Auf unserer Webseite werden neben den technisch erforderlichen Cookies noch Cookies zur statistischen Auswertung gesetzt. Sie können die Website auch ohne diese Cookies nutzen. Durch Klicken auf „Ich stimme zu“ erklären Sie sich einverstanden, dass wir Cookies zu Analyse-Zwecken setzen. Sie können Ihre Cookie-Einstellungen hier einsehen und ändern.
Spezialia, Band 16: 24. Juni 1925 bis 4. November 1926
Anmelden
Um Merklisten nutzen zu können, müssen Sie sich zunächst anmelden.
K 203 Regierung Münster, Besatzung nach dem 1. Weltkrieg
Regierung Münster, Besatzung nach dem 1. Weltkrieg >> 4. Sammelakten zum besetzten Teil des Regierungsbezirks Münster: Spezialia
1925-1926
Enthaeltvermerke: Enthält u. a.: - Nachweisung über militärgerichtliche Bestrafungen von ungewöhnlicher Härte und über Bestrafungen von Beamten durch die Besatzer, Dorsten, Recklinghausen, Osterfeld 1925 - Pferderennen in Datteln und Personenkontrollen durch französische Kriminalbeamte, Mai 1925 - Kontrollen von Personen und Fahrzeugen in Datteln durch französische Kriminalbeamte, Mai/Juni 1925 - Übergriffe und Schäden durch die Besatzer, Recklinghausen, 1925 - Umgang mit zum Tod bzw. zu langen Haftstrafen wegen der Tötung des belgischen Oberleutnants Graff verurteilten Deutschen, 1925 - Neueinstellung von Beamten und Handhabung der Ordonnanz 286 der Rheinlandkommission über das Veto gegen die Ernennung von Beamten, 1925 - Aufarbeitung von einzelnen Misshandlungen durch die Besatzer im Jahre 1923, 1925 - Auflösung der Nebenstelle Münster des Regierungspräsidenten in Düsseldorf , 12. August 1925 - Berichte über das Verhalten der Besatzer bei der Übergabe von Quartieren, 1925 - Räumung von Schulgebäuden durch die Besatzer, Instandsetzung und Unterrichtsaufnahme, 1925 - Nachweisungen (Fragebogen) für die 5. Denkschrift über die Besatzungskosten zum Stichtag 1. April 1925 mit z. T. detaillierten Überblicken, aus Recklinghausen (Stadt und Landkreis), Buer, Gladbeck (mit Erwerbslosenstatistik für die Jahre 1923, 1924, 1925), Bottrop, Osterfeld, November 1925 - Nachweisungen über die Schäden an reichseigenen Liegenschaften, 1926 Darin: - Karte mit Einzeichnung des besetzten Gebiets südlich von Olfen
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.