Verband Bildender Künstler der DDR - Zentralvorstand (Bestand)
Vollständigen Titel anzeigen
>> Bildende Kunst >> 2. Institutionen und Verbände >> Verband Bildender Künstler der DDR
Beschreibung: Teil des Gesamtbestandes des Verbandes Bildender Künstler Deutschlands/der DDR; Unterlagen der Verbandskongresse, des Präsidiums (u. a. Korrespondenz des Präsidenten, Präsidiumssitzungen), des Zentralvorstandes und Sekretariats (u.a. Korrespondenz; Sekretariats- und Zentralvorstandstagungen) sowie der Bezirksverbände (v.a. Arbeitsunterlagen und Korrespondenz der Bezirksvorstände); Zusammenarbeit mit Betrieben, Massenorganisationen, Ministerien, Parteien und Staatsorganen; Unterlagen von Künstlerkongressen, Pleinairs, Symposien und Tagungen sowie der Zentralen Sektionen (Malerei/Grafik, Plastik, Karikatur und Pressezeichnung, Gebrauchsgrafik, Formgestaltung und Kunsthandwerk, Kunstwissenschaft, Szenografie, Restaurierung), der Zentralen Arbeitsgruppen (Architektur und bildende Kunst, Volksbildung, Junge Künstler, Sorbische Künstler, Bildnerisches Volksschaffen) und der Fachabteilungen (Angewandte und Bildende Kunst); Unterlagen der seit 1946 regelmäßig stattfindenden Dresdener Kunstausstellungen, der Bezirkskunstausstellungen sowie Einzel- und Sonderausstellungen im In- und Ausland sowie Unterlagen über internationale Zusammenarbeit (u.a. Auslandsbeziehungen, Ländervereinbarungen, Beteiligung an Wettbewerben); Publikationen (v.a. eigene und wissenschaftliche Veröffentlichungen); Verbandsaufnahmen; Reiseunterlagen (v.a. Anträge für Dienst- und Studienreisen, Reiseberichte); Staatliche Ehrungen und Kunstpreise; Finanz-, Sozial- und Verwaltungsunterlagen; Personalunterlagen Mitglieder und Mitarbeiter (gesperrt); Unterlagen zur Auflösung des Verbandes und Nachfolgeorganisationen (Koordinierungsrat des VBK-DDR und Schutzverbund „Künstler der DDR“).
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
15.09.2025, 12:24 MESZ