Gemeinde Osterndorf (Bestand)
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NLA ST, Rep. 300/8
Nds. Landesarchiv, Abt. Stade (Archivtektonik) >> Gliederung >> 1 Staatliche und kommunale Bestände >> 1.1 Akten >> 1.1.7 Gemeinden
1705-1991
Bestandsgeschichte: Vorwort
Im November 2000 wurde der Nachlaß von Günter Hofmann (ehemals Osterndorf, später Langenhagen) dem Staatsarchiv Stade übergeben. Das Schriftgut im Umfang von ca. 0,3 lfdm. betrifft im wesentlichen die Orte Heerstedt und Osterndorf. Aus den Aktenschriftstücken, die bei der Übergabe an das Staatsarchiv weitgehend eine Abfolge ungeordneter Einzelblätter darstellten, wurden zwei Bestände gebildet, nämlich Rep. 300/7: Gemeinde Heerstedt und Rep. 300/8: Gemeinde Osterndorf.
Günter Hofmann war im Jahr 1947 zum Archivpfleger für den Landkreis Wesermünde ernannt worden. Im gleichen Jahr erstattete Hofmann dem Staatsarchivar Erich Weise Bericht über die in seinem Besitz befindlichen Osterndorfer Archivalien. Fungierte Hofmann hier noch als Verwalter des Gemeindearchivs, so gab er in einem weiteren Bericht an Weise aus dem Jahr 1955 an, die Osterndorfer Gemeindeakten seien durch Schenkung an ihn gelangt. Wie auch bei den Heerstedter Archivalien verliert sich mit diesem Bericht zunächst jede Spur der Osterndorfer Archivalien.
Im Jahr 1950 war Hofmann zudem das Archiv des Ritterguts Osterndorf von dessen Besitzer ausgehändigt worden; dieser Bestand war jedoch an seinen Eigentümer zurückgegeben worden und gelangte im Lauf des Jahres als Depositum in das Staatsarchiv (Dep. 14). Es konnte bislang noch nicht geprüft werden, ob es bei dieser "Ausleihe" zu Archivalienverlusten gekommen ist; die wenigen das Gut betreffenden Schriftstücke des Bestandes Rep. 300/8 entstammen jedenfalls provenienzmäßig nicht dem Gutsarchiv.
Der im Staatsarchiv neugebildete Bestand Rep. 300/8: Gemeinde Osterndorf umfaßt 13 Akten (= 0,1 lfdm.) mit Schriftgut aus den Jahren 1705 bis 1991. Während das dem Bestand Rep. 300/7 zugeordneten Schriftgut provenienzmäßig dem Heerstedter Gemeindearchiv entstammt, lassen sich für die Osterndorfer Akten vor allem Amtsträger der Familien Fischbeck und
Bestandsgeschichte: Plein als Provenienzstellen ermitteln. Vor allem durch die Tätigkeit des Taxators Klaus Fischbeck finden sich Unterlagen zur Verkoppelung in verschiedenen Ämtern der Landdrostei Stade. Aufmerksamkeit verdient darüber hinaus die nahezu vollständige Reihe der Osterndorfer Gemeinderechnungen von 1877 bis 1914.
Bei den Osterndorfer Akten ist es anscheinend zu Verlusten gekommen, da nicht alle von Hofmann in einem Bericht an Weise aus dem Jahr 1955 erwähnten Schriftstücke an das Staatsarchiv abgegeben worden sind.
Stade, den 29.12.2000 Dr. Christian Hoffmann
Aus dem Nachlass des Archivpflegers und Ortschronisten Hans Mindermann aus Beverstedt sind noch die beiden Nummern 14 und 15 dem Bestand hinzugefügt worden.
Stade, den 19.09.2014
Dr. Thomas
Bestandsgeschichte: Bardelle
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
Im November 2000 wurde der Nachlaß von Günter Hofmann (ehemals Osterndorf, später Langenhagen) dem Staatsarchiv Stade übergeben. Das Schriftgut im Umfang von ca. 0,3 lfdm. betrifft im wesentlichen die Orte Heerstedt und Osterndorf. Aus den Aktenschriftstücken, die bei der Übergabe an das Staatsarchiv weitgehend eine Abfolge ungeordneter Einzelblätter darstellten, wurden zwei Bestände gebildet, nämlich Rep. 300/7: Gemeinde Heerstedt und Rep. 300/8: Gemeinde Osterndorf.
Günter Hofmann war im Jahr 1947 zum Archivpfleger für den Landkreis Wesermünde ernannt worden. Im gleichen Jahr erstattete Hofmann dem Staatsarchivar Erich Weise Bericht über die in seinem Besitz befindlichen Osterndorfer Archivalien. Fungierte Hofmann hier noch als Verwalter des Gemeindearchivs, so gab er in einem weiteren Bericht an Weise aus dem Jahr 1955 an, die Osterndorfer Gemeindeakten seien durch Schenkung an ihn gelangt. Wie auch bei den Heerstedter Archivalien verliert sich mit diesem Bericht zunächst jede Spur der Osterndorfer Archivalien.
Im Jahr 1950 war Hofmann zudem das Archiv des Ritterguts Osterndorf von dessen Besitzer ausgehändigt worden; dieser Bestand war jedoch an seinen Eigentümer zurückgegeben worden und gelangte im Lauf des Jahres als Depositum in das Staatsarchiv (Dep. 14). Es konnte bislang noch nicht geprüft werden, ob es bei dieser "Ausleihe" zu Archivalienverlusten gekommen ist; die wenigen das Gut betreffenden Schriftstücke des Bestandes Rep. 300/8 entstammen jedenfalls provenienzmäßig nicht dem Gutsarchiv.
Der im Staatsarchiv neugebildete Bestand Rep. 300/8: Gemeinde Osterndorf umfaßt 13 Akten (= 0,1 lfdm.) mit Schriftgut aus den Jahren 1705 bis 1991. Während das dem Bestand Rep. 300/7 zugeordneten Schriftgut provenienzmäßig dem Heerstedter Gemeindearchiv entstammt, lassen sich für die Osterndorfer Akten vor allem Amtsträger der Familien Fischbeck und
Bestandsgeschichte: Plein als Provenienzstellen ermitteln. Vor allem durch die Tätigkeit des Taxators Klaus Fischbeck finden sich Unterlagen zur Verkoppelung in verschiedenen Ämtern der Landdrostei Stade. Aufmerksamkeit verdient darüber hinaus die nahezu vollständige Reihe der Osterndorfer Gemeinderechnungen von 1877 bis 1914.
Bei den Osterndorfer Akten ist es anscheinend zu Verlusten gekommen, da nicht alle von Hofmann in einem Bericht an Weise aus dem Jahr 1955 erwähnten Schriftstücke an das Staatsarchiv abgegeben worden sind.
Stade, den 29.12.2000 Dr. Christian Hoffmann
Aus dem Nachlass des Archivpflegers und Ortschronisten Hans Mindermann aus Beverstedt sind noch die beiden Nummern 14 und 15 dem Bestand hinzugefügt worden.
Stade, den 19.09.2014
Dr. Thomas
Bestandsgeschichte: Bardelle
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 12:45 MESZ