Führungszeugnis: Simon Lang
Vollständigen Titel anzeigen
A 2 d (Geburtsbriefe) Nr. A 2 d (Geburtsbriefe) Nr. 5076
A 2 d (Geburtsbriefe) Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 12-17a)
Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 12-17a) >> Bd. 13 Geburtsbriefe Hurler - Schatt
1654 Juni 18
Regest: Bürgermeister und Rat der Reichsstadt Schwäb. Gmünd bekennen: Simon Lang, ehelicher Sohn des Hans Lang zu Küpfenburg +) selig, der sich zu Neckherbeyingen (Neckarweihingen) ++) zu verheiraten und niederzulassen vorhat, ist nach dem Tod seiner Eltern zu Küpfenburg von Georg Bernlocher, Gastgeber zum Goldenen Adler in Gmünd, seinem Vetter aufgezogen worden und hat sich in den 14 Jahren, solang er bei seinem Vetter gewesen, ganz unklagbar verhalten. Die Mutter des Simon Lang, Regina Bulling selig, ist die leibliche Schwester der Maria Bulling, der Hausfrau des Georg Bernlocher, und ist Gmünder Bürgerin gewesen. Daher ist Simon Lang keiner Herrschaft mit Leibeigenschaft zugetan.
Dorsal-/Marginalvermerke: Auf der Rückseite: Simon Lang, Bierbrauer.
Dorsal-/Marginalvermerke: Auf der Rückseite: Simon Lang, Bierbrauer.
Beschreibstoff: Pap.
Archivale
Zeugen / Siegler / Unterschriften: Papiersiegel der Stadt Gmünd
Siegel (Erhaltung): vorhanden
Bemerkungen: +) heute Kipfenberg
++) oder Beihingen am Neckar
Genetisches Stadium: Or.
Siegel (Erhaltung): vorhanden
Bemerkungen: +) heute Kipfenberg
++) oder Beihingen am Neckar
Genetisches Stadium: Or.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.03.2025, 11:14 MEZ