Tausch des Wellingshofes (Waikherischen Hofes) zu Birkach, den Herzog Friedrich Karl von Württemberg von Jakob Fischer gekauft hatte, mit der Stiftsverwaltung Stuttgart; Weiterverleihung als Erblehen und bauliche Erneuerung
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 525 L Bü 25
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 525 L Stiftsverwaltung Stuttgart
Stiftsverwaltung Stuttgart >> 6. Birkach
(1468 - 1627) 1656 - 1695
Darin: /_3 a) 1679 Oktober 25, Jakob Fischer des Rates und Wirt zum Schwarzen Raben verkauft an Herzog Friedrich Karl von Württemberg sein Gut samt Gülten in Birkach, aus welchem die beiden Lehensbauern Michael Wackher und Martin Maier zinsen, sowie 100 fl Kapital, das Martin Maier aufgenommen hatte, samt Rückständen, gegen 1069 fl 27 Kreuzer und 58 Scheffel 4 Simmeri 1 Vierling Dinkel sowie 24 Scheffel Hafer. Sr.: Ludwig Albrecht Schmierer, Amtsvogt und Hofmeister zu Nellingen, Abschrift b) Renovation des vorgenannten Hofs. Gefertigt durch Heinrich Wilhelm Bardili, Stadtschreiber zu Stuttgart 1682, mit Publikationsvermerk 1684 Januar 26 Qu./_5 Tauschbrief zwischen Herzog Friedrich Karl und dem Kirchenrat; 1684 Mai 26 Tauschbrief, Abschrift; 1679 Oktober 25, Abschrift wie in Qu./_3; 1627 November 11 (Martini) Reversbrief des Hans Wackher, Schultheiß zu Birkach, gegen Johann Wilhelm Braitschwert, ehemaliger württembergischer Rat und Landschreibereiverwalter, für den Wellinghof in Birkach. Sr.: Stadt Stuttgart, Abschrift; 1597 März 23, Reversbrief des Martin Breuning von Birkach gegen Johann Wilhelm Braitschwert, Landschreibereiverwalter, für dessen Lehenshof (Wellinghof) zu Birkach. Sr.: Stadt Stuttgart, Abschrift; 1570 September 16, Reversbrief des Hans und Sebastian Welling gegen Dr. iur. Hieronymus Gehrhard, württembergischer Rat, für dessen Lehenshof zu Birkach. Sr.: Gericht von Stuttgart, Abschrift; Renovation über den Hof, gefertigt 1568 durch den Stuttgarter Stadtschreiber Brodtbeckh, Abschrift; 1544 Juli 28 (Mo. n. Jakob ap.) Reversbrief des Michael Breuning von Plieningen gegen Hans Welling, Pfahlbürger in Esslingen, für Güter in Birkach. Sr.: Obervogt und Richter zu Stuttgart, Abschrift; 1468 Januar 1 (Fr. v. Erhard ep.) Reversbrief des Siglin von Birkach gegen Hans Welling, Bürger zu Stuttgart für dessen Lehenshof zu Birkach. Sr.; Vogt und Gericht zu Stuttgart, Abschrift (nicht in WR) Qu./_6 Lehensrevers des Michael Möglen und Michael Rapp gegen die Stiftsverwaltung Stuttgart für Hof und Güter zu Birkach (unvollständig, Datum fehlt), Abschrift; Qu./_31 1695 November 11 (Martini) Reversbrief des Jakob Wagner und Jung Michael Rapp gegen die Stiftsverwaltung Stuttgart für den Wellinghof (Waikherischen Hof) in Birkach. Sr.; Johann Christoph Wölfling, Amtsvogt, Abschrift
Qu./_1-32
Archivale
Bardili, Heinrich Wilhelm, Geistlicher Verwalter
Braitschwert, Johann Wilhelm
Breuning, Martin
Breuning, Michael
Fischer, Jakob
Gehrhard, Hieronymus
Maier, Martin
Möglen, Michael
Rapp, Michael
Schmierer, Ludwig Albrecht; Vogt, Geistlicher Verwalter
Wackher, Hans
Wackher, Michael
Wagner, Jakob
Wölfling, Johann Christoph
Birkach : Stuttgart S
Esslingen am Neckar ES
Nellingen : Ostfildern ES
Plieningen : Stuttgart S
Stuttgart S; Stiftsverwaltung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:29 MEZ