Baden-Baden, Stadt (Bestand)
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Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 195
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe (Archivtektonik) >> Ältere Bestände (vornehmlich aus der Zeit des Alten Reichs) >> Akten >> Städte >> Baden-Baden, Stadt
(1413ff) 1474-1873, 1886
Überlieferungsgeschichte
Baden-Baden wurde um die Mitte des 1. Jahrhunderts nach Christus von den Römern gegründet. Die erste Niederlassung stand an der Kreuzung einer im Rheintal dem Schwarzwaldrand entlang führenden Straße und einer zweiten Straße vom Murgtal ins Elsass. Der Schwerpunkt der römischen Besiedlung dürfte jedoch bald an die Quellen im Oostal gelegt worden sein, Civitas Aurelia Aquensis, wie es im dritten Jahrhundert genannt wurde, wurde zu einem beliebten römischen Badeort für die römische Bevölkerung wie die Militärganisonen. Bei der Besetzung des Landes durch die Alemannen gegen Ende des dritten Jahrhunderts wurden die antiken Badeanlagen zerstört. Um die Jahrtausendwende war Baden wieder eine bedeutende Siedlung mit Kirche und Marktrecht. Gegen Ende des 13. Jahrhunderts erhielt der Ort Stadtrechte.
Die Burg Hohenbaden, die von Markgraf Hermann II. von Baden oberhalb der Stadt erbaut wurde, wurde zum namengebenden Stammsitz dieses Geschlechts. Als die Stammlande der Familie ab 1535 real geteilt waren und in dem im 14. Jahrhundert erbauten Neuen Schloss die Markgrafen von Baden-Baden residierten, ging dieser Doppelname mit der Zeit auch auf die Stadt über. 1931 wurde er offiziell eingeführt.
Baden-Baden war über die Grenzen der kleinen Markgrafschaft hinaus auch im Spätmittelalter schon als Bäderstadt bekannt. Um 1500 ist eine jährliche Besucherzahl von 3000 Personen überliefert.
Während der Reformationszeit wechselte die Stadt mehrmals die Religion bis sich unter Markgraf Wilhelm die katholische Konfession durchsetzte. Die Jesuiten gründten 1623, die Kapuziner 1631 Niederlassungen. 1670 kam das Frauenkloster zum Heiligen Grab hinzu.
1689 wurde die Stadt durch den von französischen Truppen verursachten Brand fast völlig zerstört. 1706 erfolgte die Verlegung der Residenz nach Rastatt. Erst gegen Ende des 18. Jahrhunderts gewann die Stadt als Bäderzentrum wieder an Bedeutung. Die eigentliche Glanzzeit, in der die Stadt zum Kurzentrum von europäischen Rang aufstieg, kam jedoch erst im 19. Jahrhundert, nachdem u.a. durch die Architekten Friedrich Weinbrenner und Heinrich Hübsch die Kureinrichtungen wesentlich erweitert worden waren. (Aus dem Findbuch-Vorwort von Reinhold Rupp 1979).
Inhalt und Bewertung
Das Schriftgut über die älteste Residenz der Markgrafen von Baden bzw. ab 1535 der katholischen Linie des Hauses entstand zu etwa zwei Dritteln in der Zeit vor 1803. Dabei
entstammt der größte Teil aus Registraturen der badischen Zentralbehörden, ein kleinerer aus dem Amt Baden (vgl. Bestand 130 Baden Amt) und dem Hochstift Speyer. (Vgl. Bestand 78 Bruchsal Generalia/Hochstift Speyer). Beim Schriftgut des 19. Jahrhunderts überwiegen Ministerialakten. Unter den Akten der Mittel- und Unterbehörden ist vor allem die Provenienz Bezirksamt Baden-Baden bzw. Badanstalten-Kommission vertreten. (Vgl. Bestand 339 Bezirksamt Baden-Baden)
Ein um das Jahr 1900 gefertigtes Zettelrepertorium des Bestandes wurde 1970 von Julius Kastner überarbeitet, die Akten neu geordnet und mit geänderten Signaturen versehen. 1979 entstand daraus ein maschinenschriftliches Findbuch mit Vorwort und Index von Reinhold Rupp. Die Redaktion und Aufbereitung zum Online-Findmittel mit zahlreichen Ergänzungen 2021 übernahm Gabriele Wüst.
Behörden- und Bestandsgeschichte: Baden-Baden wurde um die Mitte des 1. Jahrhunderts nach Christus von den Römern gegründet. Die erste Niederlassung stand an der Kreuzung einer im Rheintal dem Schwarzwaldrand entlang führenden Straße und einer zweiten Straße vom Murgtal ins Elsass. Der Schwerpunkt der römischen Besiedlung dürfte jedoch bald an die Quellen im Oostal gelegt worden sein, Civitas Aurelia Aquensis, wie es im dritten Jahrhundert genannt wurde, wurde zu einem beliebten römischen Badeort für die römische Bevölkerung wie die Militärganisonen. Bei der Besetzung des Landes durch die Alemannen gegen Ende des dritten Jahrhunderts wurden die antiken Badeanlagen zerstört. Um die Jahrtausendwende war Baden wieder eine bedeutende Siedlung mit Kirche und Marktrecht. Gegen Ende des 13. Jahrhunderts erhielt der Ort Stadtrechte. Die Burg Hohenbaden, die von Markgraf Hermann II. von Baden oberhalb der Stadt erbaut wurde, wurde zum namengebenden Stammsitz dieses Geschlechts. Als die Stammlande der Familie ab 1535 real geteilt waren und in dem im 14. Jahrhundert erbauten Neuen Schloss die Markgrafen von Baden-Baden residierten, ging dieser Doppelname mit der Zeit auch auf die Stadt über. 1931 wurde er offiziell eingeführt. Baden-Baden war über die Grenzen der kleinen Markgrafschaft hinaus auch im Spätmittelalter schon als Bäderstadt bekannt. Um 1500 ist eine jährliche Besucherzahl von 3000 Personen überliefert. Während der Reformationszeit wechselte die Stadt mehrmals die Religion bis sich unter Markgraf Wilhelm die katholische Konfession durchsetzte. Die Jesuiten gründten 1623, die Kapuziner 1631 Niederlassungen. 1670 kam das Frauenkloster zum Heiligen Grab hinzu. 1689 wurde die Stadt durch den von französischen Truppen verursachten Brand fast völlig zerstört. 1706 erfolgte die Verlegung der Residenz nach Rastatt. Erst gegen Ende des 18. Jahrhunderts gewann die Stadt als Bäderzentrum wieder an Bedeutung. Die eigentliche Glanzzeit, in der die Stadt zum Kurzentrum von europäischen Rang aufstieg, kam jedoch erst im 19. Jahrhundert, nachdem u.a. durch die Architekten Friedrich Weinbrenner und Heinrich Hübsch die Kureinrichtungen wesentlich erweitert worden waren. (Aus dem Findbuch-Vorwort von Reinhold Rupp 1979). Das Schriftgut über die älteste Residenz der Markgrafen von Baden bzw. ab 1535 der katholischen Linie des Hauses entstand zu etwa zwei Dritteln in der Zeit vor 1803. Dabei entstammt der größte Teil aus Registraturen der badischen Zentralbehörden, ein kleinerer aus dem Amt Baden (vgl. Bestand 130 Baden Amt) und dem Hochstift Speyer. (Vgl. Bestand 78 Bruchsal Generalia/Hochstift Speyer). Beim Schriftgut des 19. Jahrhunderts überwiegen Ministerialakten. Unter den Akten der Mittel- und Unterbehörden ist vor allem die Provenienz Bezirksamt Baden-Baden bzw. Badanstalten-Kommission vertreten. (Vgl. Bestand 339 Bezirksamt Baden-Baden) Ein um das Jahr 1900 gefertigtes Zettelrepertorium des Bestandes wurde 1970 von Julius Kastner überarbeitet, die Akten neu geordnet und mit geänderten Signaturen versehen. 1979 entstand daraus ein maschinenschriftliches Findbuch mit Vorwort und Index von Reinhold Rupp. Die Redaktion und Aufbereitung zum Online-Findmittel mit zahlreichen Ergänzungen 2021 übernahm Gabriele Wüst.
Benutzungshinweise: Die in älterer Literatur zitierten Signaturen, die vor der Neuordnung durch Julius Kastner 1970 gültig waren, werden bei den Vorsignaturen aufgeführt.
Literatur: Rainer Brüning/Gabriele Wüst (Bearb.), Die Bestände des Generallandesarchivs Karlsruhe, Teil 6, Bestände des Alten Reiches, insbesondere Generalakten (71-228), Stuttgart 2006, S. 341-342.
Baden-Baden wurde um die Mitte des 1. Jahrhunderts nach Christus von den Römern gegründet. Die erste Niederlassung stand an der Kreuzung einer im Rheintal dem Schwarzwaldrand entlang führenden Straße und einer zweiten Straße vom Murgtal ins Elsass. Der Schwerpunkt der römischen Besiedlung dürfte jedoch bald an die Quellen im Oostal gelegt worden sein, Civitas Aurelia Aquensis, wie es im dritten Jahrhundert genannt wurde, wurde zu einem beliebten römischen Badeort für die römische Bevölkerung wie die Militärganisonen. Bei der Besetzung des Landes durch die Alemannen gegen Ende des dritten Jahrhunderts wurden die antiken Badeanlagen zerstört. Um die Jahrtausendwende war Baden wieder eine bedeutende Siedlung mit Kirche und Marktrecht. Gegen Ende des 13. Jahrhunderts erhielt der Ort Stadtrechte.
Die Burg Hohenbaden, die von Markgraf Hermann II. von Baden oberhalb der Stadt erbaut wurde, wurde zum namengebenden Stammsitz dieses Geschlechts. Als die Stammlande der Familie ab 1535 real geteilt waren und in dem im 14. Jahrhundert erbauten Neuen Schloss die Markgrafen von Baden-Baden residierten, ging dieser Doppelname mit der Zeit auch auf die Stadt über. 1931 wurde er offiziell eingeführt.
Baden-Baden war über die Grenzen der kleinen Markgrafschaft hinaus auch im Spätmittelalter schon als Bäderstadt bekannt. Um 1500 ist eine jährliche Besucherzahl von 3000 Personen überliefert.
Während der Reformationszeit wechselte die Stadt mehrmals die Religion bis sich unter Markgraf Wilhelm die katholische Konfession durchsetzte. Die Jesuiten gründten 1623, die Kapuziner 1631 Niederlassungen. 1670 kam das Frauenkloster zum Heiligen Grab hinzu.
1689 wurde die Stadt durch den von französischen Truppen verursachten Brand fast völlig zerstört. 1706 erfolgte die Verlegung der Residenz nach Rastatt. Erst gegen Ende des 18. Jahrhunderts gewann die Stadt als Bäderzentrum wieder an Bedeutung. Die eigentliche Glanzzeit, in der die Stadt zum Kurzentrum von europäischen Rang aufstieg, kam jedoch erst im 19. Jahrhundert, nachdem u.a. durch die Architekten Friedrich Weinbrenner und Heinrich Hübsch die Kureinrichtungen wesentlich erweitert worden waren. (Aus dem Findbuch-Vorwort von Reinhold Rupp 1979).
Inhalt und Bewertung
Das Schriftgut über die älteste Residenz der Markgrafen von Baden bzw. ab 1535 der katholischen Linie des Hauses entstand zu etwa zwei Dritteln in der Zeit vor 1803. Dabei
entstammt der größte Teil aus Registraturen der badischen Zentralbehörden, ein kleinerer aus dem Amt Baden (vgl. Bestand 130 Baden Amt) und dem Hochstift Speyer. (Vgl. Bestand 78 Bruchsal Generalia/Hochstift Speyer). Beim Schriftgut des 19. Jahrhunderts überwiegen Ministerialakten. Unter den Akten der Mittel- und Unterbehörden ist vor allem die Provenienz Bezirksamt Baden-Baden bzw. Badanstalten-Kommission vertreten. (Vgl. Bestand 339 Bezirksamt Baden-Baden)
Ein um das Jahr 1900 gefertigtes Zettelrepertorium des Bestandes wurde 1970 von Julius Kastner überarbeitet, die Akten neu geordnet und mit geänderten Signaturen versehen. 1979 entstand daraus ein maschinenschriftliches Findbuch mit Vorwort und Index von Reinhold Rupp. Die Redaktion und Aufbereitung zum Online-Findmittel mit zahlreichen Ergänzungen 2021 übernahm Gabriele Wüst.
Behörden- und Bestandsgeschichte: Baden-Baden wurde um die Mitte des 1. Jahrhunderts nach Christus von den Römern gegründet. Die erste Niederlassung stand an der Kreuzung einer im Rheintal dem Schwarzwaldrand entlang führenden Straße und einer zweiten Straße vom Murgtal ins Elsass. Der Schwerpunkt der römischen Besiedlung dürfte jedoch bald an die Quellen im Oostal gelegt worden sein, Civitas Aurelia Aquensis, wie es im dritten Jahrhundert genannt wurde, wurde zu einem beliebten römischen Badeort für die römische Bevölkerung wie die Militärganisonen. Bei der Besetzung des Landes durch die Alemannen gegen Ende des dritten Jahrhunderts wurden die antiken Badeanlagen zerstört. Um die Jahrtausendwende war Baden wieder eine bedeutende Siedlung mit Kirche und Marktrecht. Gegen Ende des 13. Jahrhunderts erhielt der Ort Stadtrechte. Die Burg Hohenbaden, die von Markgraf Hermann II. von Baden oberhalb der Stadt erbaut wurde, wurde zum namengebenden Stammsitz dieses Geschlechts. Als die Stammlande der Familie ab 1535 real geteilt waren und in dem im 14. Jahrhundert erbauten Neuen Schloss die Markgrafen von Baden-Baden residierten, ging dieser Doppelname mit der Zeit auch auf die Stadt über. 1931 wurde er offiziell eingeführt. Baden-Baden war über die Grenzen der kleinen Markgrafschaft hinaus auch im Spätmittelalter schon als Bäderstadt bekannt. Um 1500 ist eine jährliche Besucherzahl von 3000 Personen überliefert. Während der Reformationszeit wechselte die Stadt mehrmals die Religion bis sich unter Markgraf Wilhelm die katholische Konfession durchsetzte. Die Jesuiten gründten 1623, die Kapuziner 1631 Niederlassungen. 1670 kam das Frauenkloster zum Heiligen Grab hinzu. 1689 wurde die Stadt durch den von französischen Truppen verursachten Brand fast völlig zerstört. 1706 erfolgte die Verlegung der Residenz nach Rastatt. Erst gegen Ende des 18. Jahrhunderts gewann die Stadt als Bäderzentrum wieder an Bedeutung. Die eigentliche Glanzzeit, in der die Stadt zum Kurzentrum von europäischen Rang aufstieg, kam jedoch erst im 19. Jahrhundert, nachdem u.a. durch die Architekten Friedrich Weinbrenner und Heinrich Hübsch die Kureinrichtungen wesentlich erweitert worden waren. (Aus dem Findbuch-Vorwort von Reinhold Rupp 1979). Das Schriftgut über die älteste Residenz der Markgrafen von Baden bzw. ab 1535 der katholischen Linie des Hauses entstand zu etwa zwei Dritteln in der Zeit vor 1803. Dabei entstammt der größte Teil aus Registraturen der badischen Zentralbehörden, ein kleinerer aus dem Amt Baden (vgl. Bestand 130 Baden Amt) und dem Hochstift Speyer. (Vgl. Bestand 78 Bruchsal Generalia/Hochstift Speyer). Beim Schriftgut des 19. Jahrhunderts überwiegen Ministerialakten. Unter den Akten der Mittel- und Unterbehörden ist vor allem die Provenienz Bezirksamt Baden-Baden bzw. Badanstalten-Kommission vertreten. (Vgl. Bestand 339 Bezirksamt Baden-Baden) Ein um das Jahr 1900 gefertigtes Zettelrepertorium des Bestandes wurde 1970 von Julius Kastner überarbeitet, die Akten neu geordnet und mit geänderten Signaturen versehen. 1979 entstand daraus ein maschinenschriftliches Findbuch mit Vorwort und Index von Reinhold Rupp. Die Redaktion und Aufbereitung zum Online-Findmittel mit zahlreichen Ergänzungen 2021 übernahm Gabriele Wüst.
Benutzungshinweise: Die in älterer Literatur zitierten Signaturen, die vor der Neuordnung durch Julius Kastner 1970 gültig waren, werden bei den Vorsignaturen aufgeführt.
Literatur: Rainer Brüning/Gabriele Wüst (Bearb.), Die Bestände des Generallandesarchivs Karlsruhe, Teil 6, Bestände des Alten Reiches, insbesondere Generalakten (71-228), Stuttgart 2006, S. 341-342.
1903 Akten (Nr. 1-1895)
Bestand
Rainer Brüning/Gabriele Wüst (Bearb.), Die Bestände des Generallandesarchivs Karlsruhe, Teil 6, Bestände des Alten Reiches, insbesondere Generalakten (71-228), Stuttgart 2006, S. 341-342.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 11:03 MESZ