Die Mühle im Amt Rauschenberg [Langendorfer Mühle, Mühle auf der Gemarkung Langendorf, Gem. Wohratal, Lkr. Marburg-Biedenkopf], gelegen zwischen d...
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Urk. 14, 10016
A I u, von Pflug sub dato
Urk. 14 Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u]
Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u] >> Aktivlehen >> Personenbetreffe O-P >> P >> Pa-Pf >> Pflug
1755 Februar 01
Lehnsrevers
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Die Mühle im Amt Rauschenberg [Langendorfer Mühle, Mühle auf der Gemarkung Langendorf, Gem. Wohratal, Lkr. Marburg-Biedenkopf], gelegen zwischen den Dörfern Wohra [Ortsteil der Gem. Wohratal, Lkr. Marburg-Biedenkopf] und Langendorf [Ortsteil der Gem. Wohratal, Lkr. Marburg-Biedenkopf], zu Erblehen. Es ist ein jährlicher Zins von vier Gulden und sechs Albus, sechs Maltern Korn Marburger Maßes an Walpurgis in das Amt Rauschenberg zu zahlen. Es besteht außerdem die Verpflichtung, jährlich vier Schweine für die Herrschaft zu mästen. Ehemals hatten die Clauer von Wohra die Mühle zu Lehen getragen. Nach deren Aussterben fiel sie durch die Schwester der Brüder Karl Reinhard und Adolf Sittich von Clauer zu Wohra, Anna Helene, an die von Dalwigk. Danach gelangte die Mühle an die 1741 verstorbene Alida Katharina von Rosey, Tochter des verstorbenen Johann Reinhard von Dalwigk.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Christian Grau
Vermerke (Urkunde): Siegler: Christian Grau
Belehnte/r: Christoph Ernst von Pflug als Kurator seiner Ehefrau Auguste Marianne Johanna Charlotte, Tochter des verstorbenen Johann Friedrich von Meusebach
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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