Der Vogt Jakob Hartmann des Deutschen Ordens zu Dinckelspül verkauft namens des Ordens mit Zustimmung des Landkomturs der Ballei Franken und Komturs zu Ellingen und Nürnberg dem Wolffgang Herdtnagel zum Waldtheusslin die Gunstgerechtigkeit (das Erbrecht) am Ordenshof ebenda mit allen Zugehörungen um 1500 fl. - Angrenzer sind Jorg Heuss, Margreth Knörin, Wildbaderin, Hans Marckh, Hans Dorsch zu Burgstahl, Stephan Diemer zu Langenstainbach, Hans Krantz von ebenda, Jorg Sch{e}echlin von ebenda, Hans Bruckhbauer zu Lahrrieden, das Spital zu Dinckhelspühl, die Witwe des Hans Weiss zu Winstetten, Valenthin Mayr zu Burgstahl, Wolff Bair, Laux Mair, beide zu Waldhaussen, Anna Freytagin, Bartholome Fiechtner, Lucas Mair, Michel Lindenmair zu Seidelesdorff, die Gemeinde zu Zwernberg. - Siegler: Peter Drexel und Christoff Morhardt, Bürger zu Dinckhelspühl.
Vollständigen Titel anzeigen
Der Vogt Jakob Hartmann des Deutschen Ordens zu Dinckelspül verkauft namens des Ordens mit Zustimmung des Landkomturs der Ballei Franken und Komturs zu Ellingen und Nürnberg dem Wolffgang Herdtnagel zum Waldtheusslin die Gunstgerechtigkeit (das Erbrecht) am Ordenshof ebenda mit allen Zugehörungen um 1500 fl. - Angrenzer sind Jorg Heuss, Margreth Knörin, Wildbaderin, Hans Marckh, Hans Dorsch zu Burgstahl, Stephan Diemer zu Langenstainbach, Hans Krantz von ebenda, Jorg Sch{e}echlin von ebenda, Hans Bruckhbauer zu Lahrrieden, das Spital zu Dinckhelspühl, die Witwe des Hans Weiss zu Winstetten, Valenthin Mayr zu Burgstahl, Wolff Bair, Laux Mair, beide zu Waldhaussen, Anna Freytagin, Bartholome Fiechtner, Lucas Mair, Michel Lindenmair zu Seidelesdorff, die Gemeinde zu Zwernberg. - Siegler: Peter Drexel und Christoff Morhardt, Bürger zu Dinckhelspühl.
Ritterorden, Urkunden 5720
Zusatzklassifikation: Kaufbrief
Ritterorden, Urkunden
Ritterorden, Urkunden >> Ritterorden, Urkunden >> 17. Amt Dinkelsbühl
1573 Oktober 1
Pergament
Urkunden
ger
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: 1. Ausf., Perg., Siegel fehlt (die anhängende Siegelschale wurde wohl nie gesiegelt). - 2. Neuere, ungenaue Abschrift, Papier. Blattzahl: 5
Äußere Beschreibung: 1. Ausf., Perg., Siegel fehlt (die anhängende Siegelschale wurde wohl nie gesiegelt). - 2. Neuere, ungenaue Abschrift, Papier. Blattzahl: 5
Hartmann, Jakob
Heuss, Georg
Knörr, Margarethe
Marck, Johann
Dorsch, Johann
Diemer, Stephan
Kranz, Johann
Schüchlin, Georg
Bruckbauer, Johann
Weiß, Johann
Maier, Valentin
Maier, Laux
Maier, Lukas
Freitag, Anna
Fichtner, Bartholomäus
Baier, Wolfgang
Lindenmaier, Michael
Schwalbach, Volprecht v. (Statthalter der Ballei Franken, Komtur zu Ellingen und Nürnberg)
Morhardt, Christoph
Drechsel, Peter
Ellingen (Lkr. Weißenburg-Gunzenhausen), Landkommende
Waldhäuslein (Gde. Schopfloch, Lkr. Ansbach)
Dinkelsbühl (Lkr. Ansbach), Deutscher Orden
Franken, Ballei
Nürnberg, Kommende
Seidelsdorf (Gde. Dinkelsbühl, Lkr. Ansbach
Zwernberg (Gde. Schopfloch, Lkr. Ansbach)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 11:52 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Staatsarchiv Nürnberg (Archivtektonik)
- Beständetektonik des Staatsarchivs Nürnberg (Tektonik)
- I. Altbestände (Territorien und Institutionen des Alten Reichs) (Tektonik)
- Deutscher Orden (Tektonik)
- Selekte (Tektonik)
- Ritterorden, Urkunden (Bestand)
- Ritterorden, Urkunden (Gliederung)
- 17. Amt Dinkelsbühl (Gliederung)