Amtsgerichte (bis 1968): Amtsgericht Hünfeld (Bestand)
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275 Hünfeld
Hessisches Staatsarchiv Marburg (Archivtektonik) >> Gliederung >> Akten ab 1867 >> Stellen der Justiz >> Amtsgerichte (Justizämter usw.) >> Amtsgerichte (bis 1968)
1806-1980
Enthält: Zivil- und Strafprozesse, Privatklagen, Vormundschaften, Todeserklärungen
Unterbringungssachen (Acc. 2013/30)
General- und Sammelakten 1. Hälfte 19. Jh., Vormundschafts- und Pflegschaftsakten, Register u.a. (Acc. 2013/44)
Gerichtsgefängnis Hünfeld u.a. (Acc. 2013/92)
Geschichte des Bestandsbildners: Mit dem Organisationsedikt von 1821 wurde zum 1. Januar 1822 das Justizamt Hünfeld eingerichtet, das dem Obergericht Fulda und wiederum dem Oberappellationsgericht Kassel unterstellt war (kurh. GS 1821, S. 29, 69).
Nach der Annexion Kurhessens wurde im Jahr 1867 wurde die preußische Zivil- und Strafprozessordnung eingeführt, durch die das Justizamt zum Amtsgericht Hünfeld umgewandelt wurde. Die nächst höheren Instanzen in preußischer Zeit waren nun das Kreisgericht Fulda (ab 1882 Landgericht Hanau), das Appellationsgericht in Kassel und das Oberappellationsgericht in Berlin.
Im Jahr 1944 wurde das Amtsgericht Hünfeld dem Oberlandesgericht Frankfurt unterstellt, zum 1. November 1949 wurde die zweite Instanz das neu gebildete Landgericht Fulda.
Ab dem 1. Oktober 1932 wurde der Bezirk des aufgelösten Amtsgerichts Burghaun dem Amtsgericht Hünfeld zugeteilt (PrGS S. 301). Im Herbst 1945 mit der Wiederaufnahme der Rechtspflege wurden außerdem die Gemeinden des ehemaligen Amtsgerichtsbezirks Eiterfeld zugeteilt.
Gerichtsbezirk:
Arzell (seit 1945), Betzenrod (seit 1945), Bodes (seit 1945), Buchenau (seit 1945), Burghaun (seit 1932), Dammersbach, Dittlofrod (seit 1945), Eiterfeld (seit 1945), Erdmannrode (seit 1945), Fischbach (seit 1945), Giesenhain (seit 1945), Glaam (seit 1945), Gotthards, Großenbach, Großenmoor (seit 1932), Großentaft (seit 1945), Gruben / Obergruben (seit 1823), Grüsselbach (seit 1945), Haselstein, Hechelmannskirchen (seit 1932), Hermannspiegel (seit 1945), Hofaschenbach, Hünfeld, Hünhan (seit 1932), Kirchhasel, Körnbach (seit 1945), Langenschwarz (seit 1932), Leibolz (seit 1945), Leimbach (seit 1945), Mahlerts („Alharts“), Malges (seit 1945), Mansbach (seit 1945), Mauers (seit 1945), Meisenbach (seit 1945), Mengers (seit 1945), Michelsrombach (seit 1932), Mittelaschenbach, Molzbach, Morles, Müsenbach (seit 1945), Neukirchen (seit 1945), Nüst, Oberaschenbach, Oberbreitzbach (seit 1945), Oberfeld (seit 1932), Obernüst, Oberrombach (seit 1932), Oberstoppel (seit 1945), Oberufhausen* (seit 1945), Oberweisenborn (seit 1945), Odensachsen (seit 1945), Rasdorf, Reckrod (seit 1945), Rhina (seit 1932), Rimmels, Rödergrund (bis 1855), Roßbach, Rothenkirchen (seit 1932), Rückers, Rudolphshan (seit 1932), Sargenzell, Schletzenrod (seit 1932), Schlotzau (seit 1932), Schwarzbach, Setzelbach, Silges, Soisdorf (seit 1945), Soislieden (seit 1945), Steinbach (seit 1945), Treischfeld (seit 1945), Unterbernhards, Unterstoppel (seit 1945), Unterufhausen* (seit 1945), Wehrda (seit 1932), Wetzlos (seit 1932), Wittges (bis 1823), Wölf (seit 1945)
*Ab dem 1. April 1958 wurden die Gemeinden Ober- und Unterufhausen zur Gemeinde Ufhausen zusammengeschlossen.
Amtsrichter (ab 1909 Amtsgerichtsrat):
1858-1866: Theodor Wagner
1867-1882: Oscar Fuckel
1887-1897: Kucks
1898-1905: Hahn
1906-1908: Unger
1909-1912: Hahn; 1913-1915: ?
1916: Hahn; 1917-1929: ?
1930: Dr. Keuthen
Findmittel: Ablieferungslisten
Findmittel: teilweise (u.a. Acc. aus 2013) unverzeichnet
Referent: Herr Dr. Petter, Frau Laube
Zusatzinformationen: Letzte Aktualisierung: 05.12.2017
Unterbringungssachen (Acc. 2013/30)
General- und Sammelakten 1. Hälfte 19. Jh., Vormundschafts- und Pflegschaftsakten, Register u.a. (Acc. 2013/44)
Gerichtsgefängnis Hünfeld u.a. (Acc. 2013/92)
Geschichte des Bestandsbildners: Mit dem Organisationsedikt von 1821 wurde zum 1. Januar 1822 das Justizamt Hünfeld eingerichtet, das dem Obergericht Fulda und wiederum dem Oberappellationsgericht Kassel unterstellt war (kurh. GS 1821, S. 29, 69).
Nach der Annexion Kurhessens wurde im Jahr 1867 wurde die preußische Zivil- und Strafprozessordnung eingeführt, durch die das Justizamt zum Amtsgericht Hünfeld umgewandelt wurde. Die nächst höheren Instanzen in preußischer Zeit waren nun das Kreisgericht Fulda (ab 1882 Landgericht Hanau), das Appellationsgericht in Kassel und das Oberappellationsgericht in Berlin.
Im Jahr 1944 wurde das Amtsgericht Hünfeld dem Oberlandesgericht Frankfurt unterstellt, zum 1. November 1949 wurde die zweite Instanz das neu gebildete Landgericht Fulda.
Ab dem 1. Oktober 1932 wurde der Bezirk des aufgelösten Amtsgerichts Burghaun dem Amtsgericht Hünfeld zugeteilt (PrGS S. 301). Im Herbst 1945 mit der Wiederaufnahme der Rechtspflege wurden außerdem die Gemeinden des ehemaligen Amtsgerichtsbezirks Eiterfeld zugeteilt.
Gerichtsbezirk:
Arzell (seit 1945), Betzenrod (seit 1945), Bodes (seit 1945), Buchenau (seit 1945), Burghaun (seit 1932), Dammersbach, Dittlofrod (seit 1945), Eiterfeld (seit 1945), Erdmannrode (seit 1945), Fischbach (seit 1945), Giesenhain (seit 1945), Glaam (seit 1945), Gotthards, Großenbach, Großenmoor (seit 1932), Großentaft (seit 1945), Gruben / Obergruben (seit 1823), Grüsselbach (seit 1945), Haselstein, Hechelmannskirchen (seit 1932), Hermannspiegel (seit 1945), Hofaschenbach, Hünfeld, Hünhan (seit 1932), Kirchhasel, Körnbach (seit 1945), Langenschwarz (seit 1932), Leibolz (seit 1945), Leimbach (seit 1945), Mahlerts („Alharts“), Malges (seit 1945), Mansbach (seit 1945), Mauers (seit 1945), Meisenbach (seit 1945), Mengers (seit 1945), Michelsrombach (seit 1932), Mittelaschenbach, Molzbach, Morles, Müsenbach (seit 1945), Neukirchen (seit 1945), Nüst, Oberaschenbach, Oberbreitzbach (seit 1945), Oberfeld (seit 1932), Obernüst, Oberrombach (seit 1932), Oberstoppel (seit 1945), Oberufhausen* (seit 1945), Oberweisenborn (seit 1945), Odensachsen (seit 1945), Rasdorf, Reckrod (seit 1945), Rhina (seit 1932), Rimmels, Rödergrund (bis 1855), Roßbach, Rothenkirchen (seit 1932), Rückers, Rudolphshan (seit 1932), Sargenzell, Schletzenrod (seit 1932), Schlotzau (seit 1932), Schwarzbach, Setzelbach, Silges, Soisdorf (seit 1945), Soislieden (seit 1945), Steinbach (seit 1945), Treischfeld (seit 1945), Unterbernhards, Unterstoppel (seit 1945), Unterufhausen* (seit 1945), Wehrda (seit 1932), Wetzlos (seit 1932), Wittges (bis 1823), Wölf (seit 1945)
*Ab dem 1. April 1958 wurden die Gemeinden Ober- und Unterufhausen zur Gemeinde Ufhausen zusammengeschlossen.
Amtsrichter (ab 1909 Amtsgerichtsrat):
1858-1866: Theodor Wagner
1867-1882: Oscar Fuckel
1887-1897: Kucks
1898-1905: Hahn
1906-1908: Unger
1909-1912: Hahn; 1913-1915: ?
1916: Hahn; 1917-1929: ?
1930: Dr. Keuthen
Findmittel: Ablieferungslisten
Findmittel: teilweise (u.a. Acc. aus 2013) unverzeichnet
Referent: Herr Dr. Petter, Frau Laube
Zusatzinformationen: Letzte Aktualisierung: 05.12.2017
6,41 MM
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 08:12 MESZ