Äbtissin Anna VIII. Wittmayer und der Konvent des Kl. Baindt beurkunden, dass Agatha Atzenhofer aus Ellwangen, Ehefrau des Franz Bruelmaier und Tochter der Eheleute Jörg Atzenhofer und Barbara Eggin aus Atzenhofen gegen Zahlung von sechs Gulden aus der Leibeigenschaft entlassen wurde, und dass daher auch die Tochter Katharina Atzenhofer von Ansprüchen des Klosters frei ist.
Vollständigen Titel anzeigen
Äbtissin Anna VIII. Wittmayer und der Konvent des Kl. Baindt beurkunden, dass Agatha Atzenhofer aus Ellwangen, Ehefrau des Franz Bruelmaier und Tochter der Eheleute Jörg Atzenhofer und Barbara Eggin aus Atzenhofen gegen Zahlung von sechs Gulden aus der Leibeigenschaft entlassen wurde, und dass daher auch die Tochter Katharina Atzenhofer von Ansprüchen des Klosters frei ist.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 369 II U 68
1013
U 194
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 369 II Kloster Baindt
Kloster Baindt >> Urkunden
1561 Juni 10
Folio (Höhe x Breite)
Urkunden
Anna, Äbtissin s. Baindt
Atzenhofer, Agatha
Atzenhofer, Katharina
Baindt, Anna VIII. Wittmayer; Äbtissin, ca. 16. Jh.
Atzenhofen : Berg RV
Ellwangen : Rot an der Rot BC
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:20 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik)
- Neuwürttembergische Herrschaften vor 1803/1806-1810 (Tektonik)
- Bistümer, Stifte, Klöster und Pfarreien (Tektonik)
- Schwäbische Benediktinerkongregation - Kisslegg, Franziskanerinnenkloster (Tektonik)
- Kloster Baindt (Bestand)
- Urkunden (Gliederung)