E 10/N 92 Nachlass Lothar Straub (Bestand)
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E 10/N 92
Stadtarchiv Tübingen (Archivtektonik) >> E: Fremdprovenienzen >> E 10: Kleinere Nachlässe
1890-1940 (1945-1988)
Form und Inhalt: Der vorliegende Bestand enthält den fragmentarischen Briefwechsel des Tübinger Optikers Lothar Straub, den er während der Nachkriegsjahre 1946-1954 meist mit seinen Kriegskameraden geführt hat. Diese waren in den verschiedenen Besatzungszonen Deutschlands wohnhaft, teilweise noch in Kriegsgefangenenlagern im Ausland interniert.
Lothar Straub, geboren am 20.07.1923, starb in Tübingen am 20.03.1997. Er war Inhaber eines Optikergeschäfts in der Neckargasse 10, welches er von seinem Vater übernommen hatte. Briefkopfbögen und anderes Geschäftspapier sind neben ein paar Schriftstücken aus der Geschäftskorrespondenz mit den Kliniken ebenfalls im Bestand enthalten.
Das Stadtarchiv erhielt den Teilnachlass im August 1997 über das Kulturamt.
Im April 1998 erhielt das Stadtarchiv noch einmal 8 Schriftstücke auf dem gleichen Wege, die in N 92 eingereiht wurden.
Im November 1998 erhielt das Stadtarchiv auf dem gleichen Weg 1 weiteres Faszikel mit dem Inhalt: Lagerhaus der Firma Straub in der Wöhrdstrasse 18 (enthält u.a.: Beschlagnahmung des Lagerhauses), 1941-1956.
Lothar Straub, geboren am 20.07.1923, starb in Tübingen am 20.03.1997. Er war Inhaber eines Optikergeschäfts in der Neckargasse 10, welches er von seinem Vater übernommen hatte. Briefkopfbögen und anderes Geschäftspapier sind neben ein paar Schriftstücken aus der Geschäftskorrespondenz mit den Kliniken ebenfalls im Bestand enthalten.
Das Stadtarchiv erhielt den Teilnachlass im August 1997 über das Kulturamt.
Im April 1998 erhielt das Stadtarchiv noch einmal 8 Schriftstücke auf dem gleichen Wege, die in N 92 eingereiht wurden.
Im November 1998 erhielt das Stadtarchiv auf dem gleichen Weg 1 weiteres Faszikel mit dem Inhalt: Lagerhaus der Firma Straub in der Wöhrdstrasse 18 (enthält u.a.: Beschlagnahmung des Lagerhauses), 1941-1956.
Straub, Lothar
0,2 lfd. m; 5 Archivkartons und 2 Flachkartons, 6 Faszikel
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
29.04.2025, 08:21 MESZ