Post an Agnes Neef
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N 125 Nachlass Lorenz Neef und Agnes Neef-Winz Nachlass Lorenz Neef und Agnes Neef-Winz
Nachlass Lorenz Neef und Agnes Neef-Winz >> Korrespondenz >> familiäre und sonstige private Korrespondenz
1914-1930
Enthält: u.a. ein Brief aus Bonn vom 23.08.1914 von Frau Knoop, die von einem Soldaten berichtet, dem die Belgier beide Augen ausgestochen hätten; ein Brief aus Viersen vom 08.11.1914 von Agnes Mutter, in dem "Liebesgaben" erwähnt werden; ein Brief von Kaiser's Kaffeegeschäft, Viersen, vom 12.11.1914; Postkarte ohne Briefmarke und Stempel aus Montluçon, Departement Allier, Kaserne Richemont, Frankreich vom 26.11.1914 von Hans Ries, Kriegsgefangener; Postkarte aus Posen vom 11.12.1914, Poststempel 12.12.1914 mit dem kurzen Vermerk "Bisher hier nicht gemeldet", die Auskunft wurde erteilt von der Auskunftstelle über Verwundete in der Provinz Posen; Postkarte aus Oberbronn vom 18.01.1915, Poststempel 19.01.1915, Motiv ist ein Zug voller Soldaten, die von Rot-Kreuz-Schwestern sogenannte "Liebesgaben" erhalten; ein Telegramm aus Zeithain vom 25.01.1915 an Agnes an ihre Adresse in Münster mit der Benachrichtigung über den Tod ihres Mannes Lorenz; Brief von Agnes Eltern aus Viersen vom 25.01.1915, sie hätten nach Zeithain "depechiert", um ihr mitzuteilen, dass sie Lorenz nach Viersen überführen solle; Begleitschreiben von der Kommandantur in Zeithain vom 31.01.1915 zu den Nachlasssachen ihres Mannes (dieses Schreiben, einige Briefe, ein Pflastermäppchen und die Postquittung aus Zeithain lagen in einem grauen kartonierten Umschlag mit der aufgeklebten Feldpostkarte von einem H. Lautermann aus Charlottenburg, Friedbachstr. 25, die Postkarte ist frankiert, aber nicht abgestempelt); Brief aus München vom 02.02.1915 von S. Staudhamer, Redaktion der Zeitschrift "Die Christliche Kunst" und "Der Pionier", mit diesem Brief sendet Staudenhamer die Skizzen von Lorenz zurück, die Agnes am 17.01.1915 an den Verlag gesendet hatte (die Skizzen lagen nicht bei); Postkarte aus München vom 30.12.1914, Redaktion der Zeitschriften "Die christliche Kunst" und "Der Pionier", Antwortschreiben auf einen Brief von Agnes Neef-Winz vom 09.12.1914, in welchem sie offenbar der "Deutschen Gesellschaft für christliche Kunst" eine Skizze ihres Mannes aus dem Feld angeboten hat, der Verlag bekundet sein Interesse und stellt in Aussicht, sie zu veröffentlichen; Feldpostkarte mit dem Bild eines Soldaten (sehr wahrscheinlich Agnes Bruder) aus Rolandseck vom 14.12.1916, Poststempel 16.12.1916, Absender Agnes Bruder, "Musk. Winz"; Brief aus Bad Salzuflen vom 29.11.1918 von Agnes Bruder Engelbert, Absender Musketier E. Winz, 2. Kompanie Infanterie Regiment 67, Ersatzbataillon Bad Salzuflen; Ansichtskarte aus Wettin vom 14.01.1919, Ansicht Wettin von Südost, adressiert an Agnes Neef, Hoserkirchweg 64, Absender ist ihr Bruder Engelbert, er erwähnt ein Bild von ihm, das er Agnes gesendet habe (vgl. Fotos); drei Postkarten vom 03.08.1921, 05.09.1921 und 31.07.1922, die an Agnes Neef, "Wohlfahrtsamt" adressierte sind
Darin: auch: Ausweis zur Erlangung der Fahrpreisermäßigung für Angehörige zum Besuch kranker oder verwundeter deutscher Krieger, Münster 23.01.1915
Darin: auch: Ausweis zur Erlangung der Fahrpreisermäßigung für Angehörige zum Besuch kranker oder verwundeter deutscher Krieger, Münster 23.01.1915
3 cm
Akten
Foto entnommen, jetzt eingeordnet unter dem Klassifikationspunkt Fotos, aus dem Brief aus Steinheim vom 15.11.1914, Poststempel 16.11.14, von Hedwig Dassel, gesendet an Agnes in Münster, von dort weitergeleitet nach Salzuflen: ein Foto von Hedwig und ihren beiden Söhnen
Liebesgaben
Wohlfahrtsamt
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:18 MEZ