Bürgermeister und Schöffen der Stadt Bocholt genehmigen, nachdem mit bfl. Erlaubnis die Minoriten in der Stadt eine Niederlassung gegründet haben und ein neuer Klosterbau notwendig geworden ist, das Gebäude der Vikarie S. Cruris an der Neuen Kirche, deren Besitzer Gerhardus Romundt ist, abzubrechen und mit dem Grundstück in den Klosterbezirk einzubeziehen, wozu bereits der Domdechant Bernhard von Mallinckrodt und der Generalvikar Petrus Nicolartius ihre Zustimmung gegeben haben, unter der Bedingung, dass das Kloster die Verpflichtung eines wöchentlichen Sacrums auf sich nimmt. Im Fall des Weggangs der Minoriten fällt das Haus wieder an die Vikarie zurück. Ankündigung des Stadtsiegels.

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Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
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