Kläger: Friedrich Nicolaus Prangen als Kurator der Christiana Friederica von Buchwaldt, Graf A.J.R.? von Schack, Christian Hinz, für sich und die von Würtzischen Erben, Lizentiat der Rechte Peter Theodor Wiese, als Kurator der Witwe des Johann Heinrich Sentrup, Kaufmann und Bankier zu Hamburg, Graf Johann Joseph von Khevenhüller, kaiserlicher Oberkammerherr, zu Wien, als Erbe des Reichshofrats Graf Johann Adolph von Metsch, und andere Gläubiger des Grafen Detlef zu Reventlow und des Benedict von Ahlefeldt zu Haselau, Beklagter: Johann Otto Niemann, königlicher Obersachwalter, zu Kiel, für die königliche Rentekammer, Nebenbeklagte: die Landesfürsten; Prozessvertreter: Lizentiat der Rechte Johann Werner, Lizentiat der Rechte Johann Adam Bissing, Lizentiat der Rechte Damian Ferdinand Haas, Lizentiat der Rechte Gotthard Johann Hert, Lizentiat der Rechte Johann Eberhard Greineisen, Streitgegenstand: Streit um das Eigentumsrecht an den Gütern Haselau und Hetlingen
Vollständigen Titel anzeigen
Kläger: Friedrich Nicolaus Prangen als Kurator der Christiana Friederica von Buchwaldt, Graf A.J.R.? von Schack, Christian Hinz, für sich und die von Würtzischen Erben, Lizentiat der Rechte Peter Theodor Wiese, als Kurator der Witwe des Johann Heinrich Sentrup, Kaufmann und Bankier zu Hamburg, Graf Johann Joseph von Khevenhüller, kaiserlicher Oberkammerherr, zu Wien, als Erbe des Reichshofrats Graf Johann Adolph von Metsch, und andere Gläubiger des Grafen Detlef zu Reventlow und des Benedict von Ahlefeldt zu Haselau, Beklagter: Johann Otto Niemann, königlicher Obersachwalter, zu Kiel, für die königliche Rentekammer, Nebenbeklagte: die Landesfürsten; Prozessvertreter: Lizentiat der Rechte Johann Werner, Lizentiat der Rechte Johann Adam Bissing, Lizentiat der Rechte Damian Ferdinand Haas, Lizentiat der Rechte Gotthard Johann Hert, Lizentiat der Rechte Johann Eberhard Greineisen, Streitgegenstand: Streit um das Eigentumsrecht an den Gütern Haselau und Hetlingen
LASH, Abt. 390 Nr. 433
Abt. 390 Reichskammergericht zu Speyer bzw. Wetzlar
Abt. 390 Reichskammergericht zu Speyer bzw. Wetzlar >> 1 Prozessakten
1754-1766
Enthält: Landgericht 1754-1755, RKG 1756-1766; Zession einer Obligation des Benedict von Ahlefeldt durch die Herzogin Maria Elisabeth von Schleswig-Holstein, Äbtissin zu Quedlinburg, 1731 an Johann Heinrich Strentrup (Q 36, Nr. 1); Zession eines Teils von Hetlingen 1732 an Johann Hinrich Desmercieres zu Quarnbek und Warleberg (Q 36, Nr. 12); Obligation des Grafen Detlef zu Reventlow, Aktenstücke aus den Streitigkeiten mit den Besitzern von Haselauer Ländereien, u. a. John Thornton, die Erben des Johann Hinrich Guhl, des Caspar Fölsch und des Offiziers Christian Albrecht von Ahlefeldt, auch Seligmann Berend Salomon, Anton Christian Hun(d)t, Urbain Widall (Vidal) und die Oberhofmeisterin von Aderkas (Q 36, 41); Auszüge aus den "Umschlagsbüchern" des Grafen zu Reventlow 1734-1736 (Q 44, Lit. H); Auszug aus dem Inventar über die Briefschaften und Verlassenschaft des Benedict von Ahlefeldt 1753 (Q 44, Lit. C); Liste der Gläubiger und der Käufer (von Ländereien) der Güter Haselau und Hetlingen 1753 (Q 44, Lit. C); zahlreiche gedruckte Prozessschriften aus den Jahren 1754-1755
Verzeichnung
siehe auch Abt. 390 Nr. 431
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 13:07 MEZ