Untersuchung gegen die stud. oek. Ferdinand Eduard Levenhagen und Konsorten wegen Ruhestörung und Beschädigung von Privateigentum im Thurowschen Haus
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UG 100
L 7
Sortierung: 01035
0.1.3. Universitätsgericht
Universitätsgericht >> 03. Processualia >> 03.01. Universitätsangehörige >> 03.01.02. Disciplinaria >> 03.01.02.03. Injurien
Febr. - Apr. 1844
Enthält u.a.: Weitere Angeklagte: Kennemann, Brose, Bussen, Meindorf, Flach, von Mellenthin, Paul Oskar Flach, Oscar Woldeck von Arneburg. - Verfügung des Regierungsbevollmächtigten wegen der Vorfälle unter den Akademikern zu Eldena. - Vernehmung von: Barbiers Schaefer zu Eldena durch den Direktor Baumstark (18. Febr. 1844). - Anzeige des Pedellen Ancion. - Verhandlung, darin: Beratung wegen zu treffender Maßregeln (19. Febr. 1844). - Berichte des Pedellen Ancion über das Verhalten der Akademiker. - Erklärung und Anschlag des Direktors Baumstark. - Vernehmung von: Pedell Ancion, Akademiker Ferdinand Eduard Levenhagen, Wilhelm von Bronsart, Paul Oscar Flach, Oscar Woldeck von Arneburg, John, Bussen, Meyer, Ebert, Wallis, Scheller, von Mellenthin. - Erkenntnis. - Steckbrief: Levenhagen, von Mellenthin. - Strafe: Karzer, Verweis und Consilium abeundi.
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
29.10.2025, 11:30 MEZ