Hans Wetzel, Bürger zu Heidelberg, und seine Ehefrau Margarethe übergeben mit gesamter Hand alle ihre Güter an Kurfürst Philipp von der Pfalz und dessen Erben als deren Eigengüter, behalten sich jedoch die lebenslange Nutzung vor. Sie versprechen, die Güter nicht zu veräußern und sie instandzuhalten. Die Übergabe geschah überall nach örtlichem Recht, besonders nach dem der Stadt Heidelberg. Als Güter werden genannt: zwei beianderliegende Häuser in der Lauergasse zwischen der Stadtmauer und dem Haus von Hans von Weil (Wyl); zwei Weingärten im Kiesel von einem Zweiteil und einem Morgen, gelegen beim Spital, bei Heinz Gip und bei Hans Hart; zwei Gärten daneben; ein Garten zu Handschuhsheim neben dem Acker des Junkers Wortwin [Stumpf von Asbach] (junckher Wirtwins); ein Haus gegenüber des Monzingers Haus und neben dem Brotschelm; liegendes und fahrendes Gut. Siegelbittzeugen: Junker Hans von Gültlingen, Schultheiß zu Heidelberg, und Erasmus Münch (Meinchen) von Heilbronn, Landschreiber zu Heidelberg.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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