S. o. RKG 1366 (D 508/1411). In einem Vergleich sollten zunächst Forderungen aufgerechnet werden, die der Graf von Salm- Reifferscheid noch an den Vater (Schwiegervater) der Kläger anmeldete aus der Zeit, als dieser Hofrat und Kanzleidirektor der Grafen von Salm- Reifferscheid war.
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AA 0627, 1367 - D 509/1411
AA 0627 Reichskammergericht, Teil II: C-D
Reichskammergericht, Teil II: C-D >> 2. Buchstabe D
1765 - 1766 (1765 - 1766)
Enthaeltvermerke: Kläger: Erben Dolaeus (Dollaeus): P. M. von Dolaeus, A. M. de Meresac, Geheimrat von Cronenberg, Köln und Wetzlar Beklagter: August Eugen Bernhardt Graf zu Salm und Reifferscheidt, Herr zu Bedburg, Dyck etc., Erbmarschall des Erzstifts Köln Prokuratoren (Kl.): Dr. Johann Albert Ruland 1765 - Subst.: Lic. Johann Friedrich Lange Prokuratoren (Bekl.): Lic. Damian Ferdinand Haas [1763] 1765 - Subst.: Lic. Conrad Gordian Seuther Prozeßart: Citationis ad liquidandum et videndum exigi residuum cum refusione damni et expensarum sicque condemnari Instanzen: RKG 1765 - 1766 (1765 - 1766) Beschreibung: 0,5 cm, 20 Bl., lose; Q 1- 5.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
28.04.2026, 08:16 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland
- Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland (Archivtektonik)
- 1. Behörden und Bestände vor 1816 (Tektonik)
- 1.4. Reichsbehörden (Tektonik)
- 1.4.1. Reichskammergericht (Tektonik)
- Reichskammergericht AA 0627 (Tektonik)
- Reichskammergericht, Teil II: C-D (Bestand)
- 2. Buchstabe D (Gliederung)