Straftaten des Gaststätteninhabers des "Esterhazy-Kellers" und ehemaligen Geheimen Informator "Lehmann" der Hauptabteilung II aus Berlin sowie ehemaligen hauptamtlichen Inoffiziellen Mitarbeiters (IM) der sowjetischen Sicherheitsorgane u. a. wegen Zoll- und Passvergehens sowie Spionageverdachts: Bd. 9: Beiakte zur Gerichtsakte
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BArch MfS GH/97/80 Bd. 9
BArch MfS GH Archivbestand 5 (Geheime Ablage)
Archivbestand 5 (Geheime Ablage) >> Archivbestand 5 - Geheime Ablage (GH) des Ministeriums für Staatssicherheit, Teil: Wirtschaftsstrafsachen, Zoll-/Devisenvergehen >> Geheime Ablage - Wirtschaftsstrafsachen, Zoll-/Devisenvergehen >> Straftaten des Gaststätteninhabers des "Esterhazy-Kellers" und ehemaligen Geheimen Informator "Lehmann" der Hauptabteilung II aus Berlin sowie ehemaligen hauptamtlichen Inoffiziellen Mitarbeiters (IM) der sowjetischen Sicherheitsorgane u. a. wegen Zoll- und Passvergehens sowie Spionageverdachts
(1951- 1963) 1964 - 1966 (1977-1980, 1987)
Enthält u.a.:
Manipulationen im Schankbetrieb sowie Vorwurf des Spekulationshandels (Schiebereien) mit westlichen Waren. - Aufklärung der im Lokal verkehrenden Personen und des Personals. - Verbindungen zur Volkspolizei und zu Ausländern im Zusammenhang mit Schiebereien. - Informationen zur beendeten Zusammenarbeit mit dem sowjetischen Geheimdienst und in deren Auftrag gescheiterte Entführungsversuche gegen den ehemaligen Offizier der Reichsmarine Hans Günter Mommsen in West-Berlin mit späteren Strafverfahren vor dem Oberlandesgericht Köln wegen Freiheitsberaubung und landesverräterischer Beziehungen, dazu vom MfS beschaffte Gerichtsakten. - Beendete Zusammenarbeit mit dem MfS. - Haftbeschwerden. - Während der Haft verfasstes Gedicht "Die Sternstunden des Jahres 1966". - Fotodokumentationen zu beschlagnahmten Gegenständen, Fotos sowie verfilmtes Schriftgut und Fotokopien des Arbeitsbuchs.
Enthält:
Manipulationen im Schankbetrieb sowie Vorwurf des Spekulationshandels (Schiebereien) mit westlichen Waren. - Aufklärung der im Lokal verkehrenden Personen und des Personals. - Verbindungen zur Volkspolizei und zu Ausländern im Zusammenhang mit Schiebereien. - Informationen zur beendeten Zusammenarbeit mit dem sowjetischen Geheimdienst und in deren Auftrag gescheiterte Entführungsversuche gegen den ehemaligen Offizier der Reichsmarine Hans Günter Mommsen in West-Berlin mit späteren Strafverfahren vor dem Oberlandesgericht Köln wegen Freiheitsberaubung und landesverräterischer Beziehungen, dazu vom MfS beschaffte Gerichtsakten. - Beendete Zusammenarbeit mit dem MfS. - Haftbeschwerden. - Während der Haft verfasstes Gedicht "Die Sternstunden des Jahres 1966". - Fotodokumentationen zu beschlagnahmten Gegenständen, Fotos sowie verfilmtes Schriftgut und Fotokopien des Arbeitsbuchs.
Enthält:
Akte
deutsch
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
24.04.2026, 12:45 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Bundesarchiv (Archivtektonik)
- Deutsche Demokratische Republik mit sowjetischer Besatzungszone (1945-1990) (Tektonik)
- Staatssicherheit (Tektonik)
- Ministerium für Staatssicherheit (MfS) (Tektonik)
- Ministerium für Staatssicherheit (Zentrale) (Tektonik)
- MfS-Zentralarchiv (ZA), einschließlich der Unterlagen der Archivbestände der BV Berlin bis 1985 (Tektonik)
- Archivbestand 5 (Geheime Ablage) (Bestand)
- Archivbestand 5 - Geheime Ablage (GH) des Ministeriums für Staatssicherheit, Teil: Wirtschaftsstrafsachen, Zoll-/Devisenvergehen (Gliederung)
- Geheime Ablage - Wirtschaftsstrafsachen, Zoll-/Devisenvergehen (Gliederung)
- Straftaten des Gaststätteninhabers des "Esterhazy-Kellers" und ehemaligen Geheimen Informator "Lehmann" der Hauptabteilung II aus Berlin sowie ehemaligen hauptamtlichen Inoffiziellen Mitarbeiters (IM) der sowjetischen Sicherheitsorgane u. a. wegen Zoll- und Passvergehens sowie Spionageverdachts (Serie)