Joseph Anthoni Fendt, ehemaliger Amtsschreiber und Umgelter zu Hüetenstain (1), verkauft Erzbischof Franz Anton von Salzburg, Fürst von Harrach, für den Lustohrt Helbrun (2) ein zwischen der Hellbrunner Mauer und der Landstraße gelegenes Grundstück im Aniferfeldt, welches oben an das Sommerhaus beim sogenannten Hasengartten angrenzt. Einige Tagwerk davon sind freies Eigen, die restlichen Tagwerk gehörten bisher zur Grundherrschaft des Klosters St. Peter in Salzburg und wurden laut einer Urkunde von 1710 VI 5 [Nr. 512] von jeglicher grundherrschaftlichen Dienstbarkeit befreit. Zudem wurde der auf dem gesamten Grundstück liegende kleine und große Zehnt abgelöst. Er quittiert den Kaufpreis in Höhe von 1800 Gulden, den das Hofzahlamt ausbezahlt hat, und leistet Gewährschaft nach Landesbrauch. Zeugen: Heinrich Seiberth, Hofgärtner und Carl Wentisrisen (?), Brunnmeister, beide in Hellbrunn. Mit eigenhändiger Unterschrift d. Johann Ernst Dückher. Empfänger: Salzburg, Erzbischof Franz Anton. Siegler: S: Dücker, Johann Ernst, von Haslau zu Urstein u. Winkl
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Joseph Anthoni Fendt, ehemaliger Amtsschreiber und Umgelter zu Hüetenstain (1), verkauft Erzbischof Franz Anton von Salzburg, Fürst von Harrach, für den Lustohrt Helbrun (2) ein zwischen der Hellbrunner Mauer und der Landstraße gelegenes Grundstück im Aniferfeldt, welches oben an das Sommerhaus beim sogenannten Hasengartten angrenzt. Einige Tagwerk davon sind freies Eigen, die restlichen Tagwerk gehörten bisher zur Grundherrschaft des Klosters St. Peter in Salzburg und wurden laut einer Urkunde von 1710 VI 5 [Nr. 512] von jeglicher grundherrschaftlichen Dienstbarkeit befreit. Zudem wurde der auf dem gesamten Grundstück liegende kleine und große Zehnt abgelöst. Er quittiert den Kaufpreis in Höhe von 1800 Gulden, den das Hofzahlamt ausbezahlt hat, und leistet Gewährschaft nach Landesbrauch. Zeugen: Heinrich Seiberth, Hofgärtner und Carl Wentisrisen (?), Brunnmeister, beide in Hellbrunn. Mit eigenhändiger Unterschrift d. Johann Ernst Dückher. Empfänger: Salzburg, Erzbischof Franz Anton. Siegler: S: Dücker, Johann Ernst, von Haslau zu Urstein u. Winkl
Erzstift Salzburg Urkunden, BayHStA, Erzstift Salzburg Urkunden 513
Landshuter Abgabe 1968/II- US 3200a
Erzstift Salzburg Urkunden
Erzstift Salzburg Urkunden >> 1701-1781
1710 Juni 21
Fußnoten:
1) Hüttenstein (Schloss, Gde. Winkl, PB Salzburg-Umgebung, Salzburg, A)
2) Hellbrunn (Schloss, krfr.St. Salzburg, Salzburg, A)
1) Hüttenstein (Schloss, Gde. Winkl, PB Salzburg-Umgebung, Salzburg, A)
2) Hellbrunn (Schloss, krfr.St. Salzburg, Salzburg, A)
Erzstift Salzburg Urkunden
Perg.
Urkunden
ger
Überlieferung: Or.
Sprache: dt.
Vermerke: RV: Khaufbrief ... Francisco Antonio Erzbischoven zu Salzburg ... umb ain frey ledig aignes Grundtstückh ausser der Helbrunner mauer in Anifer veldt ... ausgeantworthet durch Joseph Antoni Fendt
Originaldatierung: 21. monnatstag junii 1710
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1710
Monat: 6
Tag: 21
Sprache: dt.
Vermerke: RV: Khaufbrief ... Francisco Antonio Erzbischoven zu Salzburg ... umb ain frey ledig aignes Grundtstückh ausser der Helbrunner mauer in Anifer veldt ... ausgeantworthet durch Joseph Antoni Fendt
Originaldatierung: 21. monnatstag junii 1710
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1710
Monat: 6
Tag: 21
Harrach: Franz Anton, Graf von, Erzbischof, Salzburg
Fendt: Franz Anton, Anif\ Amtsschreiber u. Umgelter, Hüttenstein
Dücker: Johann Ernst, von Haslau zu Urstein u. Winkl, Kämmer u. Hofkammerrat, Salzburg
Seibert: Heinrich, Hofgärtner, Hellbrunn
Wentisrisen (?): Carl, Brunnmeister, Hellbrunn
Hellbrunn (Schloss, krfr.St. Salzburg, Salzburg, A): Sommerhaus
Hellbrunn (Schloss, krfr.St. Salzburg, Salzburg, A): Hasengarten
Hellbrunn (Schloss, krfr.St. Salzburg, Salzburg, A): Anifer Feld
Hellbrunn (Schloss, krfr.St. Salzburg, Salzburg, A): Zehnt (St. Peter)
Salzburg (krfr.St., Salzburg, A), Kloster St. Peter
Salzburg (krfr.St., Salzburg, A), Erzstift: Erzbischöfe\ Franz Anton
Salzburg (krfr.St., Salzburg, A), Erzstift: Hofzahlamt
Hüttenstein (Schloss, Gde. Winkl, PB Salzburg-Umgebung, Salzburg, A)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:34 MESZ
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