- Funkbrettl - 4 x Kabarett (Die leichte Muse parodiert sich selbst) (17)
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 5/001 D451147/006
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 5/001 Tondokumente der SDR-Wortdokumentation aus den Jahren 1945 bis 1949
Tondokumente der SDR-Wortdokumentation aus den Jahren 1945 bis 1949 >> Tondokumente des Jahres 1949 >> Februar 1949
Dienstag, 15. Februar 1949
Ab 00'00: Unterhaltungsmusik (1'00). Ab 01'00: (1) Eingangsconférence: Die Parodie auf die Parodie als neue Form der kabarettistischen Selbstkritik (1'25). Ab 02'25: Unterhaltungsmusik (0'45). Ab 03'10: (2) Szene im Büro eines Kabaretts: Der Direktor klaut die Pointen für seine Conférence von der Konkurrenz und aus alten Programmen. Emil Lang, ein kalauernder Komiker, will ein Engagement und führt zu diesem Zweck sein Programm mitsamt dem ganzen Familienensemble vor (der Direktor ist nicht begeistert): 1."Kabarett der Zeit", Kabarett hebt den Zeigefinger, greift dem Zuschauer moralisch ans Herz. 2. "Song vom schlechten Menschen". 3."Beamtensong". Beamte sind schlecht. 4."Literarisches Kabarett", "wir sind gebildet und das wollen wir euch zeigen". 5. Solo auf Shakespeares "to be or not to be"(Hamlet). 6. Goethe und Eckermann auf dem Osterspaziergang unterhalten sich über aktuelle politische Geschehnisse (Faust). 7."Szene mit griechischen Göttern", beschweren sich über die ewigen Rollen, die sie zu spielen haben. Die Nummern sind Parodien auf die unterschiedlichen Auswüchse des Kabaretts - Emil Lang will den Direktor vom herkömmlichen Kabarett abbringen. Der Direktor zeigt ihm daraufhin die neue Unterhaltungsform: Üppig ausgestattete Musikrevuen mit großer Kulisse, Massenszenen, Ballett und unsinnigem Inhalt (21'10). Ab 24'20: Schlussconférence (0'35). Ab 24'55: Absage (0'45). Ab 25'40: Unterhaltungsmusik.
Autor: Hans Georg Beyer
Regie: Paul Land
Komponist: Wolfgang Geri
Sprecher: Paul Land, Helga Erlinghagen, Gerti Fricke, Gerty Godden, Ruth Schneider, Marianne Simon, Paul Dättel, Kurt Haars, Heinz Kilian, Max Mairich, Hans Rusch, Miki Weiß
Autor: Hans Georg Beyer
Regie: Paul Land
Komponist: Wolfgang Geri
Sprecher: Paul Land, Helga Erlinghagen, Gerti Fricke, Gerty Godden, Ruth Schneider, Marianne Simon, Paul Dättel, Kurt Haars, Heinz Kilian, Max Mairich, Hans Rusch, Miki Weiß
0:26:20
Audio-Visuelle Medien
Dättel, Paul; Schauspieler, 1905-1968
Fricke, Gerti
Geri, Wolfgang
Land, Paul
Schneider, Ruth
Weiß, Miki
Kabarett
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:24 MEZ
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