils geltenden Fassung im Archiv benutzt werden. Er enthält einzelne personenbezogene Unterlagen, die noch der im Landesarchivgesetz definierten personenbezogenen Sperrfrist unterliegen.
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
05.11.2025, 1:59 PM CET