Korrespondenzen und Manuskripte zur Entstehung der Allgemeinen deutschen Burschenschaft (insbesondere bei Berliner Burschenschaftern 1819 beschlagnahmte Unterlagen und Schriftverkehr mit den 61 Burschenschaften in Breslau, Erlangen, Freiburg i. Brsg. Gießen, Halle a. S., Heidelberg, Jena, Kiel, Königsberg i. Pr., Leipzig, Marburg, Rostock, Tübingen und Würzburg)
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Korrespondenzen und Manuskripte zur Entstehung der Allgemeinen deutschen Burschenschaft (insbesondere bei Berliner Burschenschaftern 1819 beschlagnahmte Unterlagen und Schriftverkehr mit den 61 Burschenschaften in Breslau, Erlangen, Freiburg i. Brsg. Gießen, Halle a. S., Heidelberg, Jena, Kiel, Königsberg i. Pr., Leipzig, Marburg, Rostock, Tübingen und Würzburg)
I. HA Rep. 77, Tit. 26 C Nr. 1
I. HA Rep. 77 Ministerium des Innern
Ministerium des Innern >> 03 Abteilung II Polizeiabteilung (1787 - 1943) >> 03.10 Sektion 10 Überwachung politisch verdächtiger Personen und Verbindungen (1792 - 1903) >> 03.10.02 Überwachung politisch verdächtiger Verbindungen und ihnen zugeordneter Einzelpersonen (1792 - 1857) >> 03.10.02.03 Sonderermittlungen von Behörden oder Sonderkommissaren (Kommissionsakten) (1808 - 1825) >> 03.10.02.03.01 Kommissionsausübung durch Behörden (Kultusministerium, OLG Breslau, weitere Gerichte) (1817 - 1823)
1817 - 1820
Enthält u. a.:
- Verlauf des Wartburgfestes am 18. Oktober 1817, o. D. (Privatdruck, mit Bezeichnung Jahns Papier)
- Auseinandersetzung mit dem Berliner stud. iur. B. Ulrich und seiner antipolnischen Haltung, 1817 (mit Manuskript Deutschlands Burschenschaft von stud. iur. B. Ulrich aus Leobschütz, Berlin, im Oktober 1817)
- Ausarbeitung einer Verfassung der Allgemeinen deutschen Burschenschaft, o. D. [ca. 1818]
- Verhandlungsbuch, geführt in der Abgeordnetenversammlung sämtlicher Burschenschaften vom 10. bis zum 19. Oktober 1818
- Ausarbeitung der Verfassungsurkunde der Allgemeinen deutschen Burschenschaft; dat. Jena, 18. Oktober 1818
- Protokoll der Abgeordnetenversammlung; dat. Jena, 29. März bis 3. April 1818
- Ausarbeitung einer Verfassungsurkunde für die Berliner Burschenschaft, o. D. [ca. 1818]
- Befreiungskrieg-Erinnerungsfeier der Königsberger Professoren und Studenten, 1818 (Berichterstattung der Preußischen Staats-, Kriegs- und Friedenszeitung, Nr. 75 vom 22. Juni 1818; Privatdruck)
- Manuskript Geschichte der Königsberger Burschenschaft, 1818
- Auflistung der von der Erlanger Burschenschaft in Verruf gesteckten Studenten (cum infamia Verschißene bzw. in unbestimmten gewöhnlichen Verschiß gesteckte Personen), o. D.
- Protokoll der Vorstandssitzung am 4./5. Dezember 1818
- Verhandlungen mit den Abgeordneten der Landsmannschaften über die Verfassung vom 20. bis 24. Juni 1818
- Entwurf für eine Verfassung der Allgemeinen deutschen Burschenschaft von B. Ulrich (Zum besonderen Staatsrecht, geschrieben im Winterhalbjahr 1816/17, 278 Paragraphen), o. D. [ca. 1817]
- Auflistung von 40 im Versammlungslokal der Berliner Burschenschaft bei Flemming in dem Holzmarkt Nr. 23 beschlagnahmten Schriften
- Gesetze der Gesellschaft, 6 Paragraphen, o. D.
- Auflistung von 86 gen. Mitgliedern und 14 gen. Gästen [der Berliner Burschenschaft], o. D.
- Abrechnung über eine Kneiperei auf dem Pichelsberg, o. D.
- Vergebliche Bitte des stud. Asversus und seiner Kommilitonen um Schutz der akademischen Institutionen vor den Nachstellungen von Polizeibehörden, 1819
- Ermittlungen des Kreis- und Stadtgerichts zu Erlangen gegen stud. Gründler, 1819 1820 (mit Abschrift der bei diesem beschlagnahmten burschenschaftlichen Papiere).
- Verlauf des Wartburgfestes am 18. Oktober 1817, o. D. (Privatdruck, mit Bezeichnung Jahns Papier)
- Auseinandersetzung mit dem Berliner stud. iur. B. Ulrich und seiner antipolnischen Haltung, 1817 (mit Manuskript Deutschlands Burschenschaft von stud. iur. B. Ulrich aus Leobschütz, Berlin, im Oktober 1817)
- Ausarbeitung einer Verfassung der Allgemeinen deutschen Burschenschaft, o. D. [ca. 1818]
- Verhandlungsbuch, geführt in der Abgeordnetenversammlung sämtlicher Burschenschaften vom 10. bis zum 19. Oktober 1818
- Ausarbeitung der Verfassungsurkunde der Allgemeinen deutschen Burschenschaft; dat. Jena, 18. Oktober 1818
- Protokoll der Abgeordnetenversammlung; dat. Jena, 29. März bis 3. April 1818
- Ausarbeitung einer Verfassungsurkunde für die Berliner Burschenschaft, o. D. [ca. 1818]
- Befreiungskrieg-Erinnerungsfeier der Königsberger Professoren und Studenten, 1818 (Berichterstattung der Preußischen Staats-, Kriegs- und Friedenszeitung, Nr. 75 vom 22. Juni 1818; Privatdruck)
- Manuskript Geschichte der Königsberger Burschenschaft, 1818
- Auflistung der von der Erlanger Burschenschaft in Verruf gesteckten Studenten (cum infamia Verschißene bzw. in unbestimmten gewöhnlichen Verschiß gesteckte Personen), o. D.
- Protokoll der Vorstandssitzung am 4./5. Dezember 1818
- Verhandlungen mit den Abgeordneten der Landsmannschaften über die Verfassung vom 20. bis 24. Juni 1818
- Entwurf für eine Verfassung der Allgemeinen deutschen Burschenschaft von B. Ulrich (Zum besonderen Staatsrecht, geschrieben im Winterhalbjahr 1816/17, 278 Paragraphen), o. D. [ca. 1817]
- Auflistung von 40 im Versammlungslokal der Berliner Burschenschaft bei Flemming in dem Holzmarkt Nr. 23 beschlagnahmten Schriften
- Gesetze der Gesellschaft, 6 Paragraphen, o. D.
- Auflistung von 86 gen. Mitgliedern und 14 gen. Gästen [der Berliner Burschenschaft], o. D.
- Abrechnung über eine Kneiperei auf dem Pichelsberg, o. D.
- Vergebliche Bitte des stud. Asversus und seiner Kommilitonen um Schutz der akademischen Institutionen vor den Nachstellungen von Polizeibehörden, 1819
- Ermittlungen des Kreis- und Stadtgerichts zu Erlangen gegen stud. Gründler, 1819 1820 (mit Abschrift der bei diesem beschlagnahmten burschenschaftlichen Papiere).
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 13:32 MESZ
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- Ministerium des Innern (Bestand)
- 03 Abteilung II Polizeiabteilung (1787 - 1943) (Gliederung)
- 03.10 Sektion 10 Überwachung politisch verdächtiger Personen und Verbindungen (1792 - 1903) (Gliederung)
- 03.10.02 Überwachung politisch verdächtiger Verbindungen und ihnen zugeordneter Einzelpersonen (1792 - 1857) (Gliederung)
- 03.10.02.03 Sonderermittlungen von Behörden oder Sonderkommissaren (Kommissionsakten) (1808 - 1825) (Gliederung)
- 03.10.02.03.01 Kommissionsausübung durch Behörden (Kultusministerium, OLG Breslau, weitere Gerichte) (1817 - 1823) (Gliederung)