F 28 - Evangelisches Dekanatamt Ludwigsburg (Bestand)
Vollständigen Titel anzeigen
F 28
Landeskirchliches Archiv Stuttgart (Archivtektonik) >> F - Dekanatsarchive
1639-2022
Einleitung: ===== Vorwort =====
Das Dekanatsarchiv wurde erstmals 1962 verzeichnet und wesentliche Teile wurden 1999 Jahren in das Landeskirchliche Archiv im Rahmen einer Zentralisierung überführt. 2006 wurde es ergänzt. 2009 und 2011 wurden weitere Bände und Akten in das Landeskirchliche Archiv eingeholt. 2016 wurden einige Archivalien, die sich als Deposita im Stadtarchiv Ludwigsburg befanden (Bestand V 4/20), ebenfalls eingeholt. In den Jahren 2022 bis 2023 wurden die blslang noch unverzeichneten Bestandteile (etwa neun laufende Meter) im Inventar ergänzt. Das Dekanatsarchiv umfasst nun 22 laufende Meter verzeichnete Archivalien. Die Datenbank beruht somit zum Teil auf einer Retrokonversion des Archivinventars von 1962 mit einigen Ergänzungen und der Erschließung des bis 2022 noch unverzeichneten Teils des Bestands. Im Zuge der Neuverzeichnung wurde, wo notwendig, eine Umstrukturierung der Klassifikation vorgenommen.
2024 wurde außerdem Unterlagen zum Stadtkirchenchor ergänzt (s.u.).
===== Vorwort von 1962 =====
Das Archiv des Evangelischen Dekanatamts Ludwigsburg wurde im Juni 1962 vom Landeskirchlichen Archiv Stuttgart geordnet und eingerichtet. Das nicht archivwürdige Material wurde nach den bestehenden Vorschriften kassiert. In das Archiv wurde das Material bis etwa zum Jahr 1945 übernommen, das früher schon aus der Registratur ausgeschieden wurde. Am eigentlichen Bestand der Registratur war nichts zu ändern, eine weitere Ausscheidung erwies sich als nicht notwendig. Das gesamte Material war nach dem Registraturplan für Dekanatämter vom Jahr 1893 bzw. nach dem Registraturplan für Pfarrämter vom Jahr 1901 gut geordnet, so daß es ohne größere Ordnungsarbeit archiviert werden konnte; die Ordnung in diesem Inventar lehnt sich an die genannten Registraturpläne an.
Die Stadt Ludwigsburg wurde 1714 ff. gegründet. Ab 1720 erhielt die Neugründung eine Spezialsuperintendenz und ein Oberamt, im Jahr 1812 wurde die alte Spezialsuperintendenz Markgröningen endgültig aufgehoben. Einige Vorakten aus früheren Markgröninger Beständen befinden sich unter dem hier verzeichneten Material. Die Stadtkirche in Ludwigsburg wurde im Jahr 1726 eingeweiht, seit 1737 befand sich in Ludwigsburg auch eine Garnisonspfarrei.
Hinzuweisen ist besonders auf das Notabilienbuch (Nr. 214) und auf die Zusammenstellung der konfessionellen Verhältnisse in der neu gegründeten Stadt (Nr. 232).
===== Unterlagen zum Stadtkirchenchor 2003-2018 =====
Sammlung zur Geschichte des Chors der Stadtkirche Ludwigsburg, zu finden unter B, II, 2.5.
Gesammelt und zusammengestellt von KMD Gotthilf Keppler (Chorleiter 1920-1952) , Horst Schröter (geb. 1933 gest. 2017, Chormitglied 1948-2013, gest. 02.10.2017; die Sammlung wurde von seiner Tochter Jutta Füllekruss, Oberstenfeld-Gronau abgegeben an Pfarrer Dr. Friedrich Löblein / Pleidelsheim (Chormitglied seit 1992, Chorvorstand 2005-2022); von letzterem dem Landeskirchlichen Archiv Stuttgart übergeben 2014 und 2018, zusammengeführt 2024.
Ergänzt durch eine kleine Sammlung des Ehepaars Irene und Jürgen Boelsch (Chormitglieder 1960-1971), am 18.11.2024.
Die Unterlagen wurden von Pfarrer Dr. Friedrich Löblein im Jahr 2024 verzeichnet.
Dazugehörige Fotos + Fotoalbum des Stadtkirchenchors: abgelegt unter Nr. 587 - 862
Dazugehöriges Klischee: abgelegt unter Nr. 863.
Dazugehöriges Präsent des Stadtkirchenchors an Chorleiter Albert Braun im Jahr 1881 (Silber-Schöpflöffel, ersteigert 2005): abgelegt unter AS 9 (Museale Sammlung), Nr. 3529
Literatur:
Oscar Paret: "Die Stadtkirche in Ludwigsburg" (1962)
Albert Sting: "Geschichte der Stadt Ludwigsburg. Band II Von 1816 bis zum Kriegsende 1945". Ludwigsburg: Ungeheuer + Ulmer, 2004, S. 255.
Friedrich Löblein: "1860-2010. 150 Jahre Chor der Stadtkirche Ludwigsburg. Kleine Dokumentation" (2010)
Albert Sting ( Hg.): "Klangwelt mit großer Tradition. Die neue Orgel der Stadtkirche Ludwigsburg", o.J. (2015)
Dr. Friedrich Löblein, im November 2024
Einleitung: ===== Vorwort =====
Das Dekanatsarchiv wurde erstmals 1962 verzeichnet und wesentliche Teile wurden 1999 Jahren in das Landeskirchliche Archiv im Rahmen einer Zentralisierung überführt. 2006 wurde es ergänzt. 2009 und 2011 wurden weitere Bände und Akten in das Landeskirchliche Archiv eingeholt. 2016 wurden einige Archivalien, die sich als Deposita im Stadtarchiv Ludwigsburg befanden (Bestand V 4/20), ebenfalls eingeholt. In den Jahren 2022 bis 2023 wurden die blslang noch unverzeichneten Bestandteile (etwa neun laufende Meter) im Inventar ergänzt. Das Dekanatsarchiv umfasst nun 22 laufende Meter verzeichnete Archivalien. Die Datenbank beruht somit zum Teil auf einer Retrokonversion des Archivinventars von 1962 mit einigen Ergänzungen und auf der Erschließung des bis 2022 noch unverzeichneten Teils des Bestands. Im Zuge der Neuverzeichnung wurde, wo notwendig, eine Umstrukturierung der Klassifikation vorgenommen.
===== Vorwort von 1962 =====
Das Archiv des Evangelischen Dekanatamts Ludwigsburg wurde im Juni 1962 vom Landeskirchlichen Archiv Stuttgart geordnet und eingerichtet. Das nicht archivwürdige Material wurde nach den bestehenden Vorschriften kassiert. In das Archiv wurde das Material bis etwa zum Jahr 1945 übernommen, das früher schon aus der Registratur ausgeschieden wurde. Am eigentlichen Bestand der Registratur war nichts zu ändern, eine weitere Ausscheidung erwies sich als nicht notwendig. Das gesamte Material war nach dem Registraturplan für Dekanatämter vom Jahr 1893 bzw. nach dem Registraturplan für Pfarrämter vom Jahr 1901 gut geordnet, so daß es ohne größere Ordnungsarbeit archiviert werden konnte; die Ordnung in diesem Inventar lehnt sich an die genannten Registraturpläne an.
Die Stadt Ludwigsburg wurde 1714 ff. gegründet. Ab 1720 erhielt die Neugründung eine Spezialsuperintendenz und ein Oberamt, im Jahr 1812 wurde die alte Spezialsuperintendenz Markgröningen endgültig aufgehoben. Einige Vorakten aus früheren Markgröninger Beständen befinden sich unter dem hier verzeichneten Material. Die Stadtkirche in Ludwigsburg wurde im Jahr 1726 eingeweiht, seit 1737 befand sich in Ludwigsburg auch eine Garnisonspfarrei.
Hinzuweisen ist besonders auf das Notabilienbuch (Nr. 214) und auf die Zusammenstellung der konfessionellen Verhältnisse in der neu gegründeten Stadt (Nr. 232).
Das Dekanatsarchiv wurde erstmals 1962 verzeichnet und wesentliche Teile wurden 1999 Jahren in das Landeskirchliche Archiv im Rahmen einer Zentralisierung überführt. 2006 wurde es ergänzt. 2009 und 2011 wurden weitere Bände und Akten in das Landeskirchliche Archiv eingeholt. 2016 wurden einige Archivalien, die sich als Deposita im Stadtarchiv Ludwigsburg befanden (Bestand V 4/20), ebenfalls eingeholt. In den Jahren 2022 bis 2023 wurden die blslang noch unverzeichneten Bestandteile (etwa neun laufende Meter) im Inventar ergänzt. Das Dekanatsarchiv umfasst nun 22 laufende Meter verzeichnete Archivalien. Die Datenbank beruht somit zum Teil auf einer Retrokonversion des Archivinventars von 1962 mit einigen Ergänzungen und der Erschließung des bis 2022 noch unverzeichneten Teils des Bestands. Im Zuge der Neuverzeichnung wurde, wo notwendig, eine Umstrukturierung der Klassifikation vorgenommen.
2024 wurde außerdem Unterlagen zum Stadtkirchenchor ergänzt (s.u.).
===== Vorwort von 1962 =====
Das Archiv des Evangelischen Dekanatamts Ludwigsburg wurde im Juni 1962 vom Landeskirchlichen Archiv Stuttgart geordnet und eingerichtet. Das nicht archivwürdige Material wurde nach den bestehenden Vorschriften kassiert. In das Archiv wurde das Material bis etwa zum Jahr 1945 übernommen, das früher schon aus der Registratur ausgeschieden wurde. Am eigentlichen Bestand der Registratur war nichts zu ändern, eine weitere Ausscheidung erwies sich als nicht notwendig. Das gesamte Material war nach dem Registraturplan für Dekanatämter vom Jahr 1893 bzw. nach dem Registraturplan für Pfarrämter vom Jahr 1901 gut geordnet, so daß es ohne größere Ordnungsarbeit archiviert werden konnte; die Ordnung in diesem Inventar lehnt sich an die genannten Registraturpläne an.
Die Stadt Ludwigsburg wurde 1714 ff. gegründet. Ab 1720 erhielt die Neugründung eine Spezialsuperintendenz und ein Oberamt, im Jahr 1812 wurde die alte Spezialsuperintendenz Markgröningen endgültig aufgehoben. Einige Vorakten aus früheren Markgröninger Beständen befinden sich unter dem hier verzeichneten Material. Die Stadtkirche in Ludwigsburg wurde im Jahr 1726 eingeweiht, seit 1737 befand sich in Ludwigsburg auch eine Garnisonspfarrei.
Hinzuweisen ist besonders auf das Notabilienbuch (Nr. 214) und auf die Zusammenstellung der konfessionellen Verhältnisse in der neu gegründeten Stadt (Nr. 232).
===== Unterlagen zum Stadtkirchenchor 2003-2018 =====
Sammlung zur Geschichte des Chors der Stadtkirche Ludwigsburg, zu finden unter B, II, 2.5.
Gesammelt und zusammengestellt von KMD Gotthilf Keppler (Chorleiter 1920-1952) , Horst Schröter (geb. 1933 gest. 2017, Chormitglied 1948-2013, gest. 02.10.2017; die Sammlung wurde von seiner Tochter Jutta Füllekruss, Oberstenfeld-Gronau abgegeben an Pfarrer Dr. Friedrich Löblein / Pleidelsheim (Chormitglied seit 1992, Chorvorstand 2005-2022); von letzterem dem Landeskirchlichen Archiv Stuttgart übergeben 2014 und 2018, zusammengeführt 2024.
Ergänzt durch eine kleine Sammlung des Ehepaars Irene und Jürgen Boelsch (Chormitglieder 1960-1971), am 18.11.2024.
Die Unterlagen wurden von Pfarrer Dr. Friedrich Löblein im Jahr 2024 verzeichnet.
Dazugehörige Fotos + Fotoalbum des Stadtkirchenchors: abgelegt unter Nr. 587 - 862
Dazugehöriges Klischee: abgelegt unter Nr. 863.
Dazugehöriges Präsent des Stadtkirchenchors an Chorleiter Albert Braun im Jahr 1881 (Silber-Schöpflöffel, ersteigert 2005): abgelegt unter AS 9 (Museale Sammlung), Nr. 3529
Literatur:
Oscar Paret: "Die Stadtkirche in Ludwigsburg" (1962)
Albert Sting: "Geschichte der Stadt Ludwigsburg. Band II Von 1816 bis zum Kriegsende 1945". Ludwigsburg: Ungeheuer + Ulmer, 2004, S. 255.
Friedrich Löblein: "1860-2010. 150 Jahre Chor der Stadtkirche Ludwigsburg. Kleine Dokumentation" (2010)
Albert Sting ( Hg.): "Klangwelt mit großer Tradition. Die neue Orgel der Stadtkirche Ludwigsburg", o.J. (2015)
Dr. Friedrich Löblein, im November 2024
Einleitung: ===== Vorwort =====
Das Dekanatsarchiv wurde erstmals 1962 verzeichnet und wesentliche Teile wurden 1999 Jahren in das Landeskirchliche Archiv im Rahmen einer Zentralisierung überführt. 2006 wurde es ergänzt. 2009 und 2011 wurden weitere Bände und Akten in das Landeskirchliche Archiv eingeholt. 2016 wurden einige Archivalien, die sich als Deposita im Stadtarchiv Ludwigsburg befanden (Bestand V 4/20), ebenfalls eingeholt. In den Jahren 2022 bis 2023 wurden die blslang noch unverzeichneten Bestandteile (etwa neun laufende Meter) im Inventar ergänzt. Das Dekanatsarchiv umfasst nun 22 laufende Meter verzeichnete Archivalien. Die Datenbank beruht somit zum Teil auf einer Retrokonversion des Archivinventars von 1962 mit einigen Ergänzungen und auf der Erschließung des bis 2022 noch unverzeichneten Teils des Bestands. Im Zuge der Neuverzeichnung wurde, wo notwendig, eine Umstrukturierung der Klassifikation vorgenommen.
===== Vorwort von 1962 =====
Das Archiv des Evangelischen Dekanatamts Ludwigsburg wurde im Juni 1962 vom Landeskirchlichen Archiv Stuttgart geordnet und eingerichtet. Das nicht archivwürdige Material wurde nach den bestehenden Vorschriften kassiert. In das Archiv wurde das Material bis etwa zum Jahr 1945 übernommen, das früher schon aus der Registratur ausgeschieden wurde. Am eigentlichen Bestand der Registratur war nichts zu ändern, eine weitere Ausscheidung erwies sich als nicht notwendig. Das gesamte Material war nach dem Registraturplan für Dekanatämter vom Jahr 1893 bzw. nach dem Registraturplan für Pfarrämter vom Jahr 1901 gut geordnet, so daß es ohne größere Ordnungsarbeit archiviert werden konnte; die Ordnung in diesem Inventar lehnt sich an die genannten Registraturpläne an.
Die Stadt Ludwigsburg wurde 1714 ff. gegründet. Ab 1720 erhielt die Neugründung eine Spezialsuperintendenz und ein Oberamt, im Jahr 1812 wurde die alte Spezialsuperintendenz Markgröningen endgültig aufgehoben. Einige Vorakten aus früheren Markgröninger Beständen befinden sich unter dem hier verzeichneten Material. Die Stadtkirche in Ludwigsburg wurde im Jahr 1726 eingeweiht, seit 1737 befand sich in Ludwigsburg auch eine Garnisonspfarrei.
Hinzuweisen ist besonders auf das Notabilienbuch (Nr. 214) und auf die Zusammenstellung der konfessionellen Verhältnisse in der neu gegründeten Stadt (Nr. 232).
22 lfd. m
Bestand
Ludwigsburg, Landkreis Ludwigsburg
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
11.08.2025, 11:05 MESZ