Lorenz Schott, Bürger zu Würzburg, und seine Ehefrau Barbara verkaufen Abt Konrad [Herloch] und dem Konvent des Klosters St. Stephan in Würzburg einen Zins von 1,5 rheinischen Gulden. Der Zins gefällt von einem Weinberg in der Gemarkung Gerbrunn, dessen Obereigentümer Kaspar Zindel zu Heidingsfeld ist. Die Verkäufer haben dafür von den Käufern 30 rheinische Gulden erhalten. Sie verpflichten sich zu fristgerechter Entrichtung des Zinses und übernehmen die Gewährleistung für den Verkauf. Auf ihre Bitte siegeln der Ritter Michael Neustetter und Kaspar Zindel zu Heidingsfeld. Der gebenn ist vff sant Walpurgenn tag 1504. Aussteller: Lorenz und Barbara Schott. Empfänger: Kloster St. Stephan
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Lorenz Schott, Bürger zu Würzburg, und seine Ehefrau Barbara verkaufen Abt Konrad [Herloch] und dem Konvent des Klosters St. Stephan in Würzburg einen Zins von 1,5 rheinischen Gulden. Der Zins gefällt von einem Weinberg in der Gemarkung Gerbrunn, dessen Obereigentümer Kaspar Zindel zu Heidingsfeld ist. Die Verkäufer haben dafür von den Käufern 30 rheinische Gulden erhalten. Sie verpflichten sich zu fristgerechter Entrichtung des Zinses und übernehmen die Gewährleistung für den Verkauf. Auf ihre Bitte siegeln der Ritter Michael Neustetter und Kaspar Zindel zu Heidingsfeld. Der gebenn ist vff sant Walpurgenn tag 1504. Aussteller: Lorenz und Barbara Schott. Empfänger: Kloster St. Stephan
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden 661
StA Würzburg: Würzburger Urkunden 76 / 50
Registratursignatur/AZ: A ii (18. Jh.); 201 (18. Jh.); anno 1504 / 33 (18. Jh.); 6 (18. Jh.); Co 3 x 2 (18. Jh.); L 3 D 3 N 1 (18. Jh.)
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden >> Einzelregestierung von Urkunden
1504 Mai 1
Pergament
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: siehe Feld: Äußere Beschreibung
Überlieferung: Original
Literatur: Repertorium: Rep. 1, Bd. 6, S. 487
Vermerke: Rückvermerke: Inhaltsangaben (16./17. Jh.)
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Überlieferungsart: Ausf.; dt. Beschreibstoff: Perg. Siegel: S 1: Michael Neustetter; an Pergamentstreifen anhängend, gebrochen und besch. S 2: Kaspar Zindel; an Pergamentstreifen anhängend, besch.
Überlieferung: Original
Literatur: Repertorium: Rep. 1, Bd. 6, S. 487
Vermerke: Rückvermerke: Inhaltsangaben (16./17. Jh.)
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Überlieferungsart: Ausf.; dt. Beschreibstoff: Perg. Siegel: S 1: Michael Neustetter; an Pergamentstreifen anhängend, gebrochen und besch. S 2: Kaspar Zindel; an Pergamentstreifen anhängend, besch.
Schott, Lorenz, Würzburg, Bürger
Schott, Barbara, Würzburg
Herloch, Konrad, Würzburg, Kloster St. Stephan, Abt
Zindel zu Heidingsfeld, Kaspar
Eichel, Heinrich, Gerbrunn
Leuffer, Johannes, Gerbrunn
Neustetter, Michael
Würzburg, Bürger
Würzburg, Kloster, St. Stephan, Abt
Würzburg, Kloster, St. Stephan, Konvent
Gerbrunn (Lkr. Würzburg), Weinberg
Gerbrunn (Lkr. Würzburg), Gemarkung
Gerbrunn (Lkr. Würzburg), Anlieger
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 09:57 MESZ
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