Landesbergamt Baden-Württemberg (Bestand)
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Abt. Staatsarchiv Freiburg, F 235/1
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Freiburg (Archivtektonik) >> Baden-Württemberg 1952 ff.: Ober- und Mittelbehörden >> Geschäftsbereich Ministerium für Wissenschaft, Mittelstand und Technologie
(1922-) 1968-1998 (1998-2015)
Behördengeschichte: Das Landesbergamt wurde 1968 als Landesoberbehörde unter der Bezeichnung Bergamt Baden-Württemberg gegründet; es handelte sich um die einzige verbliebene selbständige staatliche Bergbehörde im Gebiet des Landes Baden-Württemberg. Das Amt trat an die Stelle des Oberbergamts Freiburg (gegr. 1952 anstelle des ehemaligen Reichsbergamts Karlsruhe) und der ihm unterstellten Bergämter in Freiburg (gegr. 1922, 1943 umgewandelt in eine Außenstelle des Reichsbergamts Karlsruhe), Heilbronn und Karlsruhe (bereits 1954 aufgehoben), die ihrerseits ältere Vorgängerbehörden gehabt hatten. Im Jahr 1973 wurde es in Landesbergamt Baden-Württemberg umbenannt. Die Aufgaben des Landesbergamts als Genehmigungs- und Aufsichtsbehörde für das Bergwesen wurden durch das Bundesberggesetz vom 13. August 1980 umfassend definiert: Sicherung der Rohstoffversorgung (insbes. Erteilung der Erlaubnis zur Aufsuchung von Bodenschätzen und der Bewilligung zu deren Gewinnung), Gewährleistung der Sicherheit der Bergbaubetriebe und der darin Beschäftigten, Vorsorge gegen Gefahren aus der bergbaulichen Tätigkeit für Dritte, Wiedernutzbarmachung von durch den Bergbau in Anspruch genommenen Grundstücken, Prüfung der Errichtung und Aufsicht über den Betrieb von Untergrundspeichern und unterirdischen Hohlraumbauten (Tunnel, Kavernen u.ä.), Aufsicht über die Berg- und Seilbahnen des öffentlichen Verkehrs. Das Landesbergamt wurde zum 1. Juli 1998 mit dem ebenfalls in Freiburg angesiedelten Geologischen Landesamt (s. Beständegruppe F 230) zum Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau zusammengelegt; innerhalb dieses Amtes gingen die Aufgaben des Landesbergamtes auf die Landesbergdirektion über. Nast, Klaus: Vom Bergregal zum Umweltschutz - 600 Jahre Bergbehörde. In: Baden-Württemberg als Bergbauland - seine Bodenschätze und seine untertägigen Ingenieurbauten. München 1982. S. 21-25.
Bestandsgeschichte: Vor der Erschließung umfasste der Bestand folgende Teilbestände: F 235/1, /2, /3, /4, /7, /8, /9/10 und /11. Diese wurden unter F 235/1 unter Angabe der Vorsignatur zusammengefasst. Die Konkordanzen in der Druckversion des Findbuchs zu F 235/1 weisen Vorsignaturen der einzelnen Akten aus. Der Teilbestand F 235/5 wurde aufgrund seiner Provenienz an das Generallandesarchiv Karlsruhe abgegeben. Der Teilbestand Landesbergamt F 235/6 ist bei früheren Erschließungsarbeiten bereits bearbeitet worden und wurde daher außen vor gelassen. Der Bestand Landesbergamt enthält neben Akten des Landesbergamtes Baden-Württemberg bzw. Oberbergamtes Freiburg auch (teils fortgeführte) Akten der untergeordneten Bergämter. Der Bestand unter der Signatur F 235/1 ist nun nach den Maßgaben des Landesarchivgesetzes und der Archivbenutzungsordnung des Landes Baden-Württemberg einsehbar und umfasst 1163 Archivalieneinheiten in 21,2 lfd. m. Freiburg, Oktober 2018 Anja Schellinger
Bestandsgeschichte: Vor der Erschließung umfasste der Bestand folgende Teilbestände: F 235/1, /2, /3, /4, /7, /8, /9/10 und /11. Diese wurden unter F 235/1 unter Angabe der Vorsignatur zusammengefasst. Die Konkordanzen in der Druckversion des Findbuchs zu F 235/1 weisen Vorsignaturen der einzelnen Akten aus. Der Teilbestand F 235/5 wurde aufgrund seiner Provenienz an das Generallandesarchiv Karlsruhe abgegeben. Der Teilbestand Landesbergamt F 235/6 ist bei früheren Erschließungsarbeiten bereits bearbeitet worden und wurde daher außen vor gelassen. Der Bestand Landesbergamt enthält neben Akten des Landesbergamtes Baden-Württemberg bzw. Oberbergamtes Freiburg auch (teils fortgeführte) Akten der untergeordneten Bergämter. Der Bestand unter der Signatur F 235/1 ist nun nach den Maßgaben des Landesarchivgesetzes und der Archivbenutzungsordnung des Landes Baden-Württemberg einsehbar und umfasst 1163 Archivalieneinheiten in 21,2 lfd. m. Freiburg, Oktober 2018 Anja Schellinger
1-1163
Bestand
Heilbronn HN; Bergamt
Baden-Württemberg; Landesbergamt
Bergamt Heilbronn
Landesbergamt Baden-Württemberg
Personalakten; Bergamt Heilbronn
Personalakten; Landesbergamt
Uranlagerstätten
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
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13.11.2025, 2:41 PM CET