Die Neue Weltbühne (Bestand)
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BArch R 8059
call number: R 8059
Bundesarchiv (Archivtektonik) >> Norddeutscher Bund und Deutsches Reich (1867/1871-1945) >> Organisationen, Verbände und Wirtschaftsunternehmen >> Medien
1933-1939
Geschichte des Bestandsbildners: 1905 erfolgte die Gründung der "Weltbühne" durch Siegfried Jacobsohn als Wochenzeitschrift für Politik, Kultur und Wissenschaft. In den Jahren von 1926 bis 1933 war Carl von Ossietzky der Herausgeber. 1933 wurde die Zeitschrift verboten.
Im Exil wurde die Zeitschrift weiter unter dem Titel "Neue Weltbühne" herausgegeben. Zunächst erschien die Zeitschrift von 1933-1938 in Prag, später 1938-1939 in Sèvres, Frankreich. Herausgeber war Hermann Budzislawski. Nach Ende des 2. Wltkrieges erschien sie als "Weltbühne" in der DDR. 1989 wurde das Wochenblatt eingestellt.
Bestandsbeschreibung: Bestandsgeschichte
Nachdem die vorliegende Splitterüberlieferung 1964 von Polen an die DDR zurückgegeben wurde, gelangten die Unterlagen im November 1965 über das Ministerium für Staatssicherheit und die Staatliche Archivverwaltung der DDR in das Deutsche Zentralarchiv Potsdam (DZA).
Im Moskauer "Sonderarchiv" werden noch 124 Archivalieneinheiten der Redaktion der "Neuen Weltbühne" in Sévres aufbewahrt (www.sonderarchiv.de, Fonds 582).
Archivische Bewertung und Bearbeitung
Die Erschließungsinformationen der 1966 im DZA erstellten Findkartei sind 2004 in die Datenbank des Bundesarchivs integriert und für ihre Online-Stellung bearbeitet worden.
Inhaltliche Charakterisierung: Schwerpunkte der Überlieferung: Schriftwechsel Hermann Budzislawskis mit Mitarbeitern, Redaktionsunterlagen, Manuskripte
Erschließungszustand: Findkartei
Zitierweise: BArch R 8059/...
Im Exil wurde die Zeitschrift weiter unter dem Titel "Neue Weltbühne" herausgegeben. Zunächst erschien die Zeitschrift von 1933-1938 in Prag, später 1938-1939 in Sèvres, Frankreich. Herausgeber war Hermann Budzislawski. Nach Ende des 2. Wltkrieges erschien sie als "Weltbühne" in der DDR. 1989 wurde das Wochenblatt eingestellt.
Bestandsbeschreibung: Bestandsgeschichte
Nachdem die vorliegende Splitterüberlieferung 1964 von Polen an die DDR zurückgegeben wurde, gelangten die Unterlagen im November 1965 über das Ministerium für Staatssicherheit und die Staatliche Archivverwaltung der DDR in das Deutsche Zentralarchiv Potsdam (DZA).
Im Moskauer "Sonderarchiv" werden noch 124 Archivalieneinheiten der Redaktion der "Neuen Weltbühne" in Sévres aufbewahrt (www.sonderarchiv.de, Fonds 582).
Archivische Bewertung und Bearbeitung
Die Erschließungsinformationen der 1966 im DZA erstellten Findkartei sind 2004 in die Datenbank des Bundesarchivs integriert und für ihre Online-Stellung bearbeitet worden.
Inhaltliche Charakterisierung: Schwerpunkte der Überlieferung: Schriftwechsel Hermann Budzislawskis mit Mitarbeitern, Redaktionsunterlagen, Manuskripte
Erschließungszustand: Findkartei
Zitierweise: BArch R 8059/...
Die Neue Weltbühne, 1933-1939
3 Aufbewahrungseinheiten
Archivbestand
deutsch
Literatur: Maas, Lieselotte: Die Zeitungen des deutschen Exils in Europa von 1933 bis 1939 in Einzeldarstellungen - Handbuch der deutschen Exilpresse, Bd. 4. München, Wien 1990; S. 106-120
Madrasch-Groschopp, Ursula: Die Weltbühne. Portrait einer Zeitschrift. Berlin 1983/Augsburg 1999.
Oswalt, Stefanie/Jacobsohn, Siegfried: Ein Leben für die Weltbühne. Eine Berliner Biografie. Gerlingen 2000.
Klein, Fritz: Die Neugründung der Weltbühne in der Sowjetischen Besatzungszone. In: Grunewald, Michael (Hrsg.): Das linke Intellektuellenmilieu in Deutschland, seine Presse und seine Netzwerke (1890-1960). Bern 2002.
Teuber, Toralf: Ein Stratege im Exil. Hermann Budzislawski und "Die neue Weltbühne". Frankfurt a.M. 2004.
Madrasch-Groschopp, Ursula: Die Weltbühne. Portrait einer Zeitschrift. Berlin 1983/Augsburg 1999.
Oswalt, Stefanie/Jacobsohn, Siegfried: Ein Leben für die Weltbühne. Eine Berliner Biografie. Gerlingen 2000.
Klein, Fritz: Die Neugründung der Weltbühne in der Sowjetischen Besatzungszone. In: Grunewald, Michael (Hrsg.): Das linke Intellektuellenmilieu in Deutschland, seine Presse und seine Netzwerke (1890-1960). Bern 2002.
Teuber, Toralf: Ein Stratege im Exil. Hermann Budzislawski und "Die neue Weltbühne". Frankfurt a.M. 2004.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
24.04.2026, 10:58 MESZ