Zeicheninstitut (Bestand)
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UAT 408/
Universitätsarchiv Tübingen (Archivtektonik) >> D Universitätseinrichtungen >> Da Zentrale Einrichtungen und Funktionen >> Zeicheninstitut (seit 1816)
1924-1940
Bestandsbeschreibung: Übernommen: 1967 mit Bestand UAT 117.
Vorbemerkung
Seit dem 16. Jahrhundert werden immer wieder Maler in das Universitätsbürgerrecht aufgenommen, die aber ihren Unterricht privat erteilen. In den Vorlesungsankündigungen wird erstmals 1812 darauf hingewiesen, daß Gelegenheit ist, Zeichenunterricht zu nehmen. 1818 wird ein Zeichnungs-Institut (seit 1877: Zeicheninstitut) "auf Subskription" gegründet, das 1821 Universitätsinstitut ohne Zuordnung zu einer Fakultät wird. Im Vorlesungsverzeichnis wurde es seit 1947 bei den Instituten der Philosophischen Fakultät. Fakultät aufgeführt.
Die hier nachgewiesenen Unterlagen im Umfang von nur 0,05 Regalmetern, Signaturen 1-2 wurden im Juli 1965 vom Zeicheninstitut übernommen und zunächst dem Bestand 117 als Fremdprovenienz eingegliedert und erst bei der Neuverzeichnung der Akten des Akademischen Rektoramtes zu einem eigenen Provenienzbestand formiert. Weitere Unterlagen aus dem Zeicheninstitut sind nicht erhalten.
Amtsinhaber
Johann Christian Partzschefeld (gest. 1820): 1816-1820
Friedrich Dörr (1783-1841): 1808-1841
Louis Helbig (auch: Hellwig oder Helwig): 1820-1844
Heinrich Leibnis (1811-1889): 1841-1879
Eugen Hofmeister (1843-1930): 1880-1909
Heinrich Seufferheld (1866-1940): 1909-1933
Walter Lehner (1894-1963): 1933-1945
Gerth Biese (1901-1980): 1950-1969
Martin Schmid (geb. 1929): 1970-1992
Literatur
Bibliographie zur Geschichte der Universität Tübingen. Im Auftrag der Universität hrsg. von der Universitätsbibliothek, bearb. von Friedrich Seck, Gisela Krause, Ernestine Stöhr, Tübingen 1980 (Contubernium 27).
Schulze, Elke: Nulla dies sine linea. Universitärer Zeichenunterricht - eine problemgeschichtliche Studie. Stuttgart 2004 (= Pallas Athene. Beiträge zur Universitäts- und Wissenschaftsgeschichte 12)
[Behandelt auch anderem die Universitätszeichenlehrer Heinrich Leibnitz (1811-1889) und Eugen Hofmeister (1843-1930) (S. 67-74) und Heinrich Seufferheld (S. 131-132), die Gemälde- und Graphiksammlungen (S. 91f.) sowie den Ordinarius für Kunstgeschichte Konrad Lange (S. 163-169). Mit einem Quellenanhang, der auch exemplarische Dokumente aus dem Universitätsarchiv Tübingen enthält. Zu Tübingen besonders S. 67-74, zum Tübinger Zeicheninstitut besonders S. 91f.]
Degenhard, Roswitha: "Zeichnen und Malen kann jeder lernen": Das Zeicheninstitut der Universität Tübingen. In: Tübinger Blätter 92 (2005/2006), S. 104-108.
Inhalt:
Allgemeines (UAT 408/1: 1 Nr., 1924, 1940).
Köllesche Gemäldesammlung (UAT 408/2: 1 Nr., 1934-1937).
Bestandsstruktur, -geschichte:
Die wenigen überlieferten Unterlagen wurden im Juli 1965 vom Zeicheninstitut dem Rektoramt übergeben. Weitere Unterlagen sind nicht erhalten.
Vorbemerkung
Seit dem 16. Jahrhundert werden immer wieder Maler in das Universitätsbürgerrecht aufgenommen, die aber ihren Unterricht privat erteilen. In den Vorlesungsankündigungen wird erstmals 1812 darauf hingewiesen, daß Gelegenheit ist, Zeichenunterricht zu nehmen. 1818 wird ein Zeichnungs-Institut (seit 1877: Zeicheninstitut) "auf Subskription" gegründet, das 1821 Universitätsinstitut ohne Zuordnung zu einer Fakultät wird. Im Vorlesungsverzeichnis wurde es seit 1947 bei den Instituten der Philosophischen Fakultät. Fakultät aufgeführt.
Die hier nachgewiesenen Unterlagen im Umfang von nur 0,05 Regalmetern, Signaturen 1-2 wurden im Juli 1965 vom Zeicheninstitut übernommen und zunächst dem Bestand 117 als Fremdprovenienz eingegliedert und erst bei der Neuverzeichnung der Akten des Akademischen Rektoramtes zu einem eigenen Provenienzbestand formiert. Weitere Unterlagen aus dem Zeicheninstitut sind nicht erhalten.
Amtsinhaber
Johann Christian Partzschefeld (gest. 1820): 1816-1820
Friedrich Dörr (1783-1841): 1808-1841
Louis Helbig (auch: Hellwig oder Helwig): 1820-1844
Heinrich Leibnis (1811-1889): 1841-1879
Eugen Hofmeister (1843-1930): 1880-1909
Heinrich Seufferheld (1866-1940): 1909-1933
Walter Lehner (1894-1963): 1933-1945
Gerth Biese (1901-1980): 1950-1969
Martin Schmid (geb. 1929): 1970-1992
Literatur
Bibliographie zur Geschichte der Universität Tübingen. Im Auftrag der Universität hrsg. von der Universitätsbibliothek, bearb. von Friedrich Seck, Gisela Krause, Ernestine Stöhr, Tübingen 1980 (Contubernium 27).
Schulze, Elke: Nulla dies sine linea. Universitärer Zeichenunterricht - eine problemgeschichtliche Studie. Stuttgart 2004 (= Pallas Athene. Beiträge zur Universitäts- und Wissenschaftsgeschichte 12)
[Behandelt auch anderem die Universitätszeichenlehrer Heinrich Leibnitz (1811-1889) und Eugen Hofmeister (1843-1930) (S. 67-74) und Heinrich Seufferheld (S. 131-132), die Gemälde- und Graphiksammlungen (S. 91f.) sowie den Ordinarius für Kunstgeschichte Konrad Lange (S. 163-169). Mit einem Quellenanhang, der auch exemplarische Dokumente aus dem Universitätsarchiv Tübingen enthält. Zu Tübingen besonders S. 67-74, zum Tübinger Zeicheninstitut besonders S. 91f.]
Degenhard, Roswitha: "Zeichnen und Malen kann jeder lernen": Das Zeicheninstitut der Universität Tübingen. In: Tübinger Blätter 92 (2005/2006), S. 104-108.
Inhalt:
Allgemeines (UAT 408/1: 1 Nr., 1924, 1940).
Köllesche Gemäldesammlung (UAT 408/2: 1 Nr., 1934-1937).
Bestandsstruktur, -geschichte:
Die wenigen überlieferten Unterlagen wurden im Juli 1965 vom Zeicheninstitut dem Rektoramt übergeben. Weitere Unterlagen sind nicht erhalten.
2 Nrn (0,10 lfm)
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
17.12.2025, 9:03 AM CET
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