Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, H 54 Bü 3, 3
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, H 54 Bauernkrieg
Bauernkrieg >> 2. Akten >> 1. Österreichische Regierung in Württemberg >> 1.1. Österreichische Regierung in Württemberg >> Berichte der Oberämter: Bottwar - Grönningen
Enthält:
6) Der Vogt von Calw berichtet vom Vogt von Neuenbürg erfahren zu haben, dass sich die markgräfischen Bauern zusammenrotten, Durlach zuziehen und dabei die Gemeinden des Oberamts auffordern, mit ihnen gemeinsame Sache zu machen, 10. April 1525, 3 Schriftstücke
7) Vogt Conrad Lamparter berichtet, während er mit den aufrührerischen Bauern zu Merklingen verhandelt habe, hätten einstweilen die Bauern vom Wald bereits Durlach eingenommen und rücken rasch in sein Amt vor, 24. April 1525, 2 Schriftstücke
8) Bürgermeister, Gericht und Rat stellen ihre große Not dar, dass die Bauern bereits Hirsau eingenommen und sie sich in ihrer unbewehrten Stadt nicht zu helfen wissen. Der Vogt zeigt an, daß er nebst einem Ausschuss noch einmal mit den Bauern unterhandeln will, 25. April (Zinstag nach Quasimodo) 1525
9) Die Stadt Calw wird von dem Bauernhauptmann Leonard Schwarz aufgefordert, ihre Tore zu öffen und in ihre Brüderschaft zu treten. Vogt, Gericht, Rat und Ausschuss von Calw bitten den Statthalter nochmals um schnelle Hilfe und Rat, 26. April 1525, 2 Schriftstücke
10) Jörg Truchsess von Waldburg verlangt als Brandschatzung 700 fl. von den beiden Orten Hengstett und Gechingen. Die Gemeinden entgegen, dass sie bereits dem bündischen Söldner Aichelen von Merklingen eine Brandschatzung in dieser Höhe bezahlt hätten, 24. August 1525, 3 Schriftstücke
6) Der Vogt von Calw berichtet vom Vogt von Neuenbürg erfahren zu haben, dass sich die markgräfischen Bauern zusammenrotten, Durlach zuziehen und dabei die Gemeinden des Oberamts auffordern, mit ihnen gemeinsame Sache zu machen, 10. April 1525, 3 Schriftstücke
7) Vogt Conrad Lamparter berichtet, während er mit den aufrührerischen Bauern zu Merklingen verhandelt habe, hätten einstweilen die Bauern vom Wald bereits Durlach eingenommen und rücken rasch in sein Amt vor, 24. April 1525, 2 Schriftstücke
8) Bürgermeister, Gericht und Rat stellen ihre große Not dar, dass die Bauern bereits Hirsau eingenommen und sie sich in ihrer unbewehrten Stadt nicht zu helfen wissen. Der Vogt zeigt an, daß er nebst einem Ausschuss noch einmal mit den Bauern unterhandeln will, 25. April (Zinstag nach Quasimodo) 1525
9) Die Stadt Calw wird von dem Bauernhauptmann Leonard Schwarz aufgefordert, ihre Tore zu öffen und in ihre Brüderschaft zu treten. Vogt, Gericht, Rat und Ausschuss von Calw bitten den Statthalter nochmals um schnelle Hilfe und Rat, 26. April 1525, 2 Schriftstücke
10) Jörg Truchsess von Waldburg verlangt als Brandschatzung 700 fl. von den beiden Orten Hengstett und Gechingen. Die Gemeinden entgegen, dass sie bereits dem bündischen Söldner Aichelen von Merklingen eine Brandschatzung in dieser Höhe bezahlt hätten, 24. August 1525, 3 Schriftstücke
Dokument
Aichelen; bündischer Söldner
Lamparter, Conrad; Vogt
Schwarz, Leonhard; Bauernhauptmann
Truchsess, Jörg = Georg III. von Waldburg-Zeil; Bundeshauptmann
Truchsess, Wilhelm = Wilhelm der Ältere von Waldburg-Trauchburg; Statthalter
Calw CW
Durlach : Karlsruhe KA
Gechingen CW
Hengstett = Althengstett CW
Hirsau : Calw CW
Merklingen : Weil der Stadt BB
Neuenbürg PF
Wald, vom; Naturlandschaft = Schwarzwald
Berichte der Oberämter: Bottwar - Grönningen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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21.11.2025, 15:22 MEZ
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