Akten des Landgrafen Philipp: Briefwechsel mit Erzbischof Johann VI.; Michael Staudt; dem Kurfürsten von der Pfalz. - Dabei: Ein im Namen des Landgrafen Wilhelm (IV.) ausgestelltes Konzept des Landgrafen Philipp an Erzbischof Johann
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3, 2971
3 Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen
Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen >> 3 Staatenabteilungen >> 3.128 Erzstift Trier
Januar 1558 - Februar 1559
Enthält: 1558 Januar. Nr. 2328
Enthält: Februar - April. Konrad Zolner von Speckswinkel wird an Kurtrier gesandt, um den Beschluß des Domkapitels auf die Werbung des Landgrafen Wilhelm wegen der von Kurtrier auf den hessischen Anteil an der Grafschaft Diez geliehenen Gelder zu erfahren. Belehnung Hessens mit den Dörfern Dehrn (Dern) und Rosbach. Landgraf Philipp verpflichtet sich, entweder die schuldigen 6000 Goldgulden bar zu bezahlen oder auf seinen Anteil an Limburg eine Verschreibung auszustellen. (Ausfertigung auf Pergament vom 15. März 1558, in der Urkundenabteilung, Verträge mit Trier.) Der Erzbischof sendet Philipp v. Homburg, Amtmann zu Saarbrücken und St. Wendel, zu Landgraf Wilhelm
Enthält: er erklärt sich mit dem Verzicht auf 6000 Goldgulden der Gesamtsumme von 12000 Goldgulden und dem Verzicht auf die von Hessen bei Erzbischof Johann Ludwig geliehenen 2000 Goldgulden unter Sicherstellung der restlichen 6000 Goldgulden für Kurtrier einverstanden. Verschreibung des Landgrafen und kurtrierische Gegenverschreibung (Ausfertigung auf Pergament vom 7. April 1558, im Samtarchiv Bd. II S. 414 Nr. 21 und gleichzeitige beglaubigte Abschrift in der Urkundenabteilung, Verträge mit Nassau.): Barbezahlung der restlichen 6000 Goldgulden am St. Andreastag 1565 oder von da an Verzinsung aus dem hessischen Teil von Limburg. Aufenthalt des Kurfürsten August von Sachsen in Marburg
Enthält: eine Verständigung zwischen Kursachsen und Kurtrier für den bevorstehenden Kurfürstentag zu Frankfurt wird angeregt. Das Heranziehen der Stadt Limburg zur Aufbringung der an Nassau zu zahlenden Summe
Enthält: Mai - August. Der Landgraf bittet den Erzbischof um Auskunft über den Vertrag zwischen dem Kaiser und den Reichsständen von 1548 betreffend die Zugehörigkeit Burgunds und der Niederlande zum Reiche und betreffend Gültigkeit der Exekutionsordnung von 1555 für diese Lande
Enthält: der Erzbischof übersendet Abschrift des Vertrages. Staudt schickt Zeitung über die Ereignisse in und bei Diedenhofen. Tod des Erzbischofs von Köln. Der Landgraf regt eine Vermittlung der Kurfürsten zwischen Spanien und Frankreich an. Nr. 2807. Vgl. Nr. 2808
Enthält: September - Dezember. Krieg zwischen Spanien und Frankreich, geplante Vermittlung der Kurfürsten
Enthält: vgl. Nr. 2809. Hessen verpfändet das Schloß Reichenberg samt dem Einrich an Nassau. (Lehensherrlicher Konsens des Erzbischofs vom 26. September 1558, Ausfertigung auf Pergament (kassiert), in der Urkundenabteilung, Verträge mit Nassau.) Das Erzstift wird durch das abziehende Kriegsvolk gefährdet. Irrungen zwischen dem Abt von Prüm und dem Erzbischof
Enthält: der Landgraf übersendet dem Erzbischof Abschrift seines Schriftwechsels mit dem Abt
Enthält: vgl. Nr. 2480. Wilhelm v. Grumbach sucht um die Vermittlung der Kurfürsten zur Wiedererlangung seiner Güter nach. Verhandlungen des kurtrierischen Gesandten Philipp v. Reifenberg mit den Führern des aus Frankreich abziehenden Kriegsvolkes
Enthält: 1559 Januar, Februar. Besuch des Reichstages zu Augsburg. Krieg zwischen Spanien und Frankreich. Zusammenkunft der Herzogin-Witwe von Lothringen mit ihrem Sohn Karl in Trier. Der Erzbischof sendet Zeitungen. Irrungen zwischen Kurtrier und Abt Christoph von Prüm wegen der Landeshoheit. Vgl. Nr. 2480
Enthält: Februar - April. Konrad Zolner von Speckswinkel wird an Kurtrier gesandt, um den Beschluß des Domkapitels auf die Werbung des Landgrafen Wilhelm wegen der von Kurtrier auf den hessischen Anteil an der Grafschaft Diez geliehenen Gelder zu erfahren. Belehnung Hessens mit den Dörfern Dehrn (Dern) und Rosbach. Landgraf Philipp verpflichtet sich, entweder die schuldigen 6000 Goldgulden bar zu bezahlen oder auf seinen Anteil an Limburg eine Verschreibung auszustellen. (Ausfertigung auf Pergament vom 15. März 1558, in der Urkundenabteilung, Verträge mit Trier.) Der Erzbischof sendet Philipp v. Homburg, Amtmann zu Saarbrücken und St. Wendel, zu Landgraf Wilhelm
Enthält: er erklärt sich mit dem Verzicht auf 6000 Goldgulden der Gesamtsumme von 12000 Goldgulden und dem Verzicht auf die von Hessen bei Erzbischof Johann Ludwig geliehenen 2000 Goldgulden unter Sicherstellung der restlichen 6000 Goldgulden für Kurtrier einverstanden. Verschreibung des Landgrafen und kurtrierische Gegenverschreibung (Ausfertigung auf Pergament vom 7. April 1558, im Samtarchiv Bd. II S. 414 Nr. 21 und gleichzeitige beglaubigte Abschrift in der Urkundenabteilung, Verträge mit Nassau.): Barbezahlung der restlichen 6000 Goldgulden am St. Andreastag 1565 oder von da an Verzinsung aus dem hessischen Teil von Limburg. Aufenthalt des Kurfürsten August von Sachsen in Marburg
Enthält: eine Verständigung zwischen Kursachsen und Kurtrier für den bevorstehenden Kurfürstentag zu Frankfurt wird angeregt. Das Heranziehen der Stadt Limburg zur Aufbringung der an Nassau zu zahlenden Summe
Enthält: Mai - August. Der Landgraf bittet den Erzbischof um Auskunft über den Vertrag zwischen dem Kaiser und den Reichsständen von 1548 betreffend die Zugehörigkeit Burgunds und der Niederlande zum Reiche und betreffend Gültigkeit der Exekutionsordnung von 1555 für diese Lande
Enthält: der Erzbischof übersendet Abschrift des Vertrages. Staudt schickt Zeitung über die Ereignisse in und bei Diedenhofen. Tod des Erzbischofs von Köln. Der Landgraf regt eine Vermittlung der Kurfürsten zwischen Spanien und Frankreich an. Nr. 2807. Vgl. Nr. 2808
Enthält: September - Dezember. Krieg zwischen Spanien und Frankreich, geplante Vermittlung der Kurfürsten
Enthält: vgl. Nr. 2809. Hessen verpfändet das Schloß Reichenberg samt dem Einrich an Nassau. (Lehensherrlicher Konsens des Erzbischofs vom 26. September 1558, Ausfertigung auf Pergament (kassiert), in der Urkundenabteilung, Verträge mit Nassau.) Das Erzstift wird durch das abziehende Kriegsvolk gefährdet. Irrungen zwischen dem Abt von Prüm und dem Erzbischof
Enthält: der Landgraf übersendet dem Erzbischof Abschrift seines Schriftwechsels mit dem Abt
Enthält: vgl. Nr. 2480. Wilhelm v. Grumbach sucht um die Vermittlung der Kurfürsten zur Wiedererlangung seiner Güter nach. Verhandlungen des kurtrierischen Gesandten Philipp v. Reifenberg mit den Führern des aus Frankreich abziehenden Kriegsvolkes
Enthält: 1559 Januar, Februar. Besuch des Reichstages zu Augsburg. Krieg zwischen Spanien und Frankreich. Zusammenkunft der Herzogin-Witwe von Lothringen mit ihrem Sohn Karl in Trier. Der Erzbischof sendet Zeitungen. Irrungen zwischen Kurtrier und Abt Christoph von Prüm wegen der Landeshoheit. Vgl. Nr. 2480
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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