Heilbronn, Reichsstadt (Bestand)
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Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 189 I
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg (Archivtektonik) >> Neuwürttembergische Bestände vor 1803 bzw. vor 1806/10 >> Reichsstädte
1285-1803
Überlieferungsgeschichte
Die Hauptmasse dieser Urkunden und Akten wurde im Juni 1825 aus dem Archiv der ehemals freien Reichsstadt Heilbronn, die 1802 an Württemberg fiel, durch Lotter ausgehoben und in das Staatsarchiv Stuttgart verbracht. Hier wurden diese Archivalien durch Ablieferungen des Kameralamts Heilbronn (1868) sowie durch bayerische (1835 und 1878) und hessische (1872) Extraditionen ergänzt. Auf die schon wesentlich früher separierten und verzeichneten Religionsakten aus der Zeit der Reformation und des Restitutionsedikts (jetzt Bestand B 189 II) wird im Repertorium in der Abteilung 'Religionswesen' eingehend verwiesen.
Weitere Heilbronner Archivalien finden sich - außer in den folgenden Beständen - in dem Selektbestand H 53 (Schwäbischer Bund) des Hauptstaatsarchivs Stuttgart sowie im (allerdings durch Kriegsverlust geschädigten) Stadtarchiv Heilbronn.
Im Zuge des Beständeausgleichs zwischen den bayerischen und baden-württembergischen Staatsarchiven wurden im Jahr 2007 wurden zwei Urkunden Hochstift Würzburger Provenienz an das Staatsarchiv Würzburg zurückgegeben.
Inhalt und Bewertung
Der Bestand gliedert sich in die folgenden Abteilungen: 1. Kaiserliche Privilegien; - 2. Statuten, Gesetze, Verordnungen; - 3. Einungen und Verträge; - 4. Kriege, Fehden, Aussöhnungen; - 5. Beziehungen zu Württemberg; - 6. Beziehungen zum Deutschorden; - 7. Reichssteuer; - 8. Schultheißenamt und Vogtei; - 9. Neckar, Floßwesen, Fischwasser; - 10. Weinzehnten und sonstiger Besitz; - 11. Verlassenschaften von Bürgern, Vermischtes; - 11a. Kriminalgericht; - 12. Religionswesen; - 13. Böckingen (mit Altböckingen); - 14. Flein; - 15. Frankenbach; - 16. Neckargartach.
Die Hauptmasse dieser Urkunden und Akten wurde im Juni 1825 aus dem Archiv der ehemals freien Reichsstadt Heilbronn, die 1802 an Württemberg fiel, durch Lotter ausgehoben und in das Staatsarchiv Stuttgart verbracht. Hier wurden diese Archivalien durch Ablieferungen des Kameralamts Heilbronn (1868) sowie durch bayerische (1835 und 1878) und hessische (1872) Extraditionen ergänzt. Auf die schon wesentlich früher separierten und verzeichneten Religionsakten aus der Zeit der Reformation und des Restitutionsedikts (jetzt Bestand B 189 II) wird im Repertorium in der Abteilung 'Religionswesen' eingehend verwiesen.
Weitere Heilbronner Archivalien finden sich - außer in den folgenden Beständen - in dem Selektbestand H 53 (Schwäbischer Bund) des Hauptstaatsarchivs Stuttgart sowie im (allerdings durch Kriegsverlust geschädigten) Stadtarchiv Heilbronn.
Im Zuge des Beständeausgleichs zwischen den bayerischen und baden-württembergischen Staatsarchiven wurden im Jahr 2007 wurden zwei Urkunden Hochstift Würzburger Provenienz an das Staatsarchiv Würzburg zurückgegeben.
Inhalt und Bewertung
Der Bestand gliedert sich in die folgenden Abteilungen: 1. Kaiserliche Privilegien; - 2. Statuten, Gesetze, Verordnungen; - 3. Einungen und Verträge; - 4. Kriege, Fehden, Aussöhnungen; - 5. Beziehungen zu Württemberg; - 6. Beziehungen zum Deutschorden; - 7. Reichssteuer; - 8. Schultheißenamt und Vogtei; - 9. Neckar, Floßwesen, Fischwasser; - 10. Weinzehnten und sonstiger Besitz; - 11. Verlassenschaften von Bürgern, Vermischtes; - 11a. Kriminalgericht; - 12. Religionswesen; - 13. Böckingen (mit Altböckingen); - 14. Flein; - 15. Frankenbach; - 16. Neckargartach.
322 Urkunden, 56 Büschel (7,6 lfd. m)
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
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13.11.2025, 2:40 PM CET