PrAdK 1396
PrAdK Preußische Akademie der Künste
Preußische Akademie der Künste >> 02. Präsidenten >> 02.4. Direktoren
1788, 1927-1931
Enthält: - Tagebuch - Notizen (Bl. 1) betr. 15. März 1788 - Fortuné Ferdinand Bois de Lande Rektor Meil jun. schlägt "einen jungen Juden Seeling" zum Freiunterricht im Zeichnen vor - Wagner bittet um Vorstellung seiner Unterrichtsmethode 22. März 1788 Vorschlag: Architekt Titel als Lehrer, soll von Meil jun. befragt werden 29. März 1788 - Schadow las Unterrichtsplan für Bildhauerei vor, soll von der Reglements-Kommission geprüft werden 26. April 1788 - Berger soll Plan für Kupferdruck einreichen 3. Mai 1788 - [Aeflery] wird Zeichnungen einsenden; - Genelli sendet Büste und Zeichnung nach München, sind dort nicht angekommen Vermerk vom 22. März 1788: - Lehrer der Akdemie sollen Vorschläge einreichen, wie der Unterricht verbessert werden könnte; gleichfalls Vorschläge zum Architekturunterricht erwünscht; als Architekturlehrer ist Tittel vorgeschlagen, Meil soll ihn deshalb befragen ("sondiren"), Bl. 2 Enthält auch: - Schriftwechsel zwischen dem Kultusministerium (Hübner), der Preußischen Akademie der Künste (Amersdorffer) und dem Chodwiecki-Erben Hofrat Gottfried von Ising sowie dem Berliner Börsenkurier (Paul Friedrich) über den Standort und Zustand des Chodowiecki-Denkmals (Bl. 3-10)
Übergabe durch Willi Geismeier im Auftrage der Erbin Luisa Vorwerk, 1997
12 Bl. Microfilm/-fiche: 1396
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Rechte beim Datengeber klären
02.12.2025, 11:03 MEZ