Musikangelegenheiten (Allgemeines, Gutachten, staatliche Anerkennung von Musikseminaren und Privatmusiklehrern, Unterrichtserlaubnisschein u.a.)
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PrAdK 1169
PrAdK 2.1/099
PrAdK Preußische Akademie der Künste
Preußische Akademie der Künste >> 14. Gutachten >> 14.3. Gutachten Bereich Musik >> 14.3.3. Sonstige Gutachten
1942 - 1943
Enthält: Anträge, Korrespondenz und Gutachten zur staatlichen Anerkennung von Musikseminaren und Privatmusiklehrern sowie zur Erteilung des Unterrichtserlaubnisscheins, Beschwerden und Vorschläge. Bestellung von staatlichen Musikberatern. Einrichtung neuer Musikschulen. Berichte und Gutachten zu Satzungen, Prüfungsordnungen und Lehrplänen von Musikseminaren bzw. -schulen. Bayerisches Kultusministerium zum Neuaufbau des Jugenderziehungswesens in München, Gutachten Albrecht, Martens und Stein (Bl. 187-198). Gutachten und Stellungnahmen: über Kurt Hessenberg und Friedrich Welter, mit Lebenslauf Welters (Bl. 201-204); Franz Schütz u.a. über den Pianisten Hans Weber, mit Zeugnisabschriften, gedruckten Pressenotizsammlungen (Bl. 169-186) und Brief des Vaters August Weber (Bl. 137-139); Franz Schütz, Richard Meißner, Hans Rosbaud über Cornelius Czarniawski, Bericht über dessen Vorspielen in der Akademie, Reichsmusikkammer zum Abstammungsnachweis (Bl. 152-168); Hermann Unger über den Musikdirektor Ernst Heck (Bl. 129-133); Albrecht zur Anregung einer Volksausgabe für Feier- und Hausmusik (Bl. 127f.); Trapp und Stein über den Komponisten Helmut Degen (Bl. 124-126); Trapp, Albrecht und Rühlmann über den Pianisten Theo Kreiten (Bl. 118-121); Albrecht und Trapp über eine neue Klavierschule von Johanna Leinauer (Bl. 115-117); Stein über den Komponisten des Liedes "Deutschland erwache", Hans Gansser (Bl. 106-110); Trapp und Albrecht über den Musikpädagogen und Dirigenten Anton Hardörfer (Bl. 103-105); über Meyer-Olbersleben (Bl. 97f.); Albrecht und Schumann betr. Ehrung des Musikschriftstellers Rudolf Maria Breithaupt (Bl. 86-88); Albrecht über den Gesanglehrer Paul Tödten (Bl. 83-85); Stein, Albrecht und Schumann über Karl Frodl (Bl. 75-78); Albrecht über Hans Hedenus (Bl. 70-72); über den Musikpädagogen Edgar Rabsch (Bl. 62f.); v. Keussler über den Pianisten und Komponisten Hans Hermanns (Bl. 60f.); Albrecht, Gerhard Strecke, Stein, Fritz Heitmann, Heribert Ringmann, Peter Raabe, Hermann Abendroth und Karl Straube über den Direktor der Landesmusikschule in Breslau, Heinrich Boell (Bl. 24-58); Karl Tutein, Hugo Socnik und Roenneke über den Thorner Intendanten Theodor Anton Modes (Bl. 15-23); über den Musikdirektor Krug-Waldsee (Bl. 13f.); Bieder und Johann Nepomuk David über Walter Kolneder (Bl. 3-12); über den Gesangpädagogen Oskar Rees (Bl. 1f.). Verschiedene Anfragen, Unterstützungsgesuche, Anstellungsbewerbungen, Korrespondenz. Ernennung von Johann Nepomuk David zum Direktor der Staatlichen Hochschule für Musik in Leipzig (Bl. 99f.). Kultusministerium zum Problem der Beschaffung von Musikliteratur für Musiklehranstalten (Bl. 93-95).
204 Bl. Microfilm/-fiche: 1169
Archivale
Beschriftung: Registratursignatur: Reg. IV - M 17 - Bd. 27
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Rechte beim Datengeber klären
02.12.2025, 11:02 MEZ