Mainz, 1584.11.13. (Richter Adam Ebersheim). Der Ratsherr Kaspar Forchundt verkauft dem B. Johann Becker und seiner Frau Maria (des Verkäufers Tochter) das zuvor von Weigand Schmittgen erkaufte Eckhaus zum Gulden Radt, uff dem Heumark, unten an Peter Becker, Marktmeister, oben an dem Haus zum Schwarzen Ratt, zinst 12 fl. der Aacher Hütte und 4 fl. von dem Kram, den Weigand Schmittgen "endt seines lebens" innehat. Kaufpreis: 1500 fl. (zu 15 Batzen), zahlbar in Jahresraten von 100 fl. Z.: Christoph Kuechlein und Gerhard Bierbaum, beide des Rats, Jakob Forchhundt und Hans Holzheuser.
Vollständigen Titel anzeigen
Mainz, 1584.11.13. (Richter Adam Ebersheim). Der Ratsherr Kaspar Forchundt verkauft dem B. Johann Becker und seiner Frau Maria (des Verkäufers Tochter) das zuvor von Weigand Schmittgen erkaufte Eckhaus zum Gulden Radt, uff dem Heumark, unten an Peter Becker, Marktmeister, oben an dem Haus zum Schwarzen Ratt, zinst 12 fl. der Aacher Hütte und 4 fl. von dem Kram, den Weigand Schmittgen "endt seines lebens" innehat. Kaufpreis: 1500 fl. (zu 15 Batzen), zahlbar in Jahresraten von 100 fl. Z.: Christoph Kuechlein und Gerhard Bierbaum, beide des Rats, Jakob Forchhundt und Hans Holzheuser.
U / 1584 November 13 (in 5 / 7)
Urkundenbestand
Urkundenbestand >> Urkunden, Kopialüberlieferung Bestand 5 (Stadtgericht)
13.11.1584
Stadtgericht Mainz
In 5 / 07, fol. 251 v.
Urkunden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2929, 09:31 MESZ