Dr. Valentin Voltz: Inventur seiner Hinterlassenschaft, Erb- und Pflegschaftsangelegenheiten, Fasz. 1 (Nr. 1-21)
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UAT 27/20,1
R Lit. V Nr. II
UAT 25/4 II und 44/125 II (beides gestr.); 27/20a 44/125 II)
UAT 27/ Ältere Universitätsregistratur, Vermischte Sachakten (II)
Ältere Universitätsregistratur, Vermischte Sachakten (II) >> 5. Pflegschaften (1553-1801)
(1566, 1580), 1582-1586, 1613
Enthält v.a.: Nr. 1: Verzeichnis des den Kindern des Dr. Valentin Voltz aus dem Nachlaß des Hans Burckhart zustehenden Erbes, [1566?]; Nr. 2: Testamentarische Verfügungen des Dr. Valentin Voltz, Ehemann der Agnes geb. Engelhardt, 1582; Nr. 3-5: Inventar der Hinterlassenschaft des Dr. Valentin Voltz (mit umfangreichem Bücherverzeichnis), Schätzung des Biliotheksbestandes, 1582 [beteiligt: Agnes Voltz geb. Engelhardt; M. Georg Burckhardt, Prof. artium; M. Joachim Heckhmayer, blaubeurischer Pfleger zu Tübingen; Aritotel Engelhardt, Verwalter des Klosters Adelberg; Christoph Engelhardt, geistlicher Verwalter zu Leonberg; Martin Voltz aus Horb; Martin Gerber aus Horb]; Nr. 6-8: Unterstützung der Söhne Theophil und Timotheus Voltz im Studium, [1582-1584]; Nr. 9-14: Weggang des Sohnes Johann Jakob Voltz von Tübingen nach Wien und Heirat mit Margaretha, Witwe des Quirinus Spenucka von Wilerau, 1584-1586; Nr. 15: Bestätigung der am 26. Juni 1580 erfolgten Heirat zwischen Margaretha, Tochter des Hans Widtman [Widtmann], und Quirinus Spenucka, Student der freien Künste, durch Balthasar Doscherus, Chormeister zu Wien, 16. März 1586; Nr. 16-20: Vergleich zwischen Martin Voltz, Bürgermeister zu Horb, und den Kindern seines Bruders Dr. Valentin Voltz wegen der Erbschaft der Margarethe Voltz [jun.], Schwester des Martin und des Dr. Valentin Voltz (mit Testament der Margarethe Voltz vom 28.1.1582), 1585; Nr. 21: Übergabe der Voltzschen Familiendokumente durch Joachim Heckmaier, Blaubeurer Pfleger zu Tübingen, an die Erben der Agnes Müller geb. Engelhardt verw. Voltz, 1613. Enthält Hinweis auf Gültbrief des Andreas Tochtermann und der Anna Geiller, Bürgerin zu Reutlingen, für 300 Gulden Hauptgut des Dr. Valentin Voltz vom 2. Juli 1574.
Akte
Burckhardt, Georg (1539-1607)
Burckhart, Hans (gest. 1566)
Doscher, Balthasar (16. Jh.)
Engelhardt, Aristotel (um 1560-vor 1609)
Engelhardt, Christoph (gest. 1603)
Geiller, Anna (16. Jh.)
Gerber, Martin (16. Jh.)
Heckmaier, Joachim (um 1539-1619)
Müller, Agnes geb. Engelhardt verw. Voltz (gest. 1613)
Noderer, Paul (geb. um 1555)
Sibennbürger, Georg (-)
Spenucka, Quirinius (16. Jh.)
Tochtermann, Andreas (16. Jh.)
Voltz, Johann Jakob (geb. 1562)
Voltz, Margaretha geb. Widtman verw. Spenucka von Wilerau (16. Jh.)
Voltz, Margarethe d.J. (gest. 1585)
Voltz, Margarethe (gest. 1573)
Voltz, Martin (16. Jh.)
Voltz, Theophil (geb. um 1560)
Voltz, Timotheus (um 1569-1633)
Voltz, Valentin d.J. (1534-1581)
Widtman, Hans (gen. (1566, 1580) 1582-1586, 1613)
Widtmann, Georg Christof (geb. um 1600)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.12.2025, 09:40 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Eberhard Karls Universität Tübingen, UB - Universitätsarchiv
- Universitätsarchiv Tübingen (Archivtektonik)
- B Akademische Zentralorgane (Tektonik)
- Bc Verwaltungsorgane (Universitätsverwaltung) (Tektonik)
- Bc 2 Universitätssekretariat (Tektonik)
- Ältere Universitätsregistratur (15.-19. Jh.) (Tektonik)
- Ältere Universitätsregistratur, Vermischte Sachakten (II) (Bestand)
- 5. Pflegschaften (1553-1801) (Gliederung)