Kameralamt Maulbronn (Bestand)
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Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, F 67
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg (Archivtektonik) >> Untere Verwaltungsbehörden 1806-um 1945 >> Geschäftsbereich Finanzministerium >> Bis 1922 bestehende Kameralämter
1806-1922
Vorbemerkung: Das Kameralamt Maulbronn ist hervorgegangen aus der schon in altwürttembergischer Zeit bestandenen Kloster-Verwaltung Maulbronn sowie den Kameralämtern Knittlingen und Wiernsheim und hat bis 1922 bestanden. In der Einteilung des Kameralamtsbezirks traten folgende Änderungen ein: Durch den Vertrag von Paris am 02.10.1810 wurden die Orte Kieselbronn, Öschelbronn und Ruit an das Großherzogtum Baden abgetreten. Gemäß Verordnung vom 06.06.1819 (Württembergisches Regierungsblatt von 1819, Seite 293ff) betr. Neuorganisation der Kameralämter hat das Kameralamt Maulbronn von dem Kameralamt Bietigheim den Ort Gündelbach und Steinbacher Hof im Forstamt Sachsenheim übernommen. Durch Verfügung vom 30.12.1836 (Württembergisches Regierungsblatt von 1837, Seite 12) betr. Änderung der Kameralbezirkseinteilung wurden vom Kameralamt Maulbronn Ort und Forstrevier Sternenfels des Kameralamts Güglingen sowie der Ort Illingen des Kameralamts Vaihingen übernommen. Laut Verfügung vom 12.06.1839 (Württembergisches Regierungsblatt von 1839, Seite 412) wurden dem Kameralamt Maulbronn infolge Auflösung des Kameralamts Wiernsheim folgende 10 Orte zugeteilt: Dürrmenz mit Weilern, Enzberg mit Lengach, Großglattbach, Iptingen, Lomersheim, Pinache, Schönenberg, Serres, Wiernsheim und Wurmberg mit Bärental, so daß das Kameralamt den gleichnamigen Oberamtsbezirk vollständig umfaßt. Durch Verordnung vom 06.03.1843 (Württembergisches Regierungsblatt von 1843, Seite 211ff) betr. Änderung der Kameralbezirkseinteilung hat das Kameralamt Maulbronn an das Kameralamt Vaihingen die Orte Großglattbach und Iptingen abgetreten. Das Pfarrdorf Großvillars wurde 1866 an die Gemeinden Knittlingen und Derdingen aufgeteilt. Während die wenigen Akten des aufgelösten Kameralamts Knittlingen sowie des Stabsamts Derdingen - die beide im Kameralamt Maulbronn aufgingen - im Bestand des Kameralamts Maulbronn belassen wurden, sind Akten der Kameralämter Wiernsheim und Vaihingen sowie des Hofkameralamts Freudental ausgehoben und zu den betr. Beständen (F 32 und F 800 [früher F 500]) genommen worden. Im Bestand des Kameralamts Maulbronn sind lediglich solche Akten des Kameralamts Wiernsheim belassen worden, die zu einem geschlossenen Vorgang gehören. Der nachstehende Bestand umfaßt 317 Büschel = 2,7 lfd. Meter Nachträge: Büschel 318-341: aus Zugängen vom Staatl. Forstamt Maulbronn Büschel 342: Zugang 2000/07 vom Staatl. Vermögens- und Hochbauamt Heilbronn Weitere Akten des Kameralamts Maulbronn finden sich als Vorakten in Bestand FL 605/45, Forstamt Maulbronn.
Zur Retrokonversion: Bei diesem Findbuch handelt es sich um ein bisher nur in hand- oder maschinenschriftlicher Form vorliegendes Repertorium, das in ein datenbankgestütztes und damit onlinefähiges Format umgewandelt wurde. Bei dieser sogenannten Retrokonversion wurden die Struktur der Vorlage und die sprachliche Fassung der Texte grundsätzlich beibehalten (Motto: "Abschrift statt Neubearbeitung"). Dies kann zu einer gewissen Diskrepanz zwischen dem modernen äußeren Erscheinungsbild und der heute teilweise überholt wirkenden Gestaltung und Formulierung der Titelaufnahmen führen.
Zur Retrokonversion: Bei diesem Findbuch handelt es sich um ein bisher nur in hand- oder maschinenschriftlicher Form vorliegendes Repertorium, das in ein datenbankgestütztes und damit onlinefähiges Format umgewandelt wurde. Bei dieser sogenannten Retrokonversion wurden die Struktur der Vorlage und die sprachliche Fassung der Texte grundsätzlich beibehalten (Motto: "Abschrift statt Neubearbeitung"). Dies kann zu einer gewissen Diskrepanz zwischen dem modernen äußeren Erscheinungsbild und der heute teilweise überholt wirkenden Gestaltung und Formulierung der Titelaufnahmen führen.
342 Büschel (3,6 lfd. m)
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
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13.11.2025, 2:40 PM CET