Fürstentum Ansbach, Geheimes Archiv: Historica (Bestand)
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Fürstentum Ansbach, Geheimes Archiv: Historica
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1412-1812
Vorwort: Es handelt sich um eine Sammlung von Unterlagen über das brandenburgische Haus und markgräfliche Diener, Beziehungen zu Kaiser und Reich und anderen Reichsständen, das Fürstentum Brandenburg-Ansbach sowie andere historisch bedeutsam erscheindende Unterlagen, die sich nicht in das übrige Schema des Geheimen Archivs Ansbach einordnen ließen. Der Bestand entstand somit bereits mindestens im 18. Jahrhundert, wurde aber mit weiteren Stücken im 19. und 20. Jahrhundert angereichert. Zu den Manuskripten des Sekretärs Neydecker: Friedrich Christoph Neydecker stammte aus Bayreuth, studierte Rechtswissenschaft in Halle und wurde Beamter eines schwäbischen Adeligen unweit Ulm. "Darauf lebte er eine Zeitlang in Wien und besorgte Process-Angelegenheiten, besuchte auch die kaiserliche Bibliothek fleissig, zuletzt aber hielt er sich zu Fürth auf und gab sich da mit der Praxis ab. Im jahr 1764 empfieng er zugleich vom Markgrafen von Anspach den Character eines Secretairs und starb endlich am 18. März 1772, wenigstens 70 Jahre alt" (Georg Wolfgang Augustin Fikenscher: Gelehrtes Fürstentum Baireut (..), 6. Bd., Nürnberg 1803, S. 123; dort noch ohne bekannten Vornamen!). Zur sog. Schütz'schen Kollektion: Angelegt von Christoph Philipp Sinold, gen. Schütz, ca. 1750; ausführliches Rep. siehe Brandenburger Lit. Nr. 880. Die Manuskripte wurden 1821 von Ansbach an das kgl. Allgemeine Reichsarchiv in München extradiert, gelangten im Okt. 1950 in das Staatsarchiv Bamberg und wurden im April 1951 vom Staatsarchiv Bamberg dem Staatsarchiv Nürnberg übergeben (vgl. Handakt IV/15c Prod. 48-55, 91). In Abgaben aus dem Staatsarchiv Bamberg sind noch weitere, zu den "Historica" gehörige Unterlagen vorhanden, die hier künftig noch zuzuordnen sind. Da der Bestand jedoch im Staatsarchiv Nürnberg nach diversen Abgaben (wohl nach München und Bamberg) neu durchnummeriert worden war und diese Nummerierung in der Fachliteratur oft zitiert worden ist, erscheint es sinnvoll, die künftig hier zuzuordnenden Stücke an diese Zählung anzuschließen (und nicht die Zählung des 18. Jahrhunderts zu rekonstruieren). Im Jahr 2021 wurde das handschriftliche Findbuch im Zuge der Retrokonversion durch Ludwig Weber in das Archivinformationssystem AFIS (ACTApro) eingegeben. Hierbei wurden Orts- und Personenregister, teilweise auch Sachregister angelegt. Nürnberg, im August 2021 Dr. Daniel Burger Archivoberrat
Fürstentum Ansbach, Geheimes Archiv: Historica
450
Bestand
Akten
ger
Ergänzende Hinweise: in EDV komplett erfasst; Online-Findmittel in Bearbeitung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 09:30 MESZ
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