Jakob, Fritz des Holreschischers Sohn aus der Altstadt Sterzing (der Alten Stadt ze Sterzingen), und dessen Ehefrau Grete beurkunden, dass sie ihr freies Zinsgut (freies und ledigez unbechumerets zins gu<e>t), bestehend aus einer Hofstatt und einem dahinter gelegenen Garten in der Altstadt Sterzing, dass oben an Haus und Hofstatt Konrad Bischofs (Cu<e>nrats des Pischoffes) und unten an Haus und Hofstatt von Adelheid (Alihait), der ehemaligen Ehefrau Jakobs des Norleins, grenzt sowie als Eigen des Deutschordenshauses Sterzing (der Tauschenhern daz Sterzingen rechtz aigen) jenem jährlich zu verzinsen ist, für 37 Pfund Meraner Münze (guter und gaeber Meraner mu<e>ncz) an Heinrich den Schmied (smid) unter Straßberg (Strazperch, Burg n. Sterzing über dem linken Ufer des Eisack) und dessen Ehefrau Elisabeth verkaufen sowie an alle deren Erben männlicher und weiblicher Linie (sunen und tochter). Die Verkäufer und deren Erben leisten den Käufern mit allen ihren Besitzungen Gewährschaft (gewerschaft) darüber, dass sie das verkaufte Gut nach Stadtrecht von Sterzing künftig ruhig besitzen können. - Siegel der Stadt Sterzing angekündigt.