. Johann David Kissel (+), Chirurg, im eigenen Namen und namens seiner Ehefrau, Anthon Wilhelm Öhler, Philipp Heinrich Walter als Vormünder der zwei Kinder des Jonas Roth, Wetzlar, dann Johann Dietrich Biedenköpper, Johannes Kissel als Vormünder der Kinder des Johannes David Kissel, Wetzlar, dann Erben Kissels Karl August Kissel, Daaden, die Erben des Johann Christian Kissel, Winterberg, Glaudi Kissel, Herrnheim, Catharina Kissel, Berlicum (Niederlande), Tochter des Andreas Kissel, Kinder des Christian Friedrich Kissel, Winterberg, dann Karl Kissel, Wetzlar, als Bevollmächtigter der Erben der Nikolaus und Andreas Kissel und seiner Brüder Friedrich Ludwig und Gustav Friedrich Kissel als Erben des Carl Paul und des Leonhard Kissel, Winterberg, Johann Georg Noldt, Strumpfwebermeister, Wetzlar, dann P. Meyer als Vormund des Christian Ernst Kissel, Schwabach, und des Carl Kleinschmidt, Nauheim, Karl Kissel, Erbe des Carl Paul Kissel, Dr. Friedrich Kissel, Landphysikus für sich und als Bevollmächtigter der Erben der Andreas und Nikolaus Kissel, Daaden, als Interventionskläger Ludwig VIII. Landgraf zu Hessen-Darmstadt gegen Nikolaus Rothe, Pfarrer zu Erda und Wilsbach, Friedrich Wilhelm Graf zu Solms-Hohensolms (+), dann Wilhelmine Magdalene verwitwete Gräfin zu Solms-Hohensolms, solms-hohensolmsische Kanzlei, Carl Christian Graf zu Solms-Hohensolms
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. Johann David Kissel (+), Chirurg, im eigenen Namen und namens seiner Ehefrau, Anthon Wilhelm Öhler, Philipp Heinrich Walter als Vormünder der zwei Kinder des Jonas Roth, Wetzlar, dann Johann Dietrich Biedenköpper, Johannes Kissel als Vormünder der Kinder des Johannes David Kissel, Wetzlar, dann Erben Kissels Karl August Kissel, Daaden, die Erben des Johann Christian Kissel, Winterberg, Glaudi Kissel, Herrnheim, Catharina Kissel, Berlicum (Niederlande), Tochter des Andreas Kissel, Kinder des Christian Friedrich Kissel, Winterberg, dann Karl Kissel, Wetzlar, als Bevollmächtigter der Erben der Nikolaus und Andreas Kissel und seiner Brüder Friedrich Ludwig und Gustav Friedrich Kissel als Erben des Carl Paul und des Leonhard Kissel, Winterberg, Johann Georg Noldt, Strumpfwebermeister, Wetzlar, dann P. Meyer als Vormund des Christian Ernst Kissel, Schwabach, und des Carl Kleinschmidt, Nauheim, Karl Kissel, Erbe des Carl Paul Kissel, Dr. Friedrich Kissel, Landphysikus für sich und als Bevollmächtigter der Erben der Andreas und Nikolaus Kissel, Daaden, als Interventionskläger Ludwig VIII. Landgraf zu Hessen-Darmstadt gegen Nikolaus Rothe, Pfarrer zu Erda und Wilsbach, Friedrich Wilhelm Graf zu Solms-Hohensolms (+), dann Wilhelmine Magdalene verwitwete Gräfin zu Solms-Hohensolms, solms-hohensolmsische Kanzlei, Carl Christian Graf zu Solms-Hohensolms
1 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> 2 Prozessakten des preußischen Kreises Wetzlar
Quad. 39: Auszug Hauptvertrag Solms gegen Hessen-Darmstadt (1629)
Laufzeit: 1628, 1734-1800
Quad. 56: Vormundschaftsbestellung der Wilhelmina Magdalena Gräfin zu Solms-Hohensolms durch Kaiser Karl VII. (1744)
Quad. 82: Vergleichsvertrag Solms gegen Hessen-Darmstadt (1638)
Quad. 83: Vertrag Solms gegen Hessen-Darmstadt (1648)
Diverse Urteile (ab 1714)
Anspruch auf Erlaß eines Promotorials des Inhaltes, dass die hohensolmsische Kanzlei das rechtskräftige Urteil gegen Nikolaus Rothe, Schwiegervater des Johann David Kissel, vom 12.10.1714 des Inhaltes, dass Kissel die Mitgift seiner Frau gemäß dem Ehevertrag, um deren Auszahlung wegen der Wiederverheiratung des Rothe Differenzen entstanden waren, sowie Kostgelder ausgezahlt werden sollen, vollstrecken soll, Anspruch darauf, dass sich eine hohensolmsische Deputiertenkommission nach Erda begeben soll, um sich die schriftlichen Unterlagen Rothes, der in geistige Verwirrung gefallen war, von dessen Ehefrau aushändigen zu lassen; später Anspruch auf Beitreibung der Kissel zustehenden Gelder aus den in Hohensolms liegenden Gütern und Vermögenswerten Rothes durch die hohensolmsische Kanzlei, Anspruch auf Ersatz aller Kosten und Schäden; Anspruch des Interventionsklägers, das ergangene RKG-Mandat aufzuheben, weil die hohensolmsische Kanzlei nicht zuständig ist, da Hohensolms auf Grund eines Vertrages zwischen Hohensolms und Hessen-Darmstadt aus dem Jahre 1629 in Kirchenfragen, wozu auch Streitigkeiten mit Kirchenbedienten gehören, nur gemeinsam mit Hessen-Darmstadt in den hohensolmsischen Orten Patronats- und Jurisdiktionsrechte wahrnehmen darf, Anspruch auf Verweisung der Streitsache an das zuständige Episkopat
Laufzeit: 1628, 1734-1800
Quad. 56: Vormundschaftsbestellung der Wilhelmina Magdalena Gräfin zu Solms-Hohensolms durch Kaiser Karl VII. (1744)
Quad. 82: Vergleichsvertrag Solms gegen Hessen-Darmstadt (1638)
Quad. 83: Vertrag Solms gegen Hessen-Darmstadt (1648)
Diverse Urteile (ab 1714)
Anspruch auf Erlaß eines Promotorials des Inhaltes, dass die hohensolmsische Kanzlei das rechtskräftige Urteil gegen Nikolaus Rothe, Schwiegervater des Johann David Kissel, vom 12.10.1714 des Inhaltes, dass Kissel die Mitgift seiner Frau gemäß dem Ehevertrag, um deren Auszahlung wegen der Wiederverheiratung des Rothe Differenzen entstanden waren, sowie Kostgelder ausgezahlt werden sollen, vollstrecken soll, Anspruch darauf, dass sich eine hohensolmsische Deputiertenkommission nach Erda begeben soll, um sich die schriftlichen Unterlagen Rothes, der in geistige Verwirrung gefallen war, von dessen Ehefrau aushändigen zu lassen; später Anspruch auf Beitreibung der Kissel zustehenden Gelder aus den in Hohensolms liegenden Gütern und Vermögenswerten Rothes durch die hohensolmsische Kanzlei, Anspruch auf Ersatz aller Kosten und Schäden; Anspruch des Interventionsklägers, das ergangene RKG-Mandat aufzuheben, weil die hohensolmsische Kanzlei nicht zuständig ist, da Hohensolms auf Grund eines Vertrages zwischen Hohensolms und Hessen-Darmstadt aus dem Jahre 1629 in Kirchenfragen, wozu auch Streitigkeiten mit Kirchenbedienten gehören, nur gemeinsam mit Hessen-Darmstadt in den hohensolmsischen Orten Patronats- und Jurisdiktionsrechte wahrnehmen darf, Anspruch auf Verweisung der Streitsache an das zuständige Episkopat
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
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17.06.2025, 2:07 PM CEST
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- Hessisches Hauptstaatsarchiv (Archivtektonik)
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- Altes Reich (Archival tectonics)
- Reichskammergericht (Archival tectonics)
- Reichskammergericht (Archival holding)
- 2 Prozessakten des preußischen Kreises Wetzlar (Classification)
- . Johann David Kissel (+), Chirurg, im eigenen Namen und namens seiner Ehefrau, Anthon Wilhelm Öhler, Philipp Heinrich Walter als Vormünder der zwei Kinder des Jonas Roth, Wetzlar, dann Johann Dietrich Biedenköpper, Johannes Kissel als Vormünder der Kinder des Johannes David Kissel, Wetzlar, dann Erben Kissels Karl August Kissel, Daaden, die Erben des Johann Christian Kissel, Winterberg, Glaudi Kissel, Herrnheim, Catharina Kissel, Berlicum (Niederlande), Tochter des Andreas Kissel, Kinder des Christian Friedrich Kissel, Winterberg, dann Karl Kissel, Wetzlar, als Bevollmächtigter der Erben der Nikolaus und Andreas Kissel und seiner Brüder Friedrich Ludwig und Gustav Friedrich Kissel als Erben des Carl Paul und des Leonhard Kissel, Winterberg, Johann Georg Noldt, Strumpfwebermeister, Wetzlar, dann P. Meyer als Vormund des Christian Ernst Kissel, Schwabach, und des Carl Kleinschmidt, Nauheim, Karl Kissel, Erbe des Carl Paul Kissel, Dr. Friedrich Kissel, Landphysikus für sich und als Bevollmächtigter der Erben der Andreas und Nikolaus Kissel, Daaden, als Interventionskläger Ludwig VIII. Landgraf zu Hessen-Darmstadt gegen Nikolaus Rothe, Pfarrer zu Erda und Wilsbach, Friedrich Wilhelm Graf zu Solms-Hohensolms (+), dann Wilhelmine Magdalene verwitwete Gräfin zu Solms-Hohensolms, solms-hohensolmsische Kanzlei, Carl Christian Graf zu Solms-Hohensolms (Series)