Sozialistischer Deutscher Studentenbund (SDS) und andere linksradikale Hochschulgruppen
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, EA 2/303 Bü 811
2406-71/84-127
305/3
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, EA 2/303 Innenministerium, Abteilung III: Landespolizeipräsidium
Innenministerium, Abteilung III: Landespolizeipräsidium >> 2. Polizeirecht >> 2.15 Verfassungsschutz >> 2.15.11 Einzelne politische Verbände und Vereinigungen, N - S
1972-1973
Enthält v. a.: Erteilung von Lehraufträgen an die SDS-Mitglieder Jochen Noth und Dietrich Hildebrandt durch die Philosophisch-Historische Fakultät der Universität Heidelberg; offener Brief der Hochschulgruppe Heidelberg des SDS an Professor Ernst Forsthoff; Gewaltakte studentischer Gruppen an der Universität Heidelberg; Pressebericht zum SDS-Verbot; Wahlergebnisse der Wahl vom 21. Febr. 1973 zum Großen Senat und zu den Fachbereichs-Gremien der Universität Konstanz; Vollversammlung an der Universität Konstanz in Anwesenheit von Professor Ekkehart Krippendorf; Informationsbroschüre des Fachbereichs Politische Wissenschaft der Universität Konstanz; Berichte über die Gefährdung der Freiheit von Forschung und Lehre an der Universität Heidelberg und über gestörte Vorlesungen an den Universitäten Baden-Württembergs; Auszug aus den "Mustervorschriften für die innere Ordnung der Hochschulen" in der UdSSR; Flugblatt "Rote Garde-Wiesloch" der Jugendorganisation der Kommunistischen Partei Deutschlands
Darin: Rotes Forum - Heidelberger Studentenzeitschrift Nr. 4/69, Nr. 6/69, Nr. 1/70, Dokumentation 3 [zur Situation an der Universität Heidelberg], hrsg. vom Vorstand der Sektion Heidelberg des Bundes Freiheit der Wissenschaft, Febr. 1973
Darin: Rotes Forum - Heidelberger Studentenzeitschrift Nr. 4/69, Nr. 6/69, Nr. 1/70, Dokumentation 3 [zur Situation an der Universität Heidelberg], hrsg. vom Vorstand der Sektion Heidelberg des Bundes Freiheit der Wissenschaft, Febr. 1973
1 Bü, 8 cm
Archivale
Personenbezogene Sperrfristen (* bis ca. 1953)
2043-12-31
Freiburg im Breisgau FR; Universität
Heidelberg HD; Universität
Konstanz KN; Universität
Zeitschriften; "Rotes Forum - Heidelberger Studentenzeitschrift"
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:28 MEZ
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