Weber-Krohse, Otto (Bestand)
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VI. HA, Nl Weber-Krohse, O.
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Laufzeit: um 1940
Findmittel: Datenbank; Findbuch, 1 Bd.
Bestandsbeschreibung: Lebensdaten: 1903 - 1941
Angaben zur Person
Otto Weber-Krohse wurde 1903 im ostholsteinischen Neustadt geboren. Ein erstes Studium brach er 1924 ab und betätigte sich anschließend publizistisch und politisch auf der Rechten. In den dreißiger Jahren hatte er dann großen Erfolg als historischer Schriftsteller; seine Themen waren der Deutsche Orden, das alte Preußen und die allgemeine deutsche Geschichte. Mitglied in der NSDAP seit Mai 1932, war er zudem von 1933 bis 1936 "außenpolitischer Referent" im Range eines Gauamtsleiters für den Gauleiter von Ostpreußen, Erich Koch. An der Universität Königsberg nahm er sein Studium wieder auf, promovierte dort 1935 und bereitete seine Habilitation vor, als er 1939 zur Wehrmacht eingezogen wurde. Er nahm am Frankreich- und seit 1941 am Rußlandfeldzug teil; dort fiel er am 5. Oktober 1941 bei Petersburg/Leningrad.
Bestandsgeschichte
Der vorliegende Nachlass wurde im Jahre 1969 vom Geheimen Staatsrachiv PK von Sofita Weber-Krohse, der Witwe Otto Weber-Krohses, durch Kauf erworben (Akz.: 62/69).
Literaturhinweis
Tilitzki, Christian: Das "Alte Preußen" gegen die Moderne: Otto Weber-Krohse und Marion Gräfin Dönhoff, in: Jahrbuch für die Geschichte Mittel- und Ostdeutschlands. Zeitschrift für vergleichende und preußische Landesgeschichte, Bd. 49 (2003), 301-323 (mit weiteren Literaturangaben).
Der Nachlass ist bis auf die Nr. 25 frei benutzbar. Eine Benutzungsgenehmigung für diese Akte muß beim Referat 3.1. beantragt werden.
Die Verzeichnung und die Erstellung des vorliegenden Findbuches erfolgte im Mai 2005 durch den Unterzeichneten.
Die Archivalien sind zu bestellen:
VI. HA, Nl Weber-Krohse, O., Nr. #
Die Archivalien sind zu zitieren:
GStA PK, VI. HA Familienarchive und Nachlässe, Nl Otto Weber-Krohse, Nr. #
Berlin, im Juni 2005
Dr. Ulrich Kober
Wiss. Archivar (Ref. 3.1.1)
Zitierweise: GStA PK, VI. HA, Nl Weber-Krohse, O.
Bestandsbeschreibung: Lebensdaten: 1903 - 1941
Angaben zur Person
Otto Weber-Krohse wurde 1903 im ostholsteinischen Neustadt geboren. Ein erstes Studium brach er 1924 ab und betätigte sich anschließend publizistisch und politisch auf der Rechten. In den dreißiger Jahren hatte er dann großen Erfolg als historischer Schriftsteller; seine Themen waren der Deutsche Orden, das alte Preußen und die allgemeine deutsche Geschichte. Mitglied in der NSDAP seit Mai 1932, war er zudem von 1933 bis 1936 "außenpolitischer Referent" im Range eines Gauamtsleiters für den Gauleiter von Ostpreußen, Erich Koch. An der Universität Königsberg nahm er sein Studium wieder auf, promovierte dort 1935 und bereitete seine Habilitation vor, als er 1939 zur Wehrmacht eingezogen wurde. Er nahm am Frankreich- und seit 1941 am Rußlandfeldzug teil; dort fiel er am 5. Oktober 1941 bei Petersburg/Leningrad.
Bestandsgeschichte
Der vorliegende Nachlass wurde im Jahre 1969 vom Geheimen Staatsrachiv PK von Sofita Weber-Krohse, der Witwe Otto Weber-Krohses, durch Kauf erworben (Akz.: 62/69).
Literaturhinweis
Tilitzki, Christian: Das "Alte Preußen" gegen die Moderne: Otto Weber-Krohse und Marion Gräfin Dönhoff, in: Jahrbuch für die Geschichte Mittel- und Ostdeutschlands. Zeitschrift für vergleichende und preußische Landesgeschichte, Bd. 49 (2003), 301-323 (mit weiteren Literaturangaben).
Der Nachlass ist bis auf die Nr. 25 frei benutzbar. Eine Benutzungsgenehmigung für diese Akte muß beim Referat 3.1. beantragt werden.
Die Verzeichnung und die Erstellung des vorliegenden Findbuches erfolgte im Mai 2005 durch den Unterzeichneten.
Die Archivalien sind zu bestellen:
VI. HA, Nl Weber-Krohse, O., Nr. #
Die Archivalien sind zu zitieren:
GStA PK, VI. HA Familienarchive und Nachlässe, Nl Otto Weber-Krohse, Nr. #
Berlin, im Juni 2005
Dr. Ulrich Kober
Wiss. Archivar (Ref. 3.1.1)
Zitierweise: GStA PK, VI. HA, Nl Weber-Krohse, O.
Umfang: 0,8 lfm (33 VE); Angaben zum Umfang: 0,8 lfm (33 VE)
Bestand
deutsch
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
19.08.2025, 12:19 MESZ
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