Schriftwechsel der Leitung der BV Leipzig mit dem Minister für Staatssicherheit, Erich Mielke
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BArch MfS BV Lpz Leiter/640
Lpz Leiter 640
BArch MfS BV Lpz Leiter BV Leipzig, Leiter der Bezirksverwaltung
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1971–1973
Enthält v.a.:
Anweisung von Mielke zur Einleitung entsprechender Vorsichtsmaßnahmen bei Personenschleusungen wegen der verstärkten Beobachtung des Grenzüberganges Friedrichstraße durch den Verfassungsschutz. – Beurteilung der KD Borna durch den Leiter der BV Leipzig als beste politisch-operative Diensteinheit. – Befehl 12/71: Gewährleistung der politisch-operativen Sicherungsmaßnahmen in Auswertung der 16. Tagung des Zentralkomitees (ZK) der SED. – Ermittlung zu einem Döbelner Schauspieler. – Information über einen Militärputsch im Sudan und mögliche Folgen für Sudanesen in der DDR. – Information zu anlässlich des Fußballspiels Polen – BRD in Warschau negativ in Erscheinung getretenen Personen. – Maßnahmen zur Verbesserung der Versorgung der Bevölkerung mit Konsumgütern aus dem westlichen Ausland. – Rechnung vom VEB Brühlpelz für Seehund- und Fuchsfelle. – Auskunfts- bzw. Ermittlungsberichte. – Verbot der Wahl in die Vorbereitungskomitees für die Weltfestspiele für alle BV- und KD-Leiter. – Anschreiben für die Übersendung von Zahlenangaben über die beantragten Besuchsreisen Westberliner Bürger in den Bezirk Leipzig, Vorschriften für die Aufklärung und den Umgang mit den Bürgern. – Information über die Rückführung eines IM aus dem Operationsgebiet (OG) und Bitte um Unterstützung bei der Legalisierung. – Bericht über die Lage im Handel nach der Aufnahme des visafreien Reiseverkehrs zwischen der DDR und Polen. – Vorschriften für die Umsetzung des Verkehrsvertrages zwischen der DDR und der BRD und der Befehle 20/72, 43/72 und 45/72 des Ministers. – Politisch-operative Sicherung der bevorstehenden Unterzeichnung des Vertrages über die Grundlagen der Beziehungen zwischen der DDR und der BRD. – Realisierung eines B-Auftrages für die Freunde. – Herausgabe von in der Abt. XII archivierten Unterlagen an ihren Besitzer, Ernst Bloch. – Abschlussbericht zur Aktion "Vorstoß I" (Fußballspiel zwischen dem 1. FC Lok Leipzig und Fortuna Düsseldorf).
Anweisung von Mielke zur Einleitung entsprechender Vorsichtsmaßnahmen bei Personenschleusungen wegen der verstärkten Beobachtung des Grenzüberganges Friedrichstraße durch den Verfassungsschutz. – Beurteilung der KD Borna durch den Leiter der BV Leipzig als beste politisch-operative Diensteinheit. – Befehl 12/71: Gewährleistung der politisch-operativen Sicherungsmaßnahmen in Auswertung der 16. Tagung des Zentralkomitees (ZK) der SED. – Ermittlung zu einem Döbelner Schauspieler. – Information über einen Militärputsch im Sudan und mögliche Folgen für Sudanesen in der DDR. – Information zu anlässlich des Fußballspiels Polen – BRD in Warschau negativ in Erscheinung getretenen Personen. – Maßnahmen zur Verbesserung der Versorgung der Bevölkerung mit Konsumgütern aus dem westlichen Ausland. – Rechnung vom VEB Brühlpelz für Seehund- und Fuchsfelle. – Auskunfts- bzw. Ermittlungsberichte. – Verbot der Wahl in die Vorbereitungskomitees für die Weltfestspiele für alle BV- und KD-Leiter. – Anschreiben für die Übersendung von Zahlenangaben über die beantragten Besuchsreisen Westberliner Bürger in den Bezirk Leipzig, Vorschriften für die Aufklärung und den Umgang mit den Bürgern. – Information über die Rückführung eines IM aus dem Operationsgebiet (OG) und Bitte um Unterstützung bei der Legalisierung. – Bericht über die Lage im Handel nach der Aufnahme des visafreien Reiseverkehrs zwischen der DDR und Polen. – Vorschriften für die Umsetzung des Verkehrsvertrages zwischen der DDR und der BRD und der Befehle 20/72, 43/72 und 45/72 des Ministers. – Politisch-operative Sicherung der bevorstehenden Unterzeichnung des Vertrages über die Grundlagen der Beziehungen zwischen der DDR und der BRD. – Realisierung eines B-Auftrages für die Freunde. – Herausgabe von in der Abt. XII archivierten Unterlagen an ihren Besitzer, Ernst Bloch. – Abschlussbericht zur Aktion "Vorstoß I" (Fußballspiel zwischen dem 1. FC Lok Leipzig und Fortuna Düsseldorf).
Akte
deutsch
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
24.04.2026, 12:30 MESZ
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